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Passionsblume
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Wissen

Passionsblume Passiflora incarnata

Stand: August 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire

Passionsblumen-Extrakt wird aus dem Kraut der Passionsblume (Passiflora incarnata, Familie der Passionsblumengewächse) gewonnen — einer ursprünglich in Nordamerika beheimateten Kletterpflanze mit auffälligen, kronenartigen Blüten. Geerntet werden die oberirdischen Teile zur Blütezeit (Passiflorae herba). Charakteristisch sind ihre Flavonoide, eine Gruppe von C-Glykosylflavonen: Vitexin, Isovitexin, Orientin, Isoorientin und Schaftosid. Auf diesen Flavonoidgehalt werden Extrakte standardisiert — arzneibuchkonform sind mindestens 1,5 Prozent, viele Extrakte liegen bei rund vier Prozent.

Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.

Auf einen Blick

  • Botanischer Name: Passiflora incarnata
  • Familie: Passifloraceae (Passionsblumengewächse)
  • Verwendeter Pflanzenteil: Kraut (oberirdische Teile zur Blütezeit, Passiflorae herba)
  • Leitsubstanzen: C-Glykosylflavone (Vitexin, Isovitexin, Orientin, Isoorientin, Schaftosid) sowie Spuren von Beta-Carbolin-Alkaloiden

Zum Nachlesen

Inhaltsstoffe

Die charakteristischen Inhaltsstoffe der Passionsblume sind ihre Flavonoide — genauer eine charakteristische Gruppe sogenannter C-Glykosylflavone wie Vitexin, Isovitexin, Orientin, Isoorientin und Schaftosid. In der Forschungsliteratur wird dazu eine Bindung an den GABA-A-Rezeptor untersucht: GABA ist der wichtigste hemmende (dämpfende) Botenstoff im Gehirn. Präklinische Untersuchungen deuten zudem darauf hin, dass einzelne Flavon-Aglykone (z. B. Chrysin, Apigenin) eine Affinität zu diesem Rezeptor besitzen; Humandaten dazu liegen nicht vor. Daneben enthält Passiflora incarnata in sehr geringen, je nach Herkunft schwankenden Mengen Beta-Carbolin-Alkaloide (Harman, Harmin) — ihre Bedeutung ist in der Literatur umstritten. Extrakte werden auf ihren Flavonoidgehalt standardisiert (arzneibuchkonform ≥ 1,5 %, viele Extrakte rund 4 %), um den Gehalt der Leitsubstanzen konstant zu halten.

  • C-Glykosylflavone (Vitexin, Isovitexin, Orientin, Isoorientin, Schaftosid) — Flavonoide (Flavon-C-Glykoside), auf Flavonoide standardisiert (≈ 4 % des Extrakts): charakteristische Substanzgruppe des Krauts und Bezugsgröße der Standardisierung
  • Apigenin, Chrysin (Aglykone) — Flavone, Spuren: Affinität zum GABA-A-Rezeptor (präklinisch)
  • Beta-Carboline (Harman, Harmin, Harmalin) — Indolalkaloide, Spuren (variabel, umstritten): präklinisch beschriebene MAO-Hemmung, Humandaten dazu liegen nicht vor; Gehalt in P. incarnata meist sehr gering
  • Maltol — Gamma-Pyron, Spuren: nur präklinisch und in hohen Dosen untersucht; Humandaten dazu liegen nicht vor
Forschungslage

Anspannungswerte in kontrollierten Studien und einem systematischen Review

Erhoben wurden in den Humanstudien Fragebogen-Endpunkte zur inneren Anspannung. In einer vierwöchigen, doppelblinden Studie an 36 Erwachsenen mit ausgeprägter, anhaltender innerer Anspannung wurde ein Passionsblumen-Extrakt gegen das Benzodiazepin Oxazepam geprüft: die Anspannungswerte unterschieden sich am Studienende nicht signifikant, unter Oxazepam war die Arbeitsleistung signifikant häufiger beeinträchtigt (Akhondzadeh et al., 2001 [1]). Zwei kontrollierte Studien erhoben die Anspannungswerte vor Eingriffen — Situationen mit typischerweise erhöhter situativer Anspannung: bei 60 Erwachsenen vor einer ambulanten Operation lagen sie nach einer Einzeldosis von 500 mg signifikant niedriger als unter Placebo (P < 0,001), ohne ausgeprägte Sedierung (Movafegh et al., 2008 [2]); bei 40 Freiwilligen vor der Weisheitszahn-Extraktion lagen sie nach einer Einzeldosis von 260 mg auf dem Niveau von 15 mg Midazolam, bei deutlich geringerer Gedächtnisbeeinträchtigung (Dantas et al., 2017 [3]). Ein systematisches Review von neun klinischen Studien kam zu dem Schluss, dass die Mehrheit der Untersuchungen einen Rückgang der Anspannungswerte zeigte, wobei der Effekt bei nur leicht betroffenen Teilnehmenden geringer ausfiel (Janda et al., 2020 [4]). Die Untersuchungen unterscheiden sich in Setting, Zubereitung und Vergleichsarm; zwei von ihnen führten keinen Placeboarm, die Stichproben waren klein.

Gesamtschlafzeit und subjektive Schlafqualität in placebokontrollierten Studien

Zu Schlaf-Endpunkten liegen drei randomisierte, placebokontrollierte Studien vor. In einer doppelblinden Studie mit objektiver Schlafmessung (Polysomnographie) an 110 Erwachsenen mit belastetem Schlaf verlängerte ein Passionsblumen-Extrakt über zwei Wochen die Gesamtschlafzeit signifikant gegenüber Placebo (23,05 vs. −0,16 Minuten; P = 0,049); Schlafeffizienz und Wachzeit nach dem Einschlafen besserten sich innerhalb der Gruppe, jedoch nicht signifikant gegenüber Placebo (Lee et al., 2020 [5]). In einer placebokontrollierten Studie an 41 gesunden Erwachsenen verbesserte ein niedrig dosierter Passionsblumen-Tee über eine Woche die subjektive Schlafqualität signifikant (t(40) = 2,70; p < 0,01) (Ngan & Conduit, 2011 [6]). Eine 30-tägige Studie an 65 Erwachsenen mit Stress und belastetem Schlaf fand neben einer Reduktion des Stressempfindens auch eine signifikant verlängerte Gesamtschlafzeit gegenüber Placebo (Harit et al., 2024 [7]). Die Ergebnisse fielen je nach Messgröße unterschiedlich aus; Zubereitung, Dauer und Messmethode unterscheiden sich zwischen den Studien stark. Einzelne Studien weisen einen deklarierten Interessenkonflikt auf.

Mengen in Studien
  • Typische Tagesdosis — in Studien: Einzeldosen 260–500 mg (akut, präoperativ); standardisierter Trockenextrakt über 2–4 Wochen in Studien mit Anspannungs- und Schlaf-Endpunkten; Tinktur (45 Tropfen/Tag)
  • Leitsubstanz-Gehalt — in Studien: meist auf Flavonoide standardisiert (Arzneibuch ≥ 1,5 %; viele Extrakte ~ 3,5–4 %)
  • Extrakttyp — in Studien: Trockenextrakt, Tinktur oder Tee — teils standardisiert
  • Einnahmedauer — in Studien: einmalig (präoperativ) bis 30 Tage
Zusammenfassung der Evidenz
  • Anspannungswerte aus Fragebogen-Endpunkten: Datenlage moderat — 3 randomisierte kontrollierte Studien und 1 systematisches Review; dazu ein älteres Cochrane-Review, das die Datenlage 2007 als nicht ausreichend bewertete. Konsistenz mittel — die Studien sind in Setting und Zubereitung heterogen.
  • Endpunkte Gesamtschlafzeit und subjektive Schlafqualität: Datenlage moderat — 3 randomisierte kontrollierte Studien, davon 1 mit Polysomnographie; Konsistenz mittel — die Ergebnisse fielen in den einzelnen Messgrößen unterschiedlich aus.

Evidenzgrade: stark = mehrere RCTs/Meta-Analysen, konsistent · moderat = einzelne RCTs, überwiegend positiv · vorläufig = präklinisch oder inkonsistent. Einschränkend gilt: Zwei der Studien verglichen den Pflanzenextrakt nicht gegen Placebo, sondern gegen ein Arzneimittel; ein reiner Placeboarm fehlte dort. Die Stichproben waren mit 36 bis 65 Teilnehmenden klein, die Zubereitungen (Tinktur, Trockenextrakt, Tee) untereinander nicht vergleichbar. Die Studien mit Schlaf-Endpunkten unterscheiden sich stark in Zubereitung, Dauer und Messmethode; ihre Ergebnisse fielen in den einzelnen Messgrößen unterschiedlich aus. Einzelne Studien weisen einen deklarierten Interessenkonflikt auf. Einzelheiten und Limitationen stehen in den Studienreferaten unten. Insgesamt ist Passiflora incarnata ein im Vergleich zu anderen Pflanzenstoffen häufig klinisch untersuchtes Kraut. Die vorliegenden Studien beziehen sich jeweils auf die dort untersuchten Extrakte, Dosierungen und Zubereitungen und erlauben keine Übertragung auf andere Erzeugnisse.

Studien im Detail

[1] Akhondzadeh et al. (2001) — RCT: Anhaltende innere Anspannung (Substanzvergleich)

  • Journal: Journal of Clinical Pharmacy and Therapeutics
  • Studientyp: doppelblinde, randomisierte, kontrollierte Pilotstudie (Substanzvergleich)
  • Teilnehmer: n = 36; ambulante Erwachsene mit ausgeprägter, anhaltender innerer Anspannung
  • Dosierung: 45 Tropfen/Tag Passiflora-Extrakt + Placebotablette vs. Oxazepam 30 mg/Tag + Placebotropfen; 4 Wochen
  • Kernergebnis: kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen am Studienende; Oxazepam mit schnellerem Wirkeintritt, aber signifikant mehr Beeinträchtigung der Arbeitsleistung
  • Limitationen: kleine Stichprobe (Pilotstudie); Vergleich gegen ein Vergleichspräparat statt Placebo; Tinktur schwer standardisierbar; Einzelzentrum
  • DOI: 10.1046/j.1365-2710.2001.00367.x · PMID: 11679026

[2] Movafegh et al. (2008) — RCT: Anspannung vor Operation (vs. Placebo)

  • Journal: Anesthesia & Analgesia
  • Studientyp: doppelblinde, placebokontrollierte, randomisierte Studie
  • Teilnehmer: n = 60; Erwachsene vor ambulanter Operation
  • Dosierung: einmalig 500 mg Passiflora incarnata oral vs. Placebo, 90 Minuten vor der OP
  • Kernergebnis: signifikant niedrigere Anspannungswerte in der Passiflora-Gruppe (P < 0,001); keine Sedierung, vergleichbare Erholung der psychomotorischen Funktion
  • Limitationen: akute Einmalgabe (kein Beleg für Dauereinnahme); spezifisches präoperatives Setting; kurze Beobachtungsdauer
  • DOI: 10.1213/ane.0b013e318172c3f9 · PMID: 18499602

[3] Dantas et al. (2017) — RCT: Anspannung vor Zahnbehandlung (Substanzvergleich)

  • Journal: Medicina Oral, Patología Oral y Cirugía Bucal
  • Studientyp: randomisierte, kontrollierte, doppelblinde Crossover-Studie
  • Teilnehmer: n = 40; Freiwillige mit beidseitiger Weisheitszahn-Extraktion (Unterkiefer)
  • Dosierung: einmalig 260 mg Passiflora incarnata vs. 15 mg Midazolam, 30 Minuten vor dem Eingriff
  • Kernergebnis: Anspannungswerte auf dem Niveau von Midazolam; über 70 % fühlten sich unter beiden Protokollen ruhig oder nur leicht angespannt; unter Passiflora deutlich geringere Gedächtnisbeeinträchtigung
  • Limitationen: kleine Stichprobe; akute Einmalgabe; Vergleich gegen ein Vergleichspräparat (kein reiner Placeboarm); spezielles zahnchirurgisches Setting
  • DOI: 10.4317/medoral.21140 · PMID: 27918731

[4] Janda et al. (2020) — Systematisches Review: Neuropsychiatrische Endpunkte

  • Journal: Nutrients
  • Studientyp: systematisches Review (qualitative Synthese, ohne Meta-Analyse)
  • Teilnehmer: 9 eingeschlossene klinische Studien; Studiendauer 1 Tag bis 30 Tage; Teilnehmer ≥ 18 Jahre
  • Dosierung: verschiedene Passiflora-incarnata-Präparate und Dosierungen (heterogen)
  • Kernergebnis: Mehrheit der Studien zeigte einen Rückgang der Anspannungswerte (geringer bei nur leicht ausgeprägter Anspannung); keine relevanten Nebenwirkungen berichtet
  • Limitationen: qualitative Synthese ohne quantitative Zusammenfassung; eingeschlossene Studien sehr heterogen; teils kleine Einzelstudien
  • DOI: 10.3390/nu12123894 · PMID: 33352740

[5] Lee et al. (2020) — RCT mit Polysomnographie: Schlafparameter bei belastetem Schlaf

  • Journal: International Clinical Psychopharmacology
  • Studientyp: doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Studie mit objektiver Schlafmessung (Polysomnographie)
  • Teilnehmer: n = 110; Erwachsene mit belastetem Schlaf, Durchschnittsalter 40,5 Jahre
  • Dosierung: standardisierter Passionsblumen-Extrakt vs. Placebo über 2 Wochen
  • Kernergebnis: signifikant verlängerte Gesamtschlafzeit (TST) gegenüber Placebo (P = 0,049); Schlafeffizienz und Wachzeit nach Einschlafen nur innerhalb der Gruppe verbessert
  • Limitationen: TST-Effekt moderat und grenzwertig signifikant (P = 0,049); kurze Dauer (2 Wochen); kein Vorteil bei Schlafeffizienz/WASO gegenüber Placebo; Extraktdosis im Abstract nicht spezifiziert
  • DOI: 10.1097/YIC.0000000000000291 · PMID: 31714321

[6] Ngan & Conduit (2011) — RCT: Subjektive Schlafqualität (Passionsblumen-Tee)

  • Journal: Phytotherapy Research
  • Studientyp: doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie (mit Polysomnographie-Validierung)
  • Teilnehmer: n = 41 gesunde Erwachsene (18–35 Jahre); 10 davon zusätzlich mit nächtlicher Polysomnographie
  • Dosierung: Passionsblumen-Tee (niedrige Dosis) vs. Placebo-Tee, je 1 Woche, getrennt durch 1 Woche Washout
  • Kernergebnis: subjektive Schlafqualität signifikant besser unter Passionsblume als unter Placebo (t(40) = 2,70; p < 0,01)
  • Limitationen: kleine Stichprobe gesunder junger Erwachsener mit nur leichten Schlafschwankungen; primär subjektive Tagebuch-Messung; niedrig dosierter Tee; kurze Anwendung (1 Woche)
  • DOI: 10.1002/ptr.3400 · PMID: 21294203

[7] Harit et al. (2024) — RCT: Stress & belasteter Schlaf (30 Tage)

  • Journal: Cureus
  • Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte klinische Studie
  • Teilnehmer: n = 65; Erwachsene mit Stress und belastetem Schlaf (32 Verum, 33 Placebo)
  • Dosierung: standardisierter Passiflora-incarnata-Extrakt zur Nacht über 30 Tage
  • Kernergebnis: signifikante Senkung des Stresswerts (Perceived Stress Scale) und signifikant verlängerte Gesamtschlafzeit gegenüber Placebo; verbesserte allgemeine psychische Gesundheit an Tag 15 und 30
  • Limitationen: deklarierter Interessenkonflikt (Mitautoren des Herstellers); Publikation in einem niedrigschwelligen Journal; relativ kleine Stichprobe; produktspezifischer Extrakt
  • DOI: 10.7759/cureus.56530 · PMID: 38646244

[8] Miyasaka et al. (2007) — Cochrane-Review: Wirksamkeit bei innerer Anspannung

  • Journal: Cochrane Database of Systematic Reviews
  • Studientyp: systematisches Cochrane-Review
  • Teilnehmer: 2 eingeschlossene Studien, insgesamt 198 Teilnehmer
  • Dosierung: verschiedene Passiflora-Präparate (heterogen)
  • Kernergebnis: zum damaligen Zeitpunkt zu wenige RCTs für belastbare Schlussfolgerungen; kein signifikanter Unterschied zwischen Passiflora und Benzodiazepinen in der einen auswertbaren Studie; Ruf nach größeren Studien
  • Limitationen: älterer Stand (2007); nur 2 Studien verfügbar; seither weitere RCTs hinzugekommen; rein qualitative Bewertung mangels Daten
  • DOI: 10.1002/14651858.CD004518.pub2 · PMID: 17253512
Quellenverzeichnis
  1. Akhondzadeh S, Naghavi HR, Vazirian M, et al. (2001). „Passionflower in the treatment of generalized anxiety: a pilot double-blind randomized controlled trial with oxazepam". Journal of Clinical Pharmacy and Therapeutics, 26(5), 363–367. DOI: 10.1046/j.1365-2710.2001.00367.x · PMID: 11679026
  2. Movafegh A, Alizadeh R, Hajimohamadi F, et al. (2008). „Preoperative oral Passiflora incarnata reduces anxiety in ambulatory surgery patients: a double-blind, placebo-controlled study". Anesthesia & Analgesia, 106(6), 1728–1732. DOI: 10.1213/ane.0b013e318172c3f9 · PMID: 18499602
  3. Dantas LP, de Oliveira-Ribeiro A, de Almeida-Souza LM, Groppo FC (2017). „Effects of passiflora incarnata and midazolam for control of anxiety in patients undergoing dental extraction". Medicina Oral, Patología Oral y Cirugía Bucal, 22(1), e95–e101. DOI: 10.4317/medoral.21140 · PMID: 27918731
  4. Janda K, Wojtkowska K, Jakubczyk K, et al. (2020). „Passiflora incarnata in Neuropsychiatric Disorders—A Systematic Review". Nutrients, 12(12), 3894. DOI: 10.3390/nu12123894 · PMID: 33352740
  5. Lee J, Jung HY, Lee SI, et al. (2020). „Effects of Passiflora incarnata Linnaeus on polysomnographic sleep parameters in subjects with insomnia disorder: a double-blind randomized placebo-controlled study". International Clinical Psychopharmacology, 35(1), 29–35. DOI: 10.1097/YIC.0000000000000291 · PMID: 31714321
  6. Ngan A, Conduit R (2011). „A double-blind, placebo-controlled investigation of the effects of Passiflora incarnata (passionflower) herbal tea on subjective sleep quality". Phytotherapy Research, 25(8), 1153–1159. DOI: 10.1002/ptr.3400 · PMID: 21294203
  7. Harit MK, Mundhe N, Tamoli S Sr, et al. (2024). „Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled, Clinical Study of Passiflora incarnata in Participants With Stress and Sleep Problems". Cureus, 16(3), e56530. DOI: 10.7759/cureus.56530 · PMID: 38646244
  8. Miyasaka LS, Atallah AN, Soares BG (2007). „Passiflora for anxiety disorder". Cochrane Database of Systematic Reviews, (1), CD004518. DOI: 10.1002/14651858.CD004518.pub2 · PMID: 17253512
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