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Olivenblatt (Olea europaea)
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Pflanzenkompendium

Olivenblatt Olea europaea

Stand: Oktober 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire

Der Olivenbaum (Olea europaea L.) aus der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) prägt seit Jahrtausenden den Mittelmeerraum; seine Blätter werden dort seit der Antike verwendet. Die Leitsubstanz des Blattes ist Oleuropein, ein an Zucker gebundenes Secoiridoid-Glykosid: Es kommt dort in deutlich höherer Menge vor als im Olivenöl und gibt dem Blatt seinen bitteren Ton. Sein Metabolit Hydroxytyrosol ist ein Phenylethanoid mit zwei benachbarten Hydroxylgruppen (o-Diphenol-Struktur). Daneben enthält das Blatt weitere Polyphenole, darunter Verbascosid (Acteosid) sowie die Flavon-Glykoside Luteolin-7-O-glucosid und Apigenin-7-O-glucosid. Olivenblatt-Extrakte werden auf ihren Oleuropein-Gehalt standardisiert, sodass er konstant bleibt.

Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.

Auf einen Blick

Botanischer Name
Olea europaea L.
Familie
Oleaceae (Ölbaumgewächse)
Verwendeter Pflanzenteil
Blatt
Leitsubstanzen
Oleuropein (Secoiridoid-Glykosid) und dessen Metabolit Hydroxytyrosol (Phenylethanoid); begleitend Verbascosid und Flavon-Glykoside

Zum Nachlesen

Olivenblatt: Inhaltsstoffe

Das Profil des Olivenblatts wird ganz überwiegend von seinen Polyphenolen bestimmt — allen voran von Oleuropein, einem Secoiridoid-Glykosid (eine an Zucker gebundene, bitter schmeckende Pflanzensubstanz), das im Blatt in deutlich höherer Menge vorkommt als im Olivenöl. Oleuropein ist der charakteristische „Bitterstoff" der Pflanze und die Substanz, auf die Extrakte standardisiert werden. Im Körper wird Oleuropein teilweise zu Hydroxytyrosol abgebaut — einem Phenylethanoid mit zwei benachbarten Hydroxylgruppen (o-Diphenol-Struktur). Daneben enthält das Blatt weitere Polyphenole wie Verbascosid (Acteosid) sowie Flavon-Glykoside (z. B. Luteolin-7-O-glucosid und Apigenin-7-O-glucosid). In einem Zellmodell wurden für Olivenblatt-Extrakt zwei Schaltwege beschrieben: die Aktivierung des Signalwegs NRF2 und eine Dämpfung des Signalwegs NF-kB (De Cicco et al., 2020 [6]); Humandaten dazu liegen nicht vor. Olivenblatt-Extrakte werden vielfach auf ihren Oleuropein-Gehalt standardisiert, sodass diese Leitsubstanz konstant bleibt.

  • Oleuropein — Secoiridoid-Glykosid: bittere Leitsubstanz; Vorstufe von Hydroxytyrosol
  • Hydroxytyrosol — Phenylethanoid (o-Diphenol), als Metabolit aus Oleuropein
  • Verbascosid (Acteosid) — Phenylethanoid-Glykosid: begleitendes Polyphenol des Blattes
  • Flavon-Glykoside (Luteolin-/Apigenin-7-O-glucosid) — Flavonoide, Spuren: begleitende Blatt-Polyphenole

Forschungslage

Episodendauer und -häufigkeit in einer randomisierten Studie

Zum Zusammenhang zwischen Olivenblatt-Extrakt und Beschwerden im Bereich der oberen Atemwege liegt bislang eine einzige randomisierte Humanstudie vor. Sie untersuchte 32 jugendliche Leistungssportler über neun Wochen: Unter einer täglichen Olivenblatt-Gabe (entsprechend 20 g Olivenblatt mit 100 mg Oleuropein) unterschied sich die Häufigkeit von Beschwerden im Bereich der oberen Atemwege nicht von der unter Placebo (Odds Ratio 1,02; 95 % KI 0,21–4,44), die Zahl der betroffenen Tage lag aber signifikant um 28 % niedriger (OR 0,72; 95 % KI 0,56–0,93; p = 0,02) (Somerville et al., 2019 [1]). Daneben liegen Labor- und Computermodelle vor: In einem Zellassay zeigte sich unter einem auf 20 % Oleuropein standardisierten Olivenblatt-Extrakt eine moderate Hemmung eines geprüften Virus (IC50 = 118,3 µg/mL), und in Computersimulationen banden Oleuropein und weitere Blatt-Metabolite an virale Zielproteine (Majrashi et al., 2024 [2]) — Befunde aus dem Reagenzglas; Humandaten dazu liegen nicht vor. Auch die EFSA hat Aussagen zu Oliven-Polyphenolen aus diesem Themenfeld geprüft, aber mangels ausreichender Daten nicht bestätigt (EFSA NDA Panel, 2011 [4]). Ehrliche Einordnung: Die direkte klinische Evidenz ist damit noch begrenzt — es liegt erst eine Humanstudie vor, in der sich zudem nur die Beschwerdedauer, nicht deren Häufigkeit unterschied. Die im Zellmodell beobachtete Hemmung ist ein Laborbefund; auf den Menschen ist sie nicht übertragbar.

Malondialdehyd als Oxidationsmarker in einer placebokontrollierten Studie

Zu einem einzelnen Oxidationsmarker liegen Humandaten vor. In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie an 70 Frauen mit einem BMI zwischen 30 und 40 sank der Blutwert Malondialdehyd — ein etablierter Marker für oxidativen Stress (Lipidperoxidation) — unter Zugabe von Olivenblatt-Extrakt (250 mg/Tag über 8 Wochen) signifikant deutlicher als unter Placebo (p = 0,02; nach Adjustierung p < 0,01) (Haidari et al., 2025 [3]). Ein systematischer Review von 12 randomisierten Studien (gepoolt n = 683) berichtete uneinheitliche Effekte auf kardiometabolische sowie Knochen-, Gelenk- und kognitive Marker; ausgewertet wurde narrativ, ohne quantitative Meta-Analyse (Frumuzachi et al., 2024 [5]). Ehrliche Einordnung: In der Humanstudie verbesserte sich nur der Lipidperoxidations-Marker, nicht die gesamte antioxidative Kapazität.

Zytokinwerte in Zell- und Tiermodellen

Gemessen wurden Zytokinwerte, also Konzentrationen entzündungsbezogener Botenstoffe — bislang überwiegend in Zell- und Tiermodellen; die wenigen Humandaten dazu bewertet eine Meta-Analyse als spärlich und von geringer Sicherheit [8]. In einem Zellmodell mit aktivierten Fresszellen (Makrophagen) war unter Olivenblatt-Extrakt die Bildung entzündungsfördernder Botenstoffe wie TNF-alpha, IL-6 und IL-1beta sowie reaktiver Sauerstoffspezies deutlich geringer und die des Botenstoffs IL-10 höher; die Autoren beschreiben dafür die Schaltwege NRF2-KEAP1, NF-kB und PPAR-gamma (De Cicco et al., 2020 [6]). In Tiermodellen und an menschlichem Darmgewebe (ex vivo) waren unter dem Extrakt entzündliche Mediatoren (IL-1beta, TNF-alpha, iNOS) niedriger, und Marker der Darmbarriere fielen günstiger aus (Vezza et al., 2017 [7]). Ehrliche Einordnung: Diese Befunde stammen ausschließlich aus Labor- und Tierversuchen. Eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse aus dem Jahr 2026 fasst die menschliche Datenlage nüchtern zusammen: Die Evidenz zu Entzündungsmarkern unter Olivenblatt-Extrakt sei bislang „spärlich und von geringer Sicherheit", und für Stoffwechselparameter zeigten sich keine signifikanten Effekte (Camara Rocha Menezes et al., 2026 [8]). Für den Menschen ist damit kein Befund zu diesen Markern belegt.

Mengen in Studien
  • Typische Tagesdosis — in Studien: RCT an Sportlern ~20 g Olivenblatt-Äquivalent; RCT zu Malondialdehyd 250 mg/Tag
  • Leitsubstanz-Gehalt (Oleuropein) — in Studien: RCT an Sportlern 100 mg Oleuropein/Tag [1]
  • Extrakttyp — in Studien: standardisierte Olivenblatt-Extrakte
  • Einnahmedauer — in Studien: 8–9 Wochen (RCTs)

Wie belastbar die Studien sind

Die Datenlage stellt sich für die drei untersuchten Messgrößen unterschiedlich dar. Zur Episodendauer und -häufigkeit ist sie vorläufig — getragen von einer randomisierten Studie sowie von Labor- und Computermodellen, bei niedriger Konsistenz. Zum Oxidationsmarker Malondialdehyd ist sie moderat — gestützt auf eine randomisierte Studie und einen systematischen Review, bei mittlerer Konsistenz; eine nach der Health-Claims-Verordnung zugelassene Angabe für Olivenblatt-Extrakt gibt es nicht. Zu den Zytokinwerten ist sie vorläufig — überwiegend Zell- und Tiermodelle, dazu wenige Humandaten, die eine Meta-Analyse als spärlich und von geringer Sicherheit einordnet, bei niedriger Konsistenz. Angaben zu Studientyp, Teilnehmerzahl und Limitationen stehen bei der jeweiligen Quelle.

Evidenzgrade: Stark = mehrere RCTs/Meta-Analysen, konsistent · Moderat = einzelne RCTs, überwiegend positiv · Vorläufig = präklinisch oder inkonsistent. Hinweis: Die Polyphenole des Olivenblatts (Oleuropein, Hydroxytyrosol) sind chemisch und mechanistisch umfangreich untersucht; eine nach der Health-Claims-Verordnung zugelassene Angabe für Olivenblatt-Extrakt gibt es nicht. Die klinischen Daten zu Olivenblatt-Extrakt beim Menschen sind wenige und in ihren Endpunkten uneinheitlich: Zu den Beschwerdeangaben der Teilnehmer liegt erst eine randomisierte Studie vor, und eine Meta-Analyse von 2026 stuft die Humandaten zu Entzündungs- und Stoffwechselmarkern als noch begrenzt ein. Die hier zusammengetragenen Untersuchungen beziehen sich auf die jeweils geprüften Extrakte, Mengen und Zubereitungen. Angaben zu Studientyp, Teilnehmerzahl und Limitationen stehen bei der jeweiligen Quelle.

Olivenblatt: Studien im Detail

[1] Somerville et al. (2019) — RCT: Episodendauer und -häufigkeit

  • Journal: Nutrients
  • Studientyp: randomisierte, kontrollierte Studie
  • Teilnehmer: n = 32 randomisiert (29 ausgewertet: 17 Interventions-, 12 Placebo-Gruppe); jugendliche Leistungssportler (Oberstufenschüler)
  • Dosierung: Olivenblatt-Extrakt entsprechend 20 g Olivenblatt mit 100 mg Oleuropein täglich über 9 Wochen vs. Placebo
  • Kernergebnis: keine Veränderung der Häufigkeit gemeldeter Beschwerden im Bereich der oberen Atemwege, aber signifikant 28 % weniger betroffene Tage (kürzere Beschwerdedauer; p = 0,02)
  • Limitationen: sehr kleine Stichprobe (n = 32); spezielle Population (jugendliche Sportler); Selbstauskunft
  • DOI: 10.3390/nu11020358 · PMID: 30744092

[2] Majrashi et al. (2024) — In-silico & in vitro: Zellassay und Docking-Simulation

  • Journal: PLoS One
  • Studientyp: In-silico-Docking-Studie und In-vitro-Zellassay
  • Teilnehmer: keine (Zellkultur/Computersimulation)
  • Dosierung: standardisierter Olivenblatt-Extrakt (20 % Oleuropein); IC50 = 118,3 µg/mL im Zellassay
  • Kernergebnis: moderate Hemmung eines geprüften Virus in einer Zellkultur-Untersuchung; Oleuropein und weitere Blatt-Metabolite banden in Computersimulationen an virale Zielproteine (u. a. Hauptprotease, RNA-Polymerase)
  • Limitationen: rein präklinisch (in vitro/in silico); keine Daten am Menschen; die Hemmung im Zellmodell ist nicht auf den Menschen übertragbar und nur moderat
  • DOI: 10.1371/journal.pone.0301086 · PMID: 38662719

[3] Haidari et al. (2025) — RCT: Oxidationsmarker Malondialdehyd

  • Journal: Nutrition, Metabolism & Cardiovascular Diseases
  • Studientyp: einzentrische, doppelblinde, parallele, randomisierte, placebokontrollierte Studie
  • Teilnehmer: n = 70 Frauen mit einem BMI zwischen 30 und 40, 18–50 Jahre
  • Dosierung: 250 mg Olivenblatt-Extrakt/Tag + kalorienreduzierte Kost über 8 Wochen vs. Placebo + kalorienreduzierte Kost
  • Kernergebnis: signifikant deutlichere Abnahme des Oxidationsmarkers Malondialdehyd als unter Placebo (p = 0,02; adjustiert p < 0,01)
  • Limitationen: spezielle Population (Frauen mit BMI 30–40 unter Diät); nur Malondialdehyd verbessert, nicht die gesamte antioxidative Kapazität; Oleuropein-Gehalt nicht spezifiziert
  • DOI: 10.1016/j.numecd.2025.104097 · PMID: 40685267

[4] EFSA NDA Panel (2011) — Wissenschaftliche Bewertung: Oliven-Polyphenole

  • Journal: EFSA Journal
  • Studientyp: wissenschaftliche Stellungnahme des EFSA-Gremiums (NDA-Panel), Peer-Review
  • Teilnehmer: Evidenzsynthese (regulatorische Bewertung publizierter Humandaten)
  • Dosierung: Mengenangaben der Bewertung hier nicht referiert
  • Kernergebnis: Bewertung mehrerer gesundheitsbezogener Aussagen zu Oliven-Polyphenolen; die Aussagen zu Atemwegen und körpereigener Abwehr wurden mangels Evidenz nicht bestätigt
  • Limitationen: Bewertung im Kontext von Olivenöl (nicht Olivenblatt-Extrakt)
  • DOI: 10.2903/j.efsa.2011.2033 · PMID: 42078706

[5] Frumuzachi et al. (2024) — Systematischer Review: Oleuropein & Hydroxytyrosol

  • Journal: Antioxidants (Basel)
  • Studientyp: systematischer Review randomisierter kontrollierter Studien
  • Teilnehmer: 12 RCTs, gepoolt n = 683
  • Dosierung: verschiedene Formen; Spannweite von 5 mg/Tag Hydroxytyrosol bis 320,8 mg Oleuropein + 11,9 mg Hydroxytyrosol/Tag
  • Kernergebnis: uneinheitliche Effekte auf kardiometabolische sowie Knochen-, Gelenk- und kognitive Marker
  • Limitationen: heterogene Dosen/Formen; gemischte Ergebnisse; narrativ (keine quantitative Meta-Analyse); nicht spezifisch auf Antioxidans-Endpunkte fokussiert
  • DOI: 10.3390/antiox13091040 · PMID: 39334699

[6] De Cicco et al. (2020) — In vitro: Zytokinwerte in Makrophagen

  • Journal: Nutrients
  • Studientyp: In-vitro-Studie (murine Makrophagen RAW 264.7)
  • Teilnehmer: keine (Zellversuch an Mausmakrophagen)
  • Dosierung: Olivenblatt-Extrakt in Zellkultur (Palmitat-stimulierte Makrophagen)
  • Kernergebnis: geringere Bildung von TNF-alpha, IL-6, IL-1beta, NO, PGE2 und ROS; Anstieg von IL-10; Verschiebung von M1- zu M2-Makrophagen über NRF2-, NF-kB- und PPAR-gamma-Wege
  • Limitationen: rein zellbasiert; keine Übertragbarkeit der Dosis auf den Menschen
  • DOI: 10.3390/nu12123663 · PMID: 33260769

[7] Vezza et al. (2017) — Tier & ex vivo: Entzündungsmediatoren und Marker der Darmbarriere

  • Journal: Molecular Nutrition & Food Research
  • Studientyp: Tierstudie (zwei Maus-Kolitis-Modelle) plus Ex-vivo-Untersuchungen an menschlichem Darmgewebe
  • Teilnehmer: Mäuse; ex vivo Schleimhautproben gesunder Spender und von Morbus-Crohn-Patienten
  • Dosierung: Olivenblatt-Extrakt 0,5–25 mg/kg (Tier) bzw. 0,1–100 µg/mL (ex vivo/in vitro)
  • Kernergebnis: niedrigere Werte entzündlicher Mediatoren (IL-1beta, TNF-alpha, iNOS) und günstigere Marker der Darmbarriere; ex vivo auch an Schleimhautproben von Morbus-Crohn-Patienten beobachtet
  • Limitationen: Tier- und Ex-vivo-Modell; keine klinische Studie am Menschen
  • DOI: 10.1002/mnfr.201601066 · PMID: 28731213

[8] Camara Rocha Menezes et al. (2026) — Meta-Analyse: Glukose-, Lipid- und Entzündungsmarker

  • Journal: Food & Function
  • Studientyp: systematischer Review und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien
  • Teilnehmer: 11 RCTs (4 Kurzzeit-, 7 Dauereinnahme-Studien)
  • Dosierung: verschiedene Olivenblatt-Extrakt- und Oleuropein-Dosen
  • Kernergebnis: keine signifikanten Effekte auf Glukose- und Lipidwerte; Evidenz zu Entzündungsmarkern spärlich und von geringer Sicherheit
  • Limitationen: hier als ehrlicher Beleg für die noch begrenzte Humandatenlage zitiert; bewertet Stoffwechsel-/Entzündungsmarker (nicht Immun-/Atemwegs- oder direkte Antioxidans-Endpunkte)
  • DOI: 10.1039/d5fo04235f · PMID: 41848522

Quellenverzeichnis

  1. Somerville V, Moore R, Braakhuis A (2019). „The Effect of Olive Leaf Extract on Upper Respiratory Illness in High School Athletes: A Randomised Control Trial". Nutrients, 11(2), 358. DOI: 10.3390/nu11020358 · PMID: 30744092
  2. Majrashi TA, El Hassab MA, Mahmoud SH, et al. (2024). „In vitro biological evaluation and in silico insights into the antiviral activity of standardized olive leaves extract against SARS-CoV-2". PLoS One, 19(4), e0301086. DOI: 10.1371/journal.pone.0301086 · PMID: 38662719
  3. Haidari F, Mohammad-Shahi M, Jalali MT, et al. (2025). „Phenolic-rich extract of olive leaf with a hypocaloric diet alleviates oxidative stress in obese females: a randomized double-blind placebo controlled trial". Nutrition, Metabolism & Cardiovascular Diseases, 35(10), 104097. DOI: 10.1016/j.numecd.2025.104097 · PMID: 40685267
  4. EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA) (2011). „Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to polyphenols in olive and protection of LDL particles from oxidative damage [...]". EFSA Journal, 9(4), 2033. DOI: 10.2903/j.efsa.2011.2033 · PMID: 42078706
  5. Frumuzachi O, Gavrilaș LI, Vodnar DC, et al. (2024). „Systemic Health Effects of Oleuropein and Hydroxytyrosol Supplementation: A Systematic Review of Randomized Controlled Trials". Antioxidants (Basel), 13(9), 1040. DOI: 10.3390/antiox13091040 · PMID: 39334699
  6. De Cicco P, Maisto M, Tenore GC, Ianaro A (2020). „Olive Leaf Extract, from Olea europaea L., Reduces Palmitate-Induced Inflammation via Regulation of Murine Macrophages Polarization". Nutrients, 12(12), 3663. DOI: 10.3390/nu12123663 · PMID: 33260769
  7. Vezza T, Algieri F, Rodríguez-Nogales A, et al. (2017). „Immunomodulatory properties of Olea europaea leaf extract in intestinal inflammation". Molecular Nutrition & Food Research, 61(10), 1601066. DOI: 10.1002/mnfr.201601066 · PMID: 28731213
  8. Camara Rocha Menezes R, Peres KK, da Mata IR, et al. (2026). „Metabolic and inflammatory effects of oleuropein and olive leaf extract: a systematic review and meta-analysis". Food & Function, 17(7), 3077–3090. DOI: 10.1039/d5fo04235f · PMID: 41848522
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