Pflanzenkompendium
Echinacea (Roter Sonnenhut)Echinacea purpurea
Stand: Oktober 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire
Echinacea — im Deutschen „Roter Sonnenhut“ genannt — ist eine nordamerikanische Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), die von den indigenen Völkern Nordamerikas seit langem genutzt wurde und deren Inhaltsstoffe heute ausführlich beschrieben sind. Die Gattung umfasst neben Echinacea purpurea auch E. angustifolia und E. pallida; der überwiegende Teil der veröffentlichten Daten bezieht sich auf E. purpurea. Verarbeitet werden das oberirdische Kraut (Herba) und die Wurzel. Charakteristisch sind mehrere Substanzklassen: Kaffeesäurederivate — eine Gruppe von Polyphenolen, zu der in E. purpurea vor allem Cichoriensäure sowie Caftarsäure und Echinacosid zählen —, die lipophilen Alkylamide (Alkamide, fettsäureartige Amide wie die Dodeca-Tetraensäure-Isobutylamide) sowie hochmolekulare Polysaccharide und Glykoproteine. Die Kaffeesäurederivate dienen zugleich als messbarer Marker, auf den Extrakte eingestellt werden.
Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.
Auf einen Blick
- Botanischer Name
- Echinacea purpurea (Gattung umfasst auch E. angustifolia und E. pallida)
- Familie
- Asteraceae (Korbblütler)
- Verwendeter Pflanzenteil
- oberirdisches Kraut (Herba) und Wurzel
- Leitsubstanzen
- Kaffeesäurederivate / Polyphenole (Cichoriensäure, Caftarsäure, Echinacosid), Alkylamide (Alkamide), Polysaccharide und Glykoproteine
Zum Nachlesen
Echinacea (Roter Sonnenhut): Inhaltsstoffe
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Das Stoffprofil von Echinacea ist von mehreren Substanzklassen geprägt, die in einer Übersichtsarbeit beschrieben sind (Manayi et al., 2015 [10]). Als Leitsubstanzen und gleichzeitig wichtigste Qualitätsmarker dienen die Kaffeesäurederivate — eine Gruppe von Polyphenolen, zu denen in E. purpurea vor allem die Cichoriensäure sowie Caftarsäure und Echinacosid zählen. Sie dienen als messbarer Standardisierungsmarker, auf den hochwertige Extrakte eingestellt werden, um die in Studien betonte Leitsubstanz konstant bereitzustellen. Daneben enthält Echinacea Alkylamide (Alkamide, fettsäureartige Amide wie die Dodeca-Tetraensäure-Isobutylamide); sie sind lipophil. Eine dritte Gruppe bilden die hochmolekularen Polysaccharide und Glykoproteine.
- Kaffeesäurederivate (Cichoriensäure, Caftarsäure, Echinacosid) — Polyphenole (Phenolcarbonsäuren): Standardisierungs- und Qualitätsmarker
- Alkylamide (Alkamide) — Fettsäureamide, lipophil
- Polysaccharide & Glykoproteine — Kohlenhydrate / Glykoproteine, hochmolekular
- Ätherische Öle — Terpenoide, Spuren: Begleitstoffe
Forschungslage
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Phagozytose und Zytokine in Zellversuchen
Eine Übersichtsarbeit präklinischer Daten beschreibt, dass unter standardisierten E.-purpurea-Präparaten im Reagenzglas die Fresstätigkeit (Phagozytose) von Makrophagen zunahm und überschießende entzündliche Reaktionen von Schleimhautzellen schwächer ausfielen (Hudson, 2012 [8]). In einem Zellmodell der Bronchialschleimhaut hefteten sich mit einem standardisierten E.-purpurea-Extrakt weniger Bakterien an virusinfizierte Zellen an (die Adhäsionsmoleküle ICAM-1, Fibronektin und PAFr waren herunterreguliert), und die Bildung der Entzündungsbotenstoffe IL-6 und IL-8 war geringer (Vimalanathan et al., 2017 [9]). Eine Übersichtsarbeit zu Pharmakologie und Phytochemie nennt Alkamide, Kaffeesäurederivate, Polysaccharide und Glykoproteine als aktive Stoffklassen von E. purpurea (Manayi et al., 2015 [10]). Diese Befunde stammen überwiegend aus Zell- und Labormodellen und lassen sich nicht ohne Weiteres auf den Menschen übertragen.
Episodenhäufigkeit in Meta-Analysen und kontrollierten Studien
Ein Teil der klinischen Forschung zu Echinacea befasst sich mit der Häufigkeit wiederkehrender saisonaler Beschwerdephasen bei kontinuierlicher Einnahme. Eine Meta-Analyse von 6 kontrollierten Studien mit 2.458 Teilnehmern beobachtete unter Echinacea ein niedrigeres Risiko für solche wiederkehrenden Phasen (RR 0,649; 95 % KI 0,545–0,774; P < 0,0001) — bei Personen mit besonders hoher Beanspruchung war der Unterschied deutlicher ausgeprägt (RR 0,501) (Schapowal et al., 2015 [2]). Eine ältere Meta-Analyse von 14 Studien errechnete für die Einnahmegruppe eine um 58 % geringere statistische Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer solchen Phase (OR 0,42; 95 % KI 0,25–0,71) (Shah et al., 2007 [3]). In einer Studie an 755 gesunden Erwachsenen war unter einem ethanolischen E.-purpurea-Frischpflanzenextrakt über 4 Monate die Gesamtzahl der beobachteten Episoden sowie die Anzahl der Tage mit spürbar reduziertem Wohlbefinden niedriger als unter Placebo (Jawad et al., 2012 [4]). In einer Studie an Kindern (4–12 Jahre) zeigte sich unter Echinacea eine um 32,5 % geringere Häufigkeit solcher Episoden (OR 0,52; P = 0,021) sowie ein geringerer Bedarf an begleitender medikamentöser Versorgung im Studienverlauf (Ogal et al., 2021 [5]). Die methodisch besonders strenge Cochrane-Übersicht (24 Studien, 4.631 Teilnehmer) fand in den Einzelvergleichen keinen statistisch signifikanten Unterschied, in einer nachträglichen Zusammenfassung jedoch einen einheitlichen positiven Trend von 10–20 % geringerer Häufigkeit (Karsch-Voelk et al., 2014 [1]).
Ehrliche Einordnung: Mehrere der zugrundeliegenden Studien wurden von Herstellern des jeweiligen Extrakts finanziell unterstützt oder methodisch begleitet — ein Punkt, der bei der Bewertung mitgedacht werden sollte.
Episodendauer und Symptom-Scores in klinischen Studien
Ein weiterer Teil der Forschung untersucht den Verlauf bereits begonnener saisonaler Beschwerdephasen unter Echinacea. Die Meta-Analyse von Shah et al. berechnete neben dem oben genannten Effekt auch eine kürzere Dauer der beobachteten Phasen; nach Korrektur eines Dateneingabefehlers (Erratum 2007) betrug der korrigierte gepoolte Unterschied 1,25 Tage (WMD −1,25 Tage; 95 % KI −2,21 bis −0,29) (Shah et al., 2007 [3]). In einer randomisierten Studie an 282 Erwachsenen, die ein standardisiertes E.-purpurea-Präparat ab Beginn der Beschwerden einnahmen, lagen die täglichen Symptom-Scores bei protokollkonformer Einnahme um 23,1 % niedriger als unter Placebo (P < 0,01) (Goel et al., 2004 [6]).
Ehrliche Einordnung: Bei dieser Fragestellung ist die Evidenz weniger eindeutig als bei der wiederkehrenden Häufigkeit — die Cochrane-Übersicht kam zu dem vorsichtigen Schluss, dass von 7 auswertbaren Studien zur Dauer nur eine einen statistisch signifikanten Effekt fand (Karsch-Voelk et al., 2014 [1]).
Mengen in Studien+
- Typische Tagesdosis — in Studien: stark heterogen; ethanolische E.-purpurea-Frischpflanzenpräparate äquivalent zu größeren Frischpflanzenmengen
- Leitsubstanz-Gehalt — in Studien: unterschiedlich standardisiert — mal auf Kaffeesäurederivate/Cichoriensäure, mal auf Alkylamide
- Extrakttyp — in Studien: überwiegend E. purpurea (Kraut/Wurzel); in einer Meta-Analyse [2] fielen die Unterschiede zu Placebo bei ethanolischen Extrakten am deutlichsten aus
- Einnahmedauer — in Studien: 2–4 Monate kontinuierlich ([4], [5]); in einer Studie ([6]) erhielten die Teilnehmenden das Präparat ab Beginn einer Beschwerdephase über 7 Tage, am ersten Tag in höherer Dosis
Wie belastbar die Studien sind
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- Episodenhäufigkeit in Meta-Analysen und kontrollierten Studien: Datenlage moderat — 2 Meta-Analysen + 2 randomisierte Studien; Cochrane-Einzelvergleiche nicht signifikant
- Episodendauer und Symptom-Scores in klinischen Studien: Datenlage moderat — 1 Meta-Analyse + 1 randomisierte Studie; Cochrane-Gesamtbild uneinheitlich
- Phagozytose und Zytokine in Zellversuchen: Datenlage vorläufig — 1 In-vitro-Studie + 2 Übersichtsarbeiten; präklinisch
Evidenzgrade: Stark = mehrere RCTs/Meta-Analysen, konsistent · Moderat = einzelne RCTs, überwiegend positiv · Vorläufig = präklinisch oder inkonsistent. Hinweis: Die Forschung zu Echinacea ist umfangreich, methodisch aber sehr heterogen; die Studien verwenden unterschiedliche Arten, Pflanzenteile und Zubereitungen und sind untereinander nicht vergleichbar. Die Studienlage wird in der Fachliteratur kontrovers diskutiert; die methodisch strenge Cochrane-Übersicht betont vor allem die große Heterogenität der Einzelstudien und Präparate, und beobachtete Unterschiede können klein bis von begrenzter Relevanz sein. Mehrere der zugrundeliegenden Arbeiten wurden von Extrakt-Herstellern (mit-)finanziert oder methodisch begleitet. Die vorliegende Forschung ersetzt keine medizinische Beratung oder Behandlung.
Echinacea (Roter Sonnenhut): Studien im Detail
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[1] Karsch-Voelk et al. (2014) — Cochrane-Übersicht: Episodenhäufigkeit & -dauer
- Journal: Cochrane Database of Systematic Reviews
- Studientyp: systematische Übersichtsarbeit (Cochrane Review) randomisierter, doppelblinder Studien
- Teilnehmer: 24 Studien mit 4.631 Teilnehmern (33 Vergleiche; 10 Studien/13 Vergleiche zur Episodenhäufigkeit, 15 Studien/20 Vergleiche zu bereits begonnenen Beschwerdephasen)
- Dosierung: verschiedene Echinacea-Präparate (unterschiedliche Arten, Pflanzenteile, Extrakte) vs. Placebo
- Kernergebnis: in den Vergleichen zur Episodenhäufigkeit einzeln kein statistisch signifikanter Unterschied, jedoch ein nachträglich gepoolter Trend von 10–20 % geringerer Häufigkeit; von 7 auswertbaren Studien zur Dauer erreichte 1 statistische Signifikanz
- Limitationen: starke klinische Heterogenität (Pooling der Hauptanalyse unterlassen); sehr unterschiedliche Präparate; mehrere Review-Autoren an eingeschlossenen Studien beteiligt
- DOI: 10.1002/14651858.CD000530.pub3 · PMID: 24554461
[2] Schapowal et al. (2015) — Meta-Analyse: Wiederkehrende Episoden & Folgeereignisse
- Journal: Advances in Therapy
- Studientyp: systematischer Review und Meta-Analyse randomisierter, placebokontrollierter Studien (Jadad ≥ 4)
- Teilnehmer: 6 Studien, gepoolt n = 2.458 (allgemein gesunde Population)
- Dosierung: verschiedene Echinacea-Extrakte; die deutlichsten Unterschiede zu Placebo bei ethanolischen Extrakten
- Kernergebnis: geringeres Risiko für wiederkehrende saisonale Beschwerdephasen (RR 0,649; 95 % KI 0,545–0,774; P < 0,0001); bei besonders beanspruchten Personen RR 0,501; weniger Folgebeschwerden (RR 0,503)
- Limitationen: nur 6 Studien; Fokus auf kommerzielle ethanolische Präparate; Erst- und Zweitautor ohne deklarierten Interessenkonflikt, ein Ko-Autor mit Beraterhonorar eines Extrakt-Herstellers für diese Arbeit sowie weiteren Industriekontakten außerhalb der Studie
- DOI: 10.1007/s12325-015-0194-4 · PMID: 25784510
[3] Shah et al. (2007) — Meta-Analyse: Episodenhäufigkeit & -dauer
- Journal: The Lancet Infectious Diseases
- Studientyp: Meta-Analyse (Random-Effects-Modell)
- Teilnehmer: 14 eingeschlossene Studien
- Dosierung: verschiedene Echinacea-Präparate vs. Placebo
- Kernergebnis: statistische Wahrscheinlichkeit einer Beschwerdephase in der Einnahmegruppe um 58 % geringer (OR 0,42; 95 % KI 0,25–0,71); Dauer der Phase nach Korrektur eines Dateneingabefehlers (Erratum 2007) um 1,25 Tage kürzer (WMD −1,25 Tage; 95 % KI −2,21 bis −0,29)
- Limitationen: heterogene Studien und Präparate; älterer Datenstand (2007); der ursprünglich publizierte Dauer-Wert (WMD −1,44 Tage) wurde durch ein Erratum korrigiert — hier bereits der korrigierte Wert verwendet
- DOI: 10.1016/S1473-3099(07)70160-3 · PMID: 17597571 · Erratum-DOI: 10.1016/S1473-3099(07)70207-4
[4] Jawad et al. (2012) — RCT: Episodenhäufigkeit
- Journal: Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine
- Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie
- Teilnehmer: n = 755 gesunde Erwachsene
- Dosierung: ethanolischer Frischpflanzenextrakt aus E. purpurea (95 % Kraut, 5 % Wurzel) vs. Placebo, über 4 Monate
- Kernergebnis: weniger beobachtete Episoden, weniger Tage mit reduziertem Wohlbefinden und geringerer Bedarf an Schmerzmitteln; Unterschied besonders ausgeprägt bei wiederkehrenden Phasen und bei behüllten Viren
- Limitationen: Effekt teils erst bei hoher Therapietreue deutlich; zwei Co-Autoren Mitarbeiter des Extrakt-Herstellers
- DOI: 10.1155/2012/841315 · PMID: 23024696
[5] Ogal et al. (2021) — RCT: Episodenhäufigkeit
- Journal: European Journal of Medical Research
- Studientyp: randomisierte, verblindete, kontrollierte klinische Studie
- Teilnehmer: n = 201 ausgewertete Kinder (4–12 Jahre)
- Dosierung: 3 × 400 mg/Tag Frischpflanzen-E.-purpurea-Extrakt vs. Vitamin C (50 mg) als Kontrolle, 2 × 2 Monate
- Kernergebnis: 32,5 % weniger Episoden (OR 0,52; 95 % KI 0,30–0,91; P = 0,021); geringerer Bedarf an begleitender medikamentöser Versorgung (−76,3 % Behandlungskurse); weniger Folgebeschwerden (11 vs. 30; P = 0,003); seltener virologisch nachgewiesene Beschwerdeauslöser
- Limitationen: Vergleich gegen Vitamin C (nicht inertes Placebo); ein Autor Berater, ein Autor Mitarbeiter des Herstellers
- DOI: 10.1186/s40001-021-00499-6 · PMID: 33832544
[6] Goel et al. (2004) — RCT: Tägliche Symptom-Scores
- Journal: Journal of Clinical Pharmacy and Therapeutics
- Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie
- Teilnehmer: n = 282 Erwachsene (18–65 J.); 128 entwickelten eine Beschwerdephase
- Dosierung: hochstandardisierter E.-purpurea-Frischpflanzenextrakt, 10 Dosen am 1. Tag, dann 4 Dosen/Tag über 7 Tage ab Beginn der Beschwerden
- Kernergebnis: tägliche Symptom-Scores um 23,1 % niedriger als unter Placebo (P < 0,01) bei protokollkonformer Einnahme
- Limitationen: Effekt v. a. in der Per-Protokoll-Gruppe; kleine Fallzahl an tatsächlich Betroffenen; kurze Beobachtungsdauer
- DOI: 10.1111/j.1365-2710.2003.00542.x · PMID: 14748902
[8] Hudson (2012) — Review: Laborbefunde an Immun- und Schleimhautzellen (präklinisch)
- Journal: Journal of Biomedicine and Biotechnology
- Studientyp: Übersichtsarbeit (präklinische Daten)
- Teilnehmer: nicht zutreffend (Zusammenfassung von In-vitro- und Laborstudien)
- Dosierung: verschiedene standardisierte E.-purpurea-Präparate (nicht-zytotoxische Konzentrationen)
- Kernergebnis: im Reagenzglas höhere Makrophagen-Phagozytose und schwächere proinflammatorische Zytokin-/Chemokin-Antworten
- Limitationen: überwiegend In-vitro-/Labordaten; keine direkte klinische Endpunktmessung; präparatabhängig
- DOI: 10.1155/2012/769896 · PMID: 22131823
[9] Vimalanathan et al. (2017) — In-vitro: Zellmodell der Bronchialschleimhaut
- Journal: Virus Research
- Studientyp: In-vitro-Studie an menschlichen Bronchialepithelzellen (BEAS-2B)
- Teilnehmer: nicht zutreffend (Zellkulturmodell mit Influenza A H3N2)
- Dosierung: standardisierter E.-purpurea-Extrakt in Zellkultur
- Kernergebnis: geringere Anheftung von Bakterien an virusinfizierte Zellen (ICAM-1, Fibronektin, PAFr herunterreguliert); geringere Bildung von IL-6/IL-8 im Zellmodell
- Limitationen: reines Zellmodell, keine Übertragbarkeit auf den Menschen belegt; Co-Autoren beim Hersteller beschäftigt
- DOI: 10.1016/j.virusres.2017.03.006 · PMID: 28279802
[10] Manayi et al. (2015) — Review: Pharmakologie & Phytochemie
- Journal: Pharmacognosy Reviews
- Studientyp: Übersichtsarbeit (Pharmakologie, Phytochemie, Analysemethoden)
- Teilnehmer: nicht zutreffend (Literaturübersicht)
- Dosierung: nicht zutreffend
- Kernergebnis: Übersicht beschreibt immunmodulierende und entzündungsregulierende Eigenschaften von E. purpurea; aktive Stoffklassen sind Alkamide, Kaffeesäurederivate, Polysaccharide und Glykoproteine
- Limitationen: narrative Übersicht (keine Meta-Analyse); klinische Befunde teils widersprüchlich; Mechanismen nicht vollständig geklärt
- DOI: 10.4103/0973-7847.156353 · PMID: 26009695
Quellenverzeichnis
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- Karsch-Voelk M, Barrett B, Kiefer D, et al. (2014). „Echinacea for preventing and treating the common cold". Cochrane Database of Systematic Reviews, 2014(2), CD000530. DOI: 10.1002/14651858.CD000530.pub3 · PMID: 24554461
- Schapowal A, Klein P, Johnston SL (2015). „Echinacea reduces the risk of recurrent respiratory tract infections and complications: a meta-analysis of randomized controlled trials". Advances in Therapy, 32(3), 187–200. DOI: 10.1007/s12325-015-0194-4 · PMID: 25784510
- Shah SA, Sander S, White CM, et al. (2007). „Evaluation of echinacea for the prevention and treatment of the common cold: a meta-analysis". The Lancet Infectious Diseases, 7(7), 473–480. DOI: 10.1016/S1473-3099(07)70160-3 · PMID: 17597571. Korrigiert durch Erratum: Lancet Infectious Diseases, 7(9), 2007. DOI: 10.1016/S1473-3099(07)70207-4 (korrigierter WMD-Wert für die Dauer: −1,25 Tage)
- Jawad M, Schoop R, Suter A, et al. (2012). „Safety and Efficacy Profile of Echinacea purpurea to Prevent Common Cold Episodes". Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, 2012, 841315. DOI: 10.1155/2012/841315 · PMID: 23024696
- Ogal M, Johnston SL, Klein P, Schoop R (2021). „Echinacea reduces antibiotic usage in children through respiratory tract infection prevention". European Journal of Medical Research, 26(1), 33. DOI: 10.1186/s40001-021-00499-6 · PMID: 33832544
- Goel V, Lovlin R, Barton R, et al. (2004). „Efficacy of a standardized echinacea preparation (Echinilin) for the treatment of the common cold". Journal of Clinical Pharmacy and Therapeutics, 29(1), 75–83. DOI: 10.1111/j.1365-2710.2003.00542.x · PMID: 14748902
- Raus K, Pleschka S, Klein P, et al. (2015). „Effect of an Echinacea-Based Hot Drink Versus Oseltamivir in Influenza Treatment". Current Therapeutic Research, 77, 66–72. DOI: 10.1016/j.curtheres.2015.04.001 · PMID: 26265958
- Hudson JB (2012). „Applications of the phytomedicine Echinacea purpurea (Purple Coneflower) in infectious diseases". Journal of Biomedicine and Biotechnology, 2012, 769896. DOI: 10.1155/2012/769896 · PMID: 22131823
- Vimalanathan S, Schoop R, Suter A, Hudson J (2017). „Prevention of influenza virus induced bacterial superinfection by standardized Echinacea purpurea". Virus Research, 233, 51–59. DOI: 10.1016/j.virusres.2017.03.006 · PMID: 28279802
- Manayi A, Vazirian M, Saeidnia S (2015). „Echinacea purpurea: Pharmacology, phytochemistry and analysis methods". Pharmacognosy Reviews, 9(17), 63–72. DOI: 10.4103/0973-7847.156353 · PMID: 26009695