Pflanzenkompendium
Andrographis Andrographis paniculata
Stand: Oktober 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire
Andrographis paniculata (Burm. f.) Wall. ex Nees ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae). Verwendet werden ihre oberirdischen Teile, vor allem die Blätter (Kraut, Herba). In der ayurvedischen Tradition trägt sie den Namen „Kalmegh“, in der Traditionellen Chinesischen Medizin „Chuan Xin Lian“; seit Jahrhunderten hat sie in der indischen und chinesischen traditionellen Pflanzenkunde einen festen Platz. Ihr Geschmack ist ausgeprägt bitter — daher der Beiname „König der Bitterstoffe“ (King of Bitters). Charakteristisch für das Kraut sind die Andrographolide, eine Gruppe von Diterpenlactonen: bittere pflanzliche Verbindungen aus zwanzig Kohlenstoffatomen mit einer angehängten Lactonring-Struktur. Wichtigster Vertreter ist das Andrographolid selbst, begleitet von 14-Deoxyandrographolid, Neoandrographolid und weiteren verwandten Stoffen; daneben enthält es Flavonoide und Polyphenole. Extrakte werden auf einen definierten Andrographolid-Gehalt standardisiert.
Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.
Auf einen Blick
- Botanischer Name
- Andrographis paniculata (Burm. f.) Wall. ex Nees
- Familie
- Acanthaceae (Akanthusgewächse)
- Verwendeter Pflanzenteil
- oberirdische Teile / Blätter (Kraut, Herba)
- Leitsubstanzen
- Andrographolide (Diterpenlactone) wie Andrographolid, 14-Deoxyandrographolid und Neoandrographolid; daneben Flavonoide
Zum Nachlesen
Andrographis: Inhaltsstoffe
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Die charakteristischen Leitsubstanzen von Andrographis paniculata sind die Andrographolide — eine Gruppe von Diterpenlactonen (bittere pflanzliche Verbindungen aus zwanzig Kohlenstoffatomen mit einer angehängten Lactonring-Struktur). Wichtigster Vertreter ist das Andrographolid selbst, begleitet von 14-Deoxyandrographolid, Neoandrographolid und weiteren verwandten Stoffen. Daneben enthält das Kraut Flavonoide und Polyphenole. Hochwertige Extrakte werden auf einen definierten Andrographolid-Gehalt standardisiert, um die in Studien betonte Leitsubstanz konstant bereitzustellen.
- Andrographolide (gesamt) — Diterpenlactone: Leitsubstanzen
- Andrographolid — Diterpenlacton, Hauptkomponente des Andrographolid-Komplexes
- 14-Deoxyandrographolid / Neoandrographolid — Diterpenlactone, im Gesamtextrakt
- Flavonoide / Polyphenole — Flavonoide, im Gesamtextrakt
Forschungslage
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Symptomscores in Meta-Analysen randomisierter Studien
Am umfangreichsten untersucht ist die Studienlage zu Beschwerden der oberen Atemwege. In der bislang größten Meta-Analyse (33 randomisierte Studien, gepoolt n = 7.175 Teilnehmende) zeigte sich unter Andrographis gegenüber Placebo eine Verbesserung der Gesamtsymptomatik (SMD −0,69) sowie speziell von Husten (SMD −0,39) und Halsschmerzen (SMD −1,13; sehr konsistent, I² = 0 %) (Hu et al., 2017 [1]). In der Auswertung der methodisch hochwertigsten Studien fiel der Effekt auf die Gesamtsymptomatik deutlicher aus (SMD −1,21). Ein früherer systematischer Review von 7 doppelblinden Studien (gepoolt n = 896) kam übereinstimmend zu dem Schluss, dass die Besserung der subjektiven Beschwerden unter Andrographis größer war als unter Placebo (Coon & Ernst, 2004 [2]). In einer placebokontrollierten Studie mit einem standardisierten Andrographis-Einzelextrakt (200 mg/Tag, n = 223) war an Tag 5 die Besserung aller erfassten Beschwerden außer Ohrenschmerzen signifikant größer als unter Placebo, mit einer um 52,7 % höheren Gesamtbewertung (Saxena et al., 2010 [4]). Ehrliche Einordnung: Die methodische Qualität der Einzelstudien beschreiben die Autoren der größten Meta-Analyse insgesamt als niedrig, die Heterogenität als hoch; sie raten, die Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren (Hu et al., 2017 [1]).
Symptomdauer und -intensität in randomisierten Studien
Einzelne Studien untersuchten auch die Dauer der Beschwerden. In der großen Meta-Analyse verkürzte sich unter Andrographis — allein oder ergänzend zur üblichen Versorgung — die Dauer von Halsschmerzen sowie die Zahl der Tage mit Beschwerden; als Ergänzung zur üblichen Versorgung verkürzte sich die Beschwerdedauer um rund einen Tag (Hu et al., 2017 [1]). In einer Studie mit einer standardisierten SHA-10-Fixkombination (n = 185, einschließlich einer Untergruppe mit Nasennebenhöhlen-Beteiligung) verbesserte sich der Gesamt-Beschwerdescore über 5 Tage hochsignifikant gegenüber Placebo (Gabrielian et al., 2002 [5]). Eine Meta-Analyse randomisierter Studien fand ebenfalls einen deutlichen Unterschied zugunsten von Andrographis beim Schweregrad der Beschwerden (Poolsup et al., 2004 [3]). In einer weiteren randomisierten Doppelblindstudie (SHA-10, 1.200 mg/Tag, n = 158) nahm die Intensität nahezu aller erfassten Beschwerden ab Tag 2 messbar ab (z. B. Halsschmerzen OR 3,59 an Tag 4) (Caceres et al., 1999 [6]). Ehrliche Einordnung: Zur Beschwerdedauer sind die Ergebnisse uneinheitlich (hohe Heterogenität); die methodische Qualität der Einzelstudien ist insgesamt eingeschränkt.
Episodenhäufigkeit in einer Pilotstudie und präklinische Immunmarker
In einer dreimonatigen doppelblinden Pilotstudie mit täglicher Einnahme war der Anteil der Teilnehmenden mit mindestens einer Beschwerdeepisode unter Andrographis-Trockenextrakt niedriger als unter Placebo — in der Placebogruppe waren 62 % betroffen, das relative Risiko lag bei 2,1 zugunsten der Andrographis-Gruppe (Caceres et al., 1997 [7]). Der systematische Review von Coon und Ernst verwies auf erste, vorläufige Hinweise aus dieser Untersuchungsrichtung (Coon & Ernst, 2004 [2]). In präklinischen Modellen (Maus und Reagenzglas) waren nach Andrographis-Extrakt und gereinigten Andrographoliden Werte der spezifischen (antikörper- und zellvermittelten) und der unspezifischen Immunantwort erhöht — etwa die Aktivität von Fresszellen (Makrophagen) und die Vermehrung von Lymphozyten (Puri et al., 1993 [8]); Humandaten dazu liegen nicht vor. Ehrliche Einordnung: Diese Daten stammen aus einer einzelnen Pilotstudie sowie aus dem Tier- und Reagenzglasmodell — beides ist als vorläufig einzustufen und nicht mit einem klinischen Nachweis gleichzusetzen.
Mengen in Studien+
- Typische Tagesdosis — in Studien: 200 mg/Tag (Einzelextrakt) bis 1.200 mg/Tag (SHA-10); Kombipräparate mehrmals täglich
- Leitsubstanz-Gehalt (Andrographolide) — in Studien: meist mindestens ca. 15 mg Andrographolide/Tag, häufig darüber
- Extrakttyp — in Studien: standardisierte Extrakte (Einzelextrakt, SHA-10-Extrakt, SHA-10-Fixkombination), oft mit hohem Andrographolid-Anteil
- Einnahmedauer — in Studien: meist 5–7 Tage (kurzzeitige Anwendung); in einer Studie tägliche Einnahme über 3 Monate
Wie belastbar die Studien sind
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- Symptomscores in Meta-Analysen randomisierter Studien: Datenlage moderat — 2 Meta-Analysen + 1 systematischer Review + weitere randomisierte kontrollierte Studien; Konsistenz hoch, methodische Qualität der Einzelstudien eingeschränkt
- Symptomdauer als Endpunkt randomisierter Studien: Datenlage vorläufig — Subgruppen aus Meta-Analysen + randomisierte kontrollierte Studien; Konsistenz gering (hohe Heterogenität)
Evidenzgrade: Stark = mehrere RCTs/Meta-Analysen, konsistent · Moderat = einzelne RCTs, überwiegend positiv · Vorläufig = präklinisch oder inkonsistent. Zu Andrographis paniculata liegen mehrere kontrollierte Studien und Übersichtsarbeiten vor; ihre methodische Qualität wird von den Autorinnen und Autoren überwiegend als eingeschränkt beschrieben.
Andrographis: Studien im Detail
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[1] Hu et al. (2017) — Meta-Analyse: Symptomscores und -dauer (33 RCTs)
- Journal: PLoS One
- Studientyp: systematischer Review und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien (Cochrane-Methodik, ohne Sprachbeschränkung)
- Teilnehmer: 33 RCTs, gepoolt n = 7.175 (Erwachsene und Kinder mit Beschwerden der oberen Atemwege)
- Dosierung: verschiedene Andrographis-Präparate (Mono- und Kombipräparate); kurzzeitige Anwendung meist 5–7 Tage
- Kernergebnis: signifikante Besserung von Gesamtsymptomen (SMD −0,69), Husten (SMD −0,39) und Halsschmerzen (SMD −1,13); kürzere Dauer von Halsschmerzen und weniger Tage mit Beschwerden; in hochwertigen Studien deutlicherer Effekt (SMD −1,21)
- Limitationen: methodische Qualität der Einzelstudien insgesamt niedrig; hohe Heterogenität; Ergebnisse laut Autoren „mit Vorsicht" zu interpretieren (2018 erschien eine Korrektur zur Offenlegung einer Förderquelle, ohne Änderung der Ergebniszahlen)
- DOI: 10.1371/journal.pone.0181780 · PMID: 28783743
[2] Coon & Ernst (2004) — Systematischer Review: Subjektive Symptome
- Journal: Planta Medica
- Studientyp: systematischer Review zu Sicherheit und klinischen Endpunkten
- Teilnehmer: 7 doppelblinde, kontrollierte Studien, gepoolt n = 896 (alle mit Jadad-Score ≥ 3)
- Dosierung: verschiedene Andrographis-Präparate bei akuten Beschwerden der oberen Atemwege
- Kernergebnis: Besserung subjektiver Beschwerden unter Andrographis ausgeprägter als unter Placebo; erste, vorläufige Hinweise zu Beschwerdeepisoden bei längerer Einnahme; unerwünschte Ereignisse mild und selten
- Limitationen: heterogene Präparate und Studiendesigns; Autoren fordern weitere Forschung
- DOI: 10.1055/s-2004-818938 · PMID: 15095142
[3] Poolsup et al. (2004) — Meta-Analyse: Symptom-Schweregrad
- Journal: Journal of Clinical Pharmacy and Therapeutics
- Studientyp: systematischer Review und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien
- Teilnehmer: 4 Studien eingeschlossen; 433 Patienten aus 3 Studien in der statistischen Auswertung
- Dosierung: Andrographis allein oder als Fixkombination mit Acanthopanax senticosus (Taigawurzel)
- Kernergebnis: signifikanter Unterschied zugunsten der Fixkombination gegenüber Placebo (mittlere Differenz 2,13 Punkte, P = 0,0002); Andrographis vs. Placebo deutlicher Unterschied im Symptom-Schweregrad
- Limitationen: wenige Studien; teils Kombipräparate (Effekt nicht allein Andrographis zuzuschreiben)
- DOI: 10.1046/j.1365-2710.2003.00534.x · PMID: 14748896
[4] Saxena et al. (2010) — RCT mit Einzelextrakt: Symptomscores
- Journal: Phytomedicine
- Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie
- Teilnehmer: n = 223 Patientinnen und Patienten mit Beschwerden der oberen Atemwege
- Dosierung: standardisierter Andrographis-Einzelextrakt, 200 mg/Tag vs. Placebo über 5 Tage
- Kernergebnis: an Tag 5 Besserung aller Symptome außer Ohrenschmerzen signifikant größer als unter Placebo; Gesamtbewertung 2,1-fach (52,7 %) höher; nur wenige, milde unerwünschte Ereignisse
- Limitationen: kurze Dauer (5 Tage); Symptomerfassung per Selbstauskunft (VAS)
- DOI: 10.1016/j.phymed.2009.12.001 · PMID: 20092985
[5] Gabrielian et al. (2002) — RCT mit Fixkombination (SHA-10): Gesamt-Symptomscore
- Journal: Phytomedicine
- Studientyp: doppelblinde, placebokontrollierte Parallelgruppen-Studie
- Teilnehmer: n = 185 (95 Verum, 90 Placebo) mit akuten Beschwerden der oberen Atemwege, einschließlich einer Untergruppe mit Nasennebenhöhlen-Beteiligung
- Dosierung: Andrographis-Fixkombination (SHA-10-Extrakt) über 5 Tage
- Kernergebnis: hochsignifikante Verbesserung des Gesamt-Symptomscores gegenüber Placebo; deutlichste Unterschiede zu Placebo bei Kopfschmerzen, Nasen- und Halssymptomen sowie Allgemeinbefinden; gut verträglich
- Limitationen: Fixkombination (Effekt nicht allein Andrographis zuzuschreiben); Hersteller-Beteiligung der Autoren
- DOI: 10.1078/094471102321616391 · PMID: 12487322
[6] Caceres et al. (1999) — RCT mit SHA-10: Symptomintensität (VAS)
- Journal: Phytomedicine
- Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie
- Teilnehmer: n = 158 erwachsene Patientinnen und Patienten mit Beschwerden der oberen Atemwege (Valdivia, Chile)
- Dosierung: Andrographis-Trockenextrakt SHA-10 1.200 mg/Tag vs. Placebo über 5 Tage
- Kernergebnis: ab Tag 2 signifikante Abnahme der Symptomintensität; an Tag 4 alle Symptome gebessert (z. B. Halsschmerzen OR 3,59) gegenüber Placebo; keine unerwünschten Ereignisse
- Limitationen: hohe Dosis (1.200 mg/Tag); Symptomerfassung per Selbstauskunft (VAS)
- DOI: 10.1016/S0944-7113(99)80012-9 · PMID: 10589439
[7] Caceres et al. (1997) — Pilot-RCT: Episodenhäufigkeit über 3 Monate
- Journal: Phytomedicine
- Studientyp: doppelblinde, placebokontrollierte Pilotstudie (tägliche Einnahme über 3 Monate)
- Teilnehmer: 107 Schüler/Studierende (Verum vs. Placebo) über 3 Monate
- Dosierung: Andrographis-Trockenextrakt (Tabletten) täglich über 3 Monate
- Kernergebnis: nach 3 Monaten deutlich geringerer Anteil an Teilnehmenden mit einer Beschwerdeepisode unter Andrographis; in der Placebogruppe waren 62 % betroffen; relatives Risiko 2,1 zugunsten der Andrographis-Gruppe
- Limitationen: Pilotstudie mit kleiner Stichprobe; einzige Studie mit Einnahme über 3 Monate; Effekt nicht in großen Studien bestätigt
- DOI: 10.1016/S0944-7113(97)80051-7 · PMID: 23195395
[8] Puri et al. (1993) — Präklinisch: Immunparameter bei Mäusen
- Journal: Journal of Natural Products
- Studientyp: präklinische Studie (in vivo, Maus; in vitro)
- Teilnehmer: Tiermodell (Mäuse)
- Dosierung: Ethanol-Extrakt und gereinigte Andrographolide von Andrographis paniculata
- Kernergebnis: signifikant erhöhte Werte der spezifischen (Antikörper- und DTH-Antwort) und unspezifischen Immunantwort (Makrophagen-Aktivität, Phagozytose, Lymphozyten-Vermehrung); mit dem Gesamtextrakt ausgeprägter als mit isoliertem Andrographolid
- Limitationen: reine Tier-/Reagenzglasdaten — nicht direkt auf den Menschen übertragbar; keine klinische Aussage möglich
- DOI: 10.1021/np50097a002 · PMID: 8377022
Quellenverzeichnis
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- Hu XY, Wu RH, Logue M, et al. (2017). „Andrographis paniculata (Chuan Xin Lian) for symptomatic relief of acute respiratory tract infections in adults and children: A systematic review and meta-analysis". PLoS One, 12(8), e0181780. DOI: 10.1371/journal.pone.0181780 · PMID: 28783743
- Coon JT, Ernst E (2004). „Andrographis paniculata in the treatment of upper respiratory tract infections: a systematic review of safety and efficacy". Planta Medica, 70(4), 293–298. DOI: 10.1055/s-2004-818938 · PMID: 15095142
- Poolsup N, Suthisisang C, Prathanturarug S, et al. (2004). „Andrographis paniculata in the symptomatic treatment of uncomplicated upper respiratory tract infection: systematic review of randomized controlled trials". Journal of Clinical Pharmacy and Therapeutics, 29(1), 37–45. DOI: 10.1046/j.1365-2710.2003.00534.x · PMID: 14748896
- Saxena RC, Singh R, Kumar P, et al. (2010). „A randomized double blind placebo controlled clinical evaluation of extract of Andrographis paniculata (KalmCold) in patients with uncomplicated upper respiratory tract infection". Phytomedicine, 17(3–4), 178–185. DOI: 10.1016/j.phymed.2009.12.001 · PMID: 20092985
- Gabrielian ES, Shukarian AK, Goukasova GI, et al. (2002). „A double blind, placebo-controlled study of Andrographis paniculata fixed combination Kan Jang in the treatment of acute upper respiratory tract infections including sinusitis". Phytomedicine, 9(7), 589–597. DOI: 10.1078/094471102321616391 · PMID: 12487322
- Caceres DD, Hancke JL, Burgos RA, et al. (1999). „Use of visual analogue scale measurements (VAS) to assess the effectiveness of standardized Andrographis paniculata extract SHA-10 in reducing the symptoms of common cold". Phytomedicine, 6(4), 217–223. DOI: 10.1016/S0944-7113(99)80012-9 · PMID: 10589439
- Caceres DD, Hancke JL, Burgos RA, Wikman GK (1997). „Prevention of common colds with Andrographis paniculata dried extract. A pilot double blind trial". Phytomedicine, 4(2), 101–104. DOI: 10.1016/S0944-7113(97)80051-7 · PMID: 23195395
- Puri A, Saxena R, Saxena RP, et al. (1993). „Immunostimulant agents from Andrographis paniculata". Journal of Natural Products, 56(7), 995–999. DOI: 10.1021/np50097a002 · PMID: 8377022