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Andrographis
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Andrographis Andrographis paniculata

Stand: August 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire

Andrographis paniculata (Burm. f.) Wall. ex Nees ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae). Verwendet werden ihre oberirdischen Teile, vor allem die Blätter (Kraut, Herba). In der ayurvedischen Tradition trägt sie den Namen „Kalmegh“, in der Traditionellen Chinesischen Medizin „Chuan Xin Lian“; seit Jahrhunderten hat sie in der indischen und chinesischen traditionellen Pflanzenkunde einen festen Platz. Ihr Geschmack ist ausgeprägt bitter — daher der Beiname „König der Bitterstoffe“ (King of Bitters). Charakteristisch für das Kraut sind die Andrographolide, eine Gruppe von Diterpenlactonen: bittere pflanzliche Verbindungen aus zwanzig Kohlenstoffatomen mit einer angehängten Lactonring-Struktur. Wichtigster Vertreter ist das Andrographolid selbst, begleitet von 14-Deoxyandrographolid, Neoandrographolid und weiteren verwandten Stoffen; daneben enthält es Flavonoide und Polyphenole. Extrakte werden auf einen definierten Andrographolid-Gehalt standardisiert, häufig rund zehn Prozent.

Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.

Auf einen Blick

  • Botanischer Name: Andrographis paniculata (Burm. f.) Wall. ex Nees
  • Familie: Acanthaceae (Akanthusgewächse)
  • Verwendeter Pflanzenteil: oberirdische Teile / Blätter (Kraut, Herba)
  • Leitsubstanzen: Andrographolide (Diterpenlactone) wie Andrographolid, 14-Deoxyandrographolid und Neoandrographolid; daneben Flavonoide

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Inhaltsstoffe

Die charakteristischen Leitsubstanzen von Andrographis paniculata sind die Andrographolide — eine Gruppe von Diterpenlactonen (bittere pflanzliche Verbindungen aus zwanzig Kohlenstoffatomen mit einer angehängten Lactonring-Struktur). Wichtigster Vertreter ist das Andrographolid selbst, begleitet von 14-Deoxyandrographolid, Neoandrographolid und weiteren verwandten Stoffen. Diesen Diterpenlactonen wird der Großteil der biologischen Aktivität zugeschrieben. Mechanistisch werden ihnen in präklinischen Modellen vor allem entzündungsmodulierende (unter anderem über eine Hemmung des Entzündungsschalters NF-kappaB), immunmodulierende und antivirale Eigenschaften zugeschrieben. Daneben enthält das Kraut Flavonoide und Polyphenole mit antioxidativer Wirkung. Hochwertige Extrakte werden auf einen definierten Andrographolid-Gehalt (häufig rund 10 %) standardisiert, um die in Studien betonte Leitsubstanz konstant bereitzustellen.

  • Andrographolide (gesamt) — Diterpenlactone, standardisiert auf ca. 10 % Andrographolide: Leitsubstanzen; entzündungsmodulierend, immunmodulierend, antiviral (präklinisch)
  • Andrographolid — Diterpenlacton, Hauptkomponente des Andrographolid-Komplexes: Hemmung der NF-kappaB-Aktivierung; antientzündlich (in vitro)
  • 14-Deoxyandrographolid / Neoandrographolid — Diterpenlactone, im Gesamtextrakt: immunmodulierend und antiviral (präklinisch)
  • Flavonoide / Polyphenole — Flavonoide, im Gesamtextrakt: antioxidativ
Forschungslage

Symptomscores in Meta-Analysen randomisierter Studien

Am umfangreichsten untersucht ist die Studienlage zu Beschwerden der oberen Atemwege. In der bislang größten Meta-Analyse (33 randomisierte Studien, gepoolt n = 7.175 Teilnehmende) zeigte sich unter Andrographis gegenüber Placebo eine Verbesserung der Gesamtsymptomatik (SMD −0,69) sowie speziell von Husten (SMD −0,39) und Halsschmerzen (SMD −1,13; sehr konsistent, I² = 0 %) (Hu et al., 2017 [1]). In der Auswertung der methodisch hochwertigsten Studien fiel der Effekt auf die Gesamtsymptomatik deutlicher aus (SMD −1,21). Ein früherer systematischer Review von 7 doppelblinden Studien (gepoolt n = 896) kam übereinstimmend zu dem Schluss, dass sich die subjektiven Beschwerden unter Andrographis stärker besserten als unter Placebo (Coon & Ernst, 2004 [2]). In einer placebokontrollierten Studie mit dem standardisierten Einzelextrakt KalmCold (200 mg/Tag, n = 223) hatten sich an Tag 5 alle erfassten Beschwerden außer Ohrenschmerzen signifikant stärker gebessert als unter Placebo, mit einer um 52,7 % höheren Gesamtwirksamkeit (Saxena et al., 2010 [4]). Ehrliche Einordnung: Die Richtung der Befunde ist über mehrere Meta-Analysen hinweg sehr konsistent.

Beschwerdedauer und -intensität in randomisierten Studien

Einzelne Studien untersuchten auch die Dauer der Beschwerden. In der großen Meta-Analyse verkürzte sich unter Andrographis — allein oder ergänzend zur üblichen Versorgung — die Dauer von Halsschmerzen sowie die Zahl der Tage mit Beschwerden; als Ergänzung zur üblichen Versorgung verkürzte sich die Beschwerdedauer um rund einen Tag (Hu et al., 2017 [1]). In der Kan-Jang-Studie (standardisierte SHA-10-Fixkombination, n = 185, einschließlich einer Untergruppe mit Nasennebenhöhlen-Beteiligung) verbesserte sich der Gesamt-Beschwerdescore über 5 Tage hochsignifikant gegenüber Placebo (Gabrielian et al., 2002 [5]). Eine Meta-Analyse randomisierter Studien fand ebenfalls einen deutlichen Unterschied zugunsten von Andrographis beim Schweregrad der Beschwerden (Poolsup et al., 2004 [3]). In einer weiteren randomisierten Doppelblindstudie (SHA-10, 1.200 mg/Tag, n = 158) nahm die Intensität nahezu aller erfassten Beschwerden ab Tag 2 messbar ab (z. B. Halsschmerzen OR 3,59 an Tag 4) (Caceres et al., 1999 [6]). Ehrliche Einordnung: Diese Befunde zeigen über mehrere Studien hinweg konsistent in eine positive Richtung, bei insgesamt eingeschränkter methodischer Qualität der Einzelstudien.

Beschwerdeepisoden in einer Pilotstudie und präklinische Immunmarker

Andrographis wird traditionell auch über längere Zeiträume eingenommen, insbesondere in der kalten Jahreszeit. In einer dreimonatigen doppelblinden Pilotstudie mit täglicher Einnahme war der Anteil der Teilnehmenden mit mindestens einer Beschwerdeepisode unter Andrographis (Kan Jang) niedriger als unter Placebo — in der Placebogruppe waren 62 % betroffen, das relative Risiko lag bei 2,1 zugunsten der Andrographis-Gruppe (Caceres et al., 1997 [7]). Der systematische Review von Coon und Ernst verwies auf erste, vorläufige Hinweise aus dieser Untersuchungsrichtung (Coon & Ernst, 2004 [2]). Mechanistisch dazu beobachtet wurde, dass die Andrographolide in präklinischen Modellen sowohl die spezifische (antikörper- und zellvermittelte) als auch die unspezifische Immunantwort anregten — etwa die Aktivität von Fresszellen (Makrophagen) und die Vermehrung von Lymphozyten (Puri et al., 1993 [8]). Ehrliche Einordnung: Diese Daten stammen aus einer einzelnen Pilotstudie sowie aus dem Tier- und Reagenzglasmodell — beides ist als vorläufig einzustufen und nicht mit einer klinischen Wirkung gleichzusetzen.

Mengen in Studien
  • Typische Tagesdosis — in Studien: 200 mg/Tag (KalmCold-Einzelextrakt) bis 1.200 mg/Tag (SHA-10); Kombipräparate (Kan Jang) mehrmals täglich
  • Leitsubstanz-Gehalt (Andrographolide) — in Studien: meist mindestens ca. 15 mg Andrographolide/Tag, häufig darüber
  • Extrakttyp — in Studien: standardisierte Extrakte (KalmCold, SHA-10/Kan Jang), oft mit hohem Andrographolid-Anteil
  • Einnahmedauer — in Studien: meist 5–7 Tage (kurzzeitige Anwendung); in einer Studie tägliche Einnahme über 3 Monate
Zusammenfassung der Evidenz
  • Symptomscores in Meta-Analysen randomisierter Studien: Datenlage moderat — 2 Meta-Analysen + 1 systematischer Review + weitere randomisierte kontrollierte Studien; Konsistenz hoch, methodische Qualität der Einzelstudien eingeschränkt
  • Symptomdauer als Endpunkt randomisierter Studien: Datenlage vorläufig — Subgruppen aus Meta-Analysen + randomisierte kontrollierte Studien; Konsistenz gering (hohe Heterogenität)

Evidenzgrade: Stark = mehrere RCTs/Meta-Analysen, konsistent · Moderat = einzelne RCTs, überwiegend positiv · Vorläufig = präklinisch oder inkonsistent. Zu Andrographis paniculata liegen mehrere kontrollierte Studien und Übersichtsarbeiten vor; ihre methodische Qualität wird von den Autorinnen und Autoren überwiegend als eingeschränkt beschrieben.

Studien im Detail

[1] Hu et al. (2017) — Meta-Analyse: Beschwerden der oberen Atemwege (33 RCTs)

  • Journal: PLoS One
  • Studientyp: systematischer Review und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien (Cochrane-Methodik, ohne Sprachbeschränkung)
  • Teilnehmer: 33 RCTs, gepoolt n = 7.175 (Erwachsene und Kinder)
  • Dosierung: verschiedene Andrographis-Präparate (Mono- und Kombipräparate); kurzzeitige Anwendung meist 5–7 Tage
  • Kernergebnis: signifikante Besserung von Gesamtsymptomen (SMD −0,69), Husten (SMD −0,39) und Halsschmerzen (SMD −1,13); verkürzte Dauer von Halsschmerzen und Beschwerdetagen; in hochwertigen Studien stärkerer Effekt (SMD −1,21)
  • Limitationen: methodische Qualität der Einzelstudien insgesamt niedrig; hohe Heterogenität; Ergebnisse laut Autoren „mit Vorsicht" zu interpretieren (2018 erschien eine Korrektur zur Offenlegung einer Förderquelle, ohne Änderung der Ergebniszahlen)
  • DOI: 10.1371/journal.pone.0181780 · PMID: 28783743

[2] Coon & Ernst (2004) — Systematischer Review: Beschwerden der oberen Atemwege

  • Journal: Planta Medica
  • Studientyp: systematischer Review zu Sicherheit und Wirksamkeit
  • Teilnehmer: 7 doppelblinde, kontrollierte Studien, gepoolt n = 896 (alle mit Jadad-Score ≥ 3)
  • Dosierung: verschiedene Andrographis-Präparate bei akuten Beschwerden der oberen Atemwege
  • Kernergebnis: Andrographis überlegen gegenüber Placebo bei der Linderung subjektiver Beschwerden; erste Hinweise auf einen vorbeugenden Effekt; Nebenwirkungen mild und selten
  • Limitationen: heterogene Präparate und Studiendesigns; Autoren fordern weitere Forschung
  • DOI: 10.1055/s-2004-818938 · PMID: 15095142

[3] Poolsup et al. (2004) — Meta-Analyse: Symptom-Schweregrad

  • Journal: Journal of Clinical Pharmacy and Therapeutics
  • Studientyp: systematischer Review und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien
  • Teilnehmer: 4 Studien eingeschlossen; 433 Patienten aus 3 Studien in der statistischen Auswertung
  • Dosierung: Andrographis allein oder als Fixkombination mit Acanthopanax senticosus (Taigawurzel)
  • Kernergebnis: Fixkombination signifikant wirksamer als Placebo (mittlere Differenz 2,13 Punkte, P = 0,0002); Andrographis vs. Placebo deutlicher Vorteil im Symptom-Schweregrad
  • Limitationen: wenige Studien; teils Kombipräparate (Effekt nicht allein Andrographis zuzuschreiben)
  • DOI: 10.1046/j.1365-2710.2003.00534.x · PMID: 14748896

[4] Saxena et al. (2010) — RCT: Einzelextrakt KalmCold

  • Journal: Phytomedicine
  • Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie
  • Teilnehmer: n = 223 Patientinnen und Patienten mit Beschwerden der oberen Atemwege
  • Dosierung: KalmCold (standardisierter Andrographis-Einzelextrakt) 200 mg/Tag vs. Placebo über 5 Tage
  • Kernergebnis: an Tag 5 alle Symptome außer Ohrenschmerzen signifikant stärker gebessert als Placebo; Gesamtwirksamkeit 2,1-fach (52,7 %) höher; nur wenige, milde Nebenwirkungen
  • Limitationen: kurze Dauer (5 Tage); Symptomerfassung per Selbstauskunft (VAS)
  • DOI: 10.1016/j.phymed.2009.12.001 · PMID: 20092985

[5] Gabrielian et al. (2002) — RCT: Kan Jang (SHA-10) bei Beschwerden der oberen Atemwege

  • Journal: Phytomedicine
  • Studientyp: doppelblinde, placebokontrollierte Parallelgruppen-Studie
  • Teilnehmer: n = 185 (95 Verum, 90 Placebo) mit akuten Beschwerden der oberen Atemwege, einschließlich einer Untergruppe mit Nasennebenhöhlen-Beteiligung
  • Dosierung: Andrographis-Fixkombination (SHA-10-Extrakt, Kan Jang) über 5 Tage
  • Kernergebnis: hochsignifikante Verbesserung des Gesamt-Symptomscores gegenüber Placebo; stärkste Effekte bei Kopfschmerzen, Nasen- und Halssymptomen sowie Allgemeinbefinden; gut verträglich
  • Limitationen: Fixkombination (Effekt nicht allein Andrographis zuzuschreiben); Hersteller-Beteiligung der Autoren
  • DOI: 10.1078/094471102321616391 · PMID: 12487322

[6] Caceres et al. (1999) — RCT: SHA-10 bei Beschwerden der oberen Atemwege (VAS)

  • Journal: Phytomedicine
  • Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie
  • Teilnehmer: n = 158 erwachsene Patientinnen und Patienten mit Beschwerden der oberen Atemwege (Valdivia, Chile)
  • Dosierung: Andrographis-Trockenextrakt SHA-10 1.200 mg/Tag vs. Placebo über 5 Tage
  • Kernergebnis: ab Tag 2 signifikante Abnahme der Symptomintensität; an Tag 4 alle Symptome gebessert (z. B. Halsschmerzen OR 3,59) gegenüber Placebo; keine Nebenwirkungen
  • Limitationen: hohe Dosis (1.200 mg/Tag); Symptomerfassung per Selbstauskunft (VAS)
  • DOI: 10.1016/S0944-7113(99)80012-9 · PMID: 10589439

[7] Caceres et al. (1997) — Pilot-RCT: Präventive Anwendung

  • Journal: Phytomedicine
  • Studientyp: doppelblinde, placebokontrollierte Pilotstudie (präventive Anwendung)
  • Teilnehmer: 107 Schüler/Studierende (Verum vs. Placebo) über 3 Monate
  • Dosierung: Andrographis-Trockenextrakt (Kan Jang Tabletten) täglich als vorbeugende Anwendung
  • Kernergebnis: nach 3 Monaten deutlich geringerer Anteil an Teilnehmenden mit einer Beschwerdeepisode unter Andrographis; in der Placebogruppe waren 62 % betroffen; relatives Risiko 2,1 zugunsten der vorbeugenden Anwendung
  • Limitationen: Pilotstudie mit kleiner Stichprobe; einzelne Präventionsstudie; Effekt nicht in großen Studien bestätigt
  • PMID: 23195395

[8] Puri et al. (1993) — Präklinisch: Immunstimulation

  • Journal: Journal of Natural Products
  • Studientyp: präklinische Studie (in vivo, Maus; in vitro)
  • Teilnehmer: Tiermodell (Mäuse)
  • Dosierung: Ethanol-Extrakt und gereinigte Andrographolide von Andrographis paniculata
  • Kernergebnis: signifikante Anregung der spezifischen (Antikörper- und DTH-Antwort) und unspezifischen Immunabwehr (Makrophagen-Aktivität, Phagozytose, Lymphozyten-Vermehrung); Gesamtextrakt wirksamer als isoliertes Andrographolid
  • Limitationen: reine Tier-/Reagenzglasdaten — nicht direkt auf den Menschen übertragbar; keine klinische Aussage möglich
  • DOI: 10.1021/np50097a002 · PMID: 8377022
Quellenverzeichnis
  1. Hu XY, Wu RH, Logue M, et al. (2017). „Andrographis paniculata (Chuan Xin Lian) for symptomatic relief of acute respiratory tract infections in adults and children: A systematic review and meta-analysis". PLoS One, 12(8), e0181780. DOI: 10.1371/journal.pone.0181780 · PMID: 28783743
  2. Coon JT, Ernst E (2004). „Andrographis paniculata in the treatment of upper respiratory tract infections: a systematic review of safety and efficacy". Planta Medica, 70(4), 293–298. DOI: 10.1055/s-2004-818938 · PMID: 15095142
  3. Poolsup N, Suthisisang C, Prathanturarug S, et al. (2004). „Andrographis paniculata in the symptomatic treatment of uncomplicated upper respiratory tract infection: systematic review of randomized controlled trials". Journal of Clinical Pharmacy and Therapeutics, 29(1), 37–45. DOI: 10.1046/j.1365-2710.2003.00534.x · PMID: 14748896
  4. Saxena RC, Singh R, Kumar P, et al. (2010). „A randomized double blind placebo controlled clinical evaluation of extract of Andrographis paniculata (KalmCold) in patients with uncomplicated upper respiratory tract infection". Phytomedicine, 17(3–4), 178–185. DOI: 10.1016/j.phymed.2009.12.001 · PMID: 20092985
  5. Gabrielian ES, Shukarian AK, Goukasova GI, et al. (2002). „A double blind, placebo-controlled study of Andrographis paniculata fixed combination Kan Jang in the treatment of acute upper respiratory tract infections including sinusitis". Phytomedicine, 9(7), 589–597. DOI: 10.1078/094471102321616391 · PMID: 12487322
  6. Caceres DD, Hancke JL, Burgos RA, et al. (1999). „Use of visual analogue scale measurements (VAS) to assess the effectiveness of standardized Andrographis paniculata extract SHA-10 in reducing the symptoms of common cold". Phytomedicine, 6(4), 217–223. DOI: 10.1016/S0944-7113(99)80012-9 · PMID: 10589439
  7. Caceres DD, Hancke JL, Burgos RA, Wikman GK (1997). „Prevention of common colds with Andrographis paniculata dried extract. A pilot double blind trial". Phytomedicine, 4(2), 101–104. PMID: 23195395
  8. Puri A, Saxena R, Saxena RP, et al. (1993). „Immunostimulant agents from Andrographis paniculata". Journal of Natural Products, 56(7), 995–999. DOI: 10.1021/np50097a002 · PMID: 8377022
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