Pflanzenkompendium
Pfefferminze Mentha × piperita
Stand: Oktober 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire
Die Pfefferminze (Mentha × piperita) gehört zu den Lippenblütlern (Lamiaceae) und ist eine natürliche Kreuzung aus Wasser- und Ährenminze; verwendet werden ihre Blätter. Charakteristisch ist ihr hoher Gehalt an ätherischem Öl, dem die Pflanze ihren typischen frischen Geschmack verdankt — sein Hauptbestandteil ist das Monoterpen Menthol, begleitet von Menthon und Menthylacetat. Daneben enthält das Blatt wasserlösliche Polyphenole: die Phenolsäure Rosmarinsäure sowie die Flavonoide Eriocitrin, Luteolin-7-O-rutinosid und Hesperidin. In Nahrungsergänzungsmitteln wird sie häufig als konzentrierter Blattextrakt (z. B. 15:1) eingesetzt, in dem diese Inhaltsstoffe gebündelt in der natürlichen Pflanzenmatrix vorliegen.
Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.
Auf einen Blick
- Botanischer Name
- Mentha × piperita
- Familie
- Lamiaceae (Lippenblütler)
- Verwendeter Pflanzenteil
- Blätter
- Leitsubstanzen
- ätherisches Öl mit Menthol und Menthon (Monoterpene); Flavonoide (Eriocitrin, Luteolin-Derivate) und Rosmarinsäure
Zum Nachlesen
Pfefferminze: Inhaltsstoffe
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Pfefferminzblätter vereinen zwei Stoffgruppen. Den größten Anteil trägt das ätherische Öl, dessen Hauptbestandteil das Monoterpen Menthol ist (begleitet von Menthon und Menthylacetat). Daneben enthält das Blatt wasserlösliche Polyphenole, vor allem Rosmarinsäure sowie die Flavonoide Eriocitrin, Luteolin-7-O-rutinosid und Hesperidin. In konzentrierten 15:1-Trockenextrakten liegen diese Inhaltsstoffe gebündelt in der natürlichen Pflanzenmatrix vor; eine einzelne Leitsubstanz ist dabei meist nicht separat deklariert.
- Menthol (mit Menthon, Menthylacetat) — Monoterpene (ätherisches Öl), im 15:1-Extrakt enthalten (nicht separat deklariert)
- Rosmarinsäure — Phenolsäure (Polyphenol), im Gesamtextrakt
- Flavonoide (Eriocitrin, Luteolin-7-O-rutinosid, Hesperidin) — Flavonoide (Polyphenole), im Gesamtextrakt
Forschungslage
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Beschwerderaten in drei Meta-Analysen
Die klinischen Studien zur Pfefferminze beziehen sich fast ausschließlich auf das ätherische Pfefferminzöl, meist magensaftresistent verkapselt. Dazu liegen drei Meta-Analysen vor. Eine frühe Auswertung von vier placebokontrollierten Studien (392 Teilnehmende) beobachtete unter Pfefferminzöl ein deutlich geringeres Risiko fortbestehender Beschwerden als unter Placebo (relatives Risiko 0,43; 95 %-KI 0,32–0,59) [1]. Eine umfassende Auswertung von zwölf randomisierten Studien (835 Teilnehmende) kam zu einem gleichgerichteten Ergebnis: Die Chance auf eine globale Besserung des Befindens war mehr als verdoppelt (RR 2,39; 95 %-KI 1,93–2,97), die Besserung des Bauchschmerzempfindens deutlich höher (RR 1,78; 95 %-KI 1,43–2,20) — rechnerisch trat bei rund jeder dritten bis vierten Person unter Pfefferminzöl eine zusätzliche Besserung gegenüber Placebo auf (NNT 3–4) [2]. Eine aktuelle Meta-Analyse von zehn randomisierten Studien (1030 Teilnehmende) fand ebenfalls häufiger eine Besserung unter Pfefferminzöl als unter Placebo (globales Befinden NNT 4; Bauchschmerzempfinden NNT 7); unerwünschte Ereignisse traten dabei häufiger auf als unter Placebo (RR 1,57) [3].
Symptomscores in placebokontrollierten Kombinationsstudien
Die Kombination aus Pfefferminz- und Kümmelöl ist in Studien an Teilnehmenden mit wiederkehrendem Völlegefühl, Druck- und Oberbauchempfinden untersucht worden. In einer doppelblinden Studie an 96 Teilnehmenden ging unter einer fixen Kombination aus Pfefferminz- und Kümmelöl das Schmerzempfinden um 40 % zurück (Placebo 22 %), Druck-, Völle- und Schweregefühl um 43 % (Placebo 22 %); 67 % der Teilnehmenden unter der Kombination galten als deutlich oder sehr deutlich gebessert gegenüber 21 % unter Placebo [4]. Eine weitere doppelblinde Multicenter-Studie an 114 Teilnehmenden mit der standardisierten Pfefferminz-Kümmel-Kombination Menthacarin zeigte nach vier Wochen signifikant deutlichere Rückgänge bei Schmerz- und Beschwerdewerten als unter Placebo (jeweils p < 0,001) sowie eine bessere gesundheitsbezogene Lebensqualität [5]. In einer randomisierten Studie an 95 Teilnehmenden mit einer im Dünndarm freisetzenden Kombination aus Kümmelöl und L-Menthol unterschieden sich die Beschwerdewerte nach 24 Stunden und nach 4 Wochen in einzelnen Symptomgruppen signifikant von Placebo [6]. Diese Untersuchungen beziehen sich auf die Pfefferminz-Kümmel-Kombination, nicht auf Pfefferminze allein.
Calciumströme und Kontraktion in Gewebeversuchen
Gemessen wurden Calciumströme und Kontraktionen an isoliertem Darmgewebe — unter Pfefferminzöl und unter Menthol, dem Hauptbestandteil des Öls. An Darmgewebe von Meerschweinchen und Kaninchen nahmen unter Pfefferminzöl die Muskelspannung und, konzentrationsabhängig, die Calciumströme ab [7]. An Präparaten des menschlichen Dickdarms sank unter Menthol die spontane Kontraktionsstärke konzentrationsabhängig; die Autoren führen dies auf eine Blockade der L-Typ-Calciumkanäle zurück [8]. In einer aktuellen Ex-vivo-Studie an Darmproben von 68 operierten Personen war die myogene und die nerval ausgelöste Kontraktion unter Pfefferminzöl geringer [9]. Diese Befunde stammen ausschließlich aus Labor- und Gewebemodellen (präklinisch); eine Aussage über den Menschen ist daraus nicht ableitbar.
Mengen in Studien+
- Typische Tagesdosis — in Studien: ca. 360–540 mg ätherisches Pfefferminzöl/Tag (magensaftresistent) in den Studien zu Pfefferminzöl allein; fixe Kombination ca. 180 mg Pfefferminzöl + ca. 100 mg Kümmelöl/Tag (Kombinationsstudie [4])
- Leitsubstanz — in Studien: ätherisches Öl mit Menthol (Dosis meist auf Ölgehalt bezogen)
- Extrakttyp — in Studien: isoliertes, meist magensaftresistent verkapseltes ätherisches Pfefferminz- (und Kümmel-)öl
- Einnahmedauer — in Studien: 2–12 Wochen (Pfefferminzöl allein), 4 Wochen (Kombinationsstudien)
Wie belastbar die Studien sind
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- Beschwerderaten in Meta-Analysen zu ätherischem Pfefferminzöl: Datenlage moderat — drei Meta-Analysen randomisierter Studien liegen vor, die GRADE-Qualität der Einzelstudien stufen die Autoren als niedrig ein. Die Auswertungen betreffen ausschließlich diese Arzneimittel-Zubereitung.
- Symptomscores in placebokontrollierten Kombinationsstudien: Datenlage moderat — drei randomisierte, placebokontrollierte Studien liegen vor, alle mit Herstellerbeteiligung und kurzer Laufzeit; die Konsistenz ist mittel bis hoch. Die Ergebnisse betreffen ausschließlich diese Arzneimittel-Zubereitung.
- Calciumströme und Kontraktion an isoliertem Gewebe (Menthol): Datenlage vorläufig — eine Patch-Clamp-Studie an Tiergewebe sowie zwei Studien an menschlichem Darmgewebe; ausschließlich präklinisch (in vitro bzw. ex vivo), eine Aussage über den Menschen ist daraus nicht ableitbar.
Evidenzgrade: stark = mehrere randomisierte Studien oder Meta-Analysen mit konsistentem Ergebnis; moderat = einzelne randomisierte Studien, überwiegend positiv; vorläufig = präklinisch oder uneinheitlich. Hinweis: Die klinischen Auswertungen betreffen ausschließlich ätherisches Pfefferminzöl als Arzneimittel-Zubereitung, ein Teil davon die fixe Kombination mit Kümmelöl; die drei randomisierten, placebokontrollierten Studien zu dieser Kombination liefen mit Herstellerbeteiligung und kurzer Laufzeit. Die Untersuchungen zu Menthol an Tier- und Humangewebe sind ausschließlich präklinisch (in vitro bzw. ex vivo) und erlauben keine Übertragung auf den Menschen. Ein konzentrierter 15:1-Blattextrakt ist eine andere Zubereitung als das in den Studien geprüfte isolierte ätherische Öl; die Studienergebnisse sind auf ihn nicht übertragbar.
Pfefferminze: Studien im Detail
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[1] Ford et al. (2008) — Meta-Analyse: Pfefferminzöl vs. Placebo
- Journal: BMJ
- Studientyp: systematische Übersicht und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien
- Teilnehmer: 4 placebokontrollierte Pfefferminzöl-Studien, n = 392
- Dosierung: verschiedene, meist magensaftresistente Pfefferminzöl-Präparate; Mindestdauer 1 Woche
- Kernergebnis: Pfefferminzöl vs. Placebo — relatives Risiko fortbestehender Symptome 0,43 (95 %-KI 0,32–0,59)
- Limitationen: wenige und kleine Pfefferminz-Studien unterschiedlicher Qualität; Interessenkonflikte einzelner Autoren angegeben
- DOI: 10.1136/bmj.a2313 · PMID: 19008265
[2] Alammar et al. (2019) — Meta-Analyse: 12 RCTs
- Journal: BMC Complementary and Alternative Medicine
- Studientyp: systematische Übersicht und Meta-Analyse (PRISMA)
- Teilnehmer: 12 RCTs, n = 835
- Dosierung: Pfefferminzöl (verschiedene, meist magensaftresistente Präparate) vs. Placebo
- Kernergebnis: globale Symptombesserung RR 2,39 (95 %-KI 1,93–2,97; I² = 0 %); Bauchschmerz RR 1,78 (95 %-KI 1,43–2,20); NNT 3 (global) bzw. 4 (Schmerz); unerwünschte Ereignisse nicht signifikant erhöht
- Limitationen: eingeschlossene Einzelstudien teils klein und älter; Heterogenität der Präparate
- DOI: 10.1186/s12906-018-2409-0 · PMID: 30654773
[3] Ingrosso et al. (2022) — Aktuelle Meta-Analyse: 10 RCTs
- Journal: Alimentary Pharmacology & Therapeutics
- Studientyp: systematische Übersicht und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien
- Teilnehmer: 10 RCTs, n = 1030
- Dosierung: Pfefferminzöl vs. Placebo
- Kernergebnis: globale RDS-Symptome RR (keine Besserung) 0,65 (95 %-KI 0,43–0,98), NNT 4; Bauchschmerz RR 0,76 (95 %-KI 0,62–0,93), NNT 7; jegliches unerwünschte Ereignis RR 1,57 (95 %-KI 1,04–2,37)
- Limitationen: sehr niedrige Gesamt-Evidenzqualität (GRADE); häufiger unerwünschte Ereignisse (v. a. Sodbrennen); Aufruf zu größeren Studien
- DOI: 10.1111/apt.17179 · PMID: 35942669
[4] May et al. (2000) — RCT: Symptomintensität und klinischer Gesamteindruck (CGI)
- Journal: Alimentary Pharmacology & Therapeutics
- Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie
- Teilnehmer: n = 96 ambulante Patienten mit funktioneller Dyspepsie
- Dosierung: fixe Kombination 90 mg Pfefferminzöl + 50 mg Kümmelöl (PCC/Enteroplant), 2 × 1 Kapsel/Tag, 28 Tage
- Kernergebnis: Schmerzintensität −40 % (Placebo −22 %); Druck/Völle/Schwere −43 % (Placebo −22 %); CGI „viel/sehr viel gebessert" 67 % vs. 21 %; alle drei Zielgrößen signifikant zugunsten der Kombination
- Limitationen: kurze Dauer (4 Wochen); Kombinationspräparat (nicht Pfefferminze allein); herstellernahe Beteiligung — Interessenkonflikt
- DOI: 10.1046/j.1365-2036.2000.00873.x · PMID: 11121917
[5] Rich et al. (2017) — Multicenter-Studie: Schmerz- und Symptomscores
- Journal: Neurogastroenterology & Motility
- Studientyp: prospektive, doppelblinde, placebokontrollierte Multicenter-Studie
- Teilnehmer: n = 114 Patienten mit chronischer oder rezidivierender funktioneller Dyspepsie
- Dosierung: Pfefferminz-/Kümmelöl-Kombination Menthacarin, 2 × 1 Kapsel/Tag, 4 Wochen
- Kernergebnis: nach 4 Wochen Schmerz −7,6 (Placebo −3,4) und Beschwerden −3,6 (Placebo −1,3) Punkte (Nepean Dyspepsia Index); Besserung bei PDS und EPS jeweils p < 0,001
- Limitationen: Kombinationspräparat; kurze Dauer; Studie mit Herstellerbeteiligung — Interessenkonflikt
- DOI: 10.1111/nmo.13132 · PMID: 28695660
[6] Chey et al. (2019) — RCT: Symptomscores nach 24 Stunden und 4 Wochen
- Journal: Clinical and Translational Gastroenterology
- Studientyp: randomisierte, placebokontrollierte Studie
- Teilnehmer: n = 95 Erwachsene mit funktioneller Dyspepsie (Rom-III-Kriterien)
- Dosierung: duodenal freisetzende Kombination aus 25 mg Kümmelöl + 20,75 mg L-Menthol pro Kapsel, 2 Kapseln 2 ×/Tag
- Kernergebnis: nach 24 h signifikante Besserung der PDS-Symptome (p = 0,039); nach 4 Wochen globale Besserung bei schwerer Symptomatik, signifikant für EPS (p = 0,046); nach Angabe der Autoren gut verträglich
- Limitationen: Kombinationspräparat (Kümmel + Menthol); Begleitmedikation erlaubt; herstellerfinanziert — Interessenkonflikt
- DOI: 10.14309/ctg.0000000000000021 · PMID: 30939487
[7] Hills & Aaronson (1991) — Calciumströme an isoliertem Darmgewebe
- Journal: Gastroenterology
- Studientyp: präklinische Studie (isolierte Gewebepharmakologie + Patch-Clamp-Elektrophysiologie)
- Teilnehmer: keine Humanteilnehmer; Gewebe von Meerschweinchen (Taenia coli) und Kaninchen (Jejunum)
- Dosierung: nicht zutreffend (Versuche mit abgestuften Konzentrationen; IC50 ca. 22 µg/mL)
- Kernergebnis: unter Pfefferminzöl geringere Spannung der glatten Muskulatur, gedämpfte Kontraktionen auf Acetylcholin, Histamin, 5-HT und Substanz P und gehemmte potenzialabhängige Calciumströme
- Limitationen: reine Tier-/In-vitro-Daten; keine direkte Übertragbarkeit auf klinische Endpunkte; Industrieautoren
- DOI: 10.1016/0016-5085(91)90459-x · PMID: 1646142
[8] Amato et al. (2014) — Menthol am menschlichen Dickdarm
- Journal: European Journal of Pharmacology
- Studientyp: In-vitro-Studie an menschlichem Gewebe (präklinisch)
- Teilnehmer: Präparate der zirkulären Muskulatur des menschlichen Dickdarms (Resektionsgewebe)
- Dosierung: Menthol 0,1–30 mM im Organbad
- Kernergebnis: konzentrationsabhängige Senkung der spontanen Kontraktionsamplitude; Effekt durch Nifedipin (L-Typ-Ca-Kanal-Blocker) reduziert, nicht durch TRPM8-, Kalium- oder NO-Blocker — also direkte Hemmung des Calciumeinstroms
- Limitationen: in vitro (isoliertes Gewebe); hohe Menthol-Konzentrationen; keine klinischen Endpunkte
- DOI: 10.1016/j.ejphar.2014.07.018 · PMID: 25046841
[9] Traserra et al. (2024) — Pfefferminzöl am menschlichen Darm (ex vivo)
- Journal: Frontiers in Pharmacology
- Studientyp: Ex-vivo-Studie an menschlichem Darmgewebe (Organbad)
- Teilnehmer: Dickdarmproben von 68 operierten Patienten (makroskopisch normales Gewebe)
- Dosierung: Pfefferminzöl allein und in Kombination mit Hyoscinbutylbromid (Versuche mit abgestuften Konzentrationen)
- Kernergebnis: myogene sowie carbachol- und elektrisch ausgelöste Kontraktilität unter Pfefferminzöl reduziert; in Kombination mit Hyoscinbutylbromid überadditive Hemmung (Interaktionsindex < 1)
- Limitationen: ex vivo (kein klinischer Endpunkt); ein Autor mit Firmenbindung; Fokus auf die Kombination mit Hyoscinbutylbromid
- DOI: 10.3389/fphar.2024.1384070 · PMID: 39050750
Quellenverzeichnis
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- Ford AC, Talley NJ, Spiegel BMR, et al. (2008). „Effect of fibre, antispasmodics, and peppermint oil in the treatment of irritable bowel syndrome: systematic review and meta-analysis". BMJ, 337, a2313. DOI: 10.1136/bmj.a2313 · PMID: 19008265
- Alammar N, Wang L, Saberi B, et al. (2019). „The impact of peppermint oil on the irritable bowel syndrome: a meta-analysis of the pooled clinical data". BMC Complementary and Alternative Medicine, 19(1), 21. DOI: 10.1186/s12906-018-2409-0 · PMID: 30654773
- Ingrosso MR, Ianiro G, Nee J, et al. (2022). „Systematic review and meta-analysis: efficacy of peppermint oil in irritable bowel syndrome". Alimentary Pharmacology & Therapeutics, 56(6), 932–941. DOI: 10.1111/apt.17179 · PMID: 35942669
- May B, Köhler S, Schneider B (2000). „Efficacy and tolerability of a fixed combination of peppermint oil and caraway oil in patients suffering from functional dyspepsia". Alimentary Pharmacology & Therapeutics, 14(12), 1671–1677. DOI: 10.1046/j.1365-2036.2000.00873.x · PMID: 11121917
- Rich G, Shah A, Koloski N, et al. (2017). „A randomized placebo-controlled trial on the effects of Menthacarin on symptoms and quality of life in patients with functional dyspepsia". Neurogastroenterology & Motility, 29(11), e13132. DOI: 10.1111/nmo.13132 · PMID: 28695660
- Chey WD, Lacy BE, Cash BD, et al. (2019). „A Novel, Duodenal-Release Formulation of a Combination of Caraway Oil and L-Menthol for the Treatment of Functional Dyspepsia". Clinical and Translational Gastroenterology, 10(4), e00021. DOI: 10.14309/ctg.0000000000000021 · PMID: 30939487
- Hills JM, Aaronson PI (1991). „The mechanism of action of peppermint oil on gastrointestinal smooth muscle". Gastroenterology, 101(1), 55–65. DOI: 10.1016/0016-5085(91)90459-x · PMID: 1646142
- Amato A, Liotta R, Mulè F (2014). „Effects of menthol on circular smooth muscle of human colon: analysis of the mechanism of action". European Journal of Pharmacology, 740, 295–301. DOI: 10.1016/j.ejphar.2014.07.018 · PMID: 25046841
- Traserra S, Barber C, Alcalá-González LG, et al. (2024). „Evaluation of the mechanism of action of paracetamol, drotaverine, and peppermint oil and their effects in combination with hyoscine butylbromide on colonic motility: human ex-vivo study". Frontiers in Pharmacology, 15, 1384070. DOI: 10.3389/fphar.2024.1384070 · PMID: 39050750