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Safran (Crocus sativus)
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Pflanzenkompendium

Safran Crocus sativus

Stand: Oktober 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire

Safran wird aus den getrockneten roten Narben (Stigmen) der Blüte von Crocus sativus L. gewonnen, einem Krokus aus der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Schon in der Antike diente er zum Färben und Würzen; historische Kräuterbücher beschreiben ihn ausführlich. Charakteristisch sind drei Inhaltsstoffe: die rot färbenden und mengenmäßig führenden Crocine — wasserlösliche Carotinoide aus Crocetin und Zucker —, der Bitterstoff Picrocrocin und das daraus entstehende Safranal, ein Monoterpenaldehyd, das den typischen Safranduft trägt. Zu Safran-Extrakten, die auf ihren Safranalgehalt standardisiert werden, liegen zahlreiche klinische Untersuchungen vor; wie belastbar die einzelnen Befunde sind, ordnen die Kapitel weiter unten ein.

Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.

Auf einen Blick

Botanischer Name
Crocus sativus L.
Familie
Iridaceae (Schwertliliengewächse)
Verwendeter Pflanzenteil
getrocknete Narben (Stigmen) der Blüte
Leitsubstanzen
Crocine (Crocetin-Glykoside), Crocetin, Safranal, Picrocrocin

Zum Nachlesen

Safran: Inhaltsstoffe

Das Stoffprofil des Safrans wird von einem charakteristischen Trio aus Carotinoiden und Terpenen bestimmt. Farbgebend und mengenmäßig führend sind die Crocine — wasserlösliche Carotinoide (Crocetin-Zucker-Verbindungen), die für die intensive rot-gelbe Färbung verantwortlich sind. Die zweite Leitsubstanz ist das Safranal — ein Monoterpenaldehyd, das den typischen Safranduft trägt und aus dem Bitterstoff Picrocrocin entsteht. Safranal ist der Standardisierungsmarker der Safran-Extrakte: Hochwertige Extrakte werden auf ihren Safranalgehalt standardisiert, um die in Studien betonte Leitsubstanz konstant bereitzustellen. Untersucht wurden in den Humanstudien dieser Seite jeweils standardisierte Gesamtextrakte der Narben, nicht einzelne isolierte Substanzen; welche Endpunkte dabei erhoben wurden, steht in den Kapiteln weiter unten. Da Safran-Studien fast ausschließlich mit standardisierten Extrakten durchgeführt wurden, ist diese Standardisierung für die Vergleichbarkeit mit der Forschung entscheidend.

  • Crocine (Crocetin-Glykoside) — Carotinoide (wasserlöslich), im Gesamtextrakt: farbgebend und mengenmäßig führend
  • Safranal — Monoterpenaldehyd: Aromaträger, Leitsubstanz und Standardisierungsmarker der in den Studien eingesetzten Extrakte
  • Picrocrocin — Monoterpenglykosid, im Gesamtextrakt: Bitterstoff; Vorstufe (Präkursor) des Safranals
  • Crocetin — Apocarotinoid, das zuckerfreie Grundgerüst (Aglykon) der Crocine

Forschungslage

Schlafindizes und Aktigraphie: randomisierte Studien und Meta-Analyse

In einer 28-tägigen, doppelblinden, placebokontrollierten Studie an 63 gesunden Erwachsenen mit selbstberichteten Schlafproblemen war die Verbesserung der Schlafqualität nach einem standardisierten Safran-Extrakt (affron, 14 mg zweimal täglich) deutlich größer als nach Placebo — gemessen am Insomnia Severity Index (ISI, p = 0,017), am erholsamen Schlaf (RSQ, p = 0,029) und an der täglichen Schlafqualität (PSD, p = 0,014) (Lopresti et al., 2020 [1]). Eine größere Folgestudie an 120 Erwachsenen mit unbefriedigendem Schlaf bestätigte dies: Nach Safran (14 oder 28 mg eine Stunde vor dem Schlafengehen) waren Schlafqualität und Stimmung nach dem Aufwachen signifikant verbessert und die abendliche Melatonin-Konzentration höher, während sich das abendliche Cortisol nicht veränderte; die Ergebnisse beider Dosierungen waren ähnlich (Lopresti et al., 2021 [2]). Eine Meta-Analyse randomisierter Studien fand eine deutliche Verbesserung des Pittsburgh-Schlafqualitätsindex (PSQI, mittlere Differenz −2,14; 95 % KI −2,86 bis −1,42; p < 0,01) sowie des Insomnia Severity Index (ISI) und des erholsamen Schlafs (RSQ) gegenüber Placebo (Lian et al., 2022 [3]). In einer Studie mit objektiver Messung per Aktigraphie waren bei Erwachsenen mit leicht bis mittelgradig beeinträchtigtem Schlaf und begleitender Anspannung Einschlafen, Schlafdauer und Schlafqualität nach 15,5 mg Safran täglich über 6 Wochen verbessert, während sich unter Placebo nichts änderte (Pachikian et al., 2021 [4]). Die Ergebnisse sind konsistent und teils durch objektive Messungen gestützt. Mehrere Studien wurden vom Hersteller des Safran-Extrakts finanziert.

Stimmungs-Scores in randomisierten Studien und einer Meta-Analyse

Zu den Punktwerten standardisierter Stimmungs-Fragebögen liegen zwei randomisierte, placebokontrollierte Studien und eine Meta-Analyse von 23 randomisierten Studien vor. In einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie an 128 gesunden Erwachsenen, die über gedrückte Stimmung berichteten, ohne dass eine klinische Diagnose vorlag, war die Stimmung nach affron (28 mg/Tag) über 4 Wochen signifikant besser — die negative Gesamtstimmung (POMS) sank deutlich gegenüber Placebo (p < 0,001; große Effektstärke d = −1,10) (Kell et al., 2017 [5]). Wichtig: Dieser Effekt zeigte sich nur bei 28 mg/Tag, nicht bei der niedrigeren Dosis von 22 mg/Tag. Die bislang größte Safran-Studie untersuchte 202 Erwachsene mit unterschwellig gedrückter, subklinischer Stimmungslage über 12 Wochen: Unter 28 mg Safran täglich war die Besserung des Stimmungs-Scores (DASS-21) größer als unter Placebo (Differenz −2,92 Punkte; 95 % KI −5,13 bis −0,71; d = 0,39), und 72,3 % der Safran-Gruppe erreichten eine klinisch bedeutsame Besserung gegenüber 54,3 % unter Placebo (p = 0,010) (Lopresti et al., 2025 [6]). Eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse von 23 randomisierten Studien fand für Safran eine große positive Effektstärke auf Stimmungssymptome (g = 0,99; p < 0,001) (Marx et al., 2019 [7]). Die Befunde zu den Stimmungs-Scores weisen über die randomisierten Studien und die Meta-Analyse hinweg in dieselbe Richtung; die Meta-Analyse schloss teils klinische Populationen ein und weist einen Publikationsbias aus.

Melatoninwerte und Anspannungs-Scores in randomisierten Studien

Als weitere Endpunkte wurden Punktwerte auf Anspannungs- und Stressskalen sowie die abendliche Melatonin-Konzentration erhoben. In der Studie an gesunden Erwachsenen mit gedrückter Stimmung gingen nach affron (28 mg/Tag) neben der negativen Stimmung auch die Symptome von Stress und Anspannung zurück (gemessen u. a. mit der DASS-21-Skala) (Kell et al., 2017 [5]). Die Meta-Analyse von Marx und Kollegen fand über mehrere Studien hinweg auch für Anspannungssymptome eine große positive Effektstärke (g = 0,95; p = 0,006) (Marx et al., 2019 [7]). In der Schlafstudie von Lopresti und Kollegen stieg unter Safran die abendliche Melatonin-Konzentration, während das abendliche Cortisol unverändert blieb (Lopresti et al., 2021 [2]). Zu diesen Endpunkten liegen weniger Daten vor als zu Stimmung und Schlaf: eine Meta-Analyse zu Anspannungsskalen, eine randomisierte Studie mit Anspannung als Begleitparameter und eine randomisierte Studie zur Melatonin-Konzentration.

Mengen in Studien
  • Typische Tagesdosis — in Studien: 14–30 mg standardisierter Extrakt (Schlaf: 14–28 mg, eine Studie 15,5 mg; Stimmung: meist 28–30 mg)
  • Leitsubstanz-Gehalt — in Studien: standardisiert auf Safranal und Crocine (z. B. affron auf ≥ 3,5 % Lepticrosalide)
  • Extrakttyp — in Studien: standardisierter Narbenextrakt (häufig affron)
  • Einnahmedauer — in Studien: 4–12 Wochen (Schlaf 4–6 Wochen, Stimmung 4–12 Wochen)

Wie belastbar die Studien sind

  • In Studien untersuchte Schlafindizes, teils per Aktigraphie: Datenlage moderat — eine Meta-Analyse und drei randomisierte Studien (teils mit objektiver Messung, teils herstellerfinanziert), bei hoher Konsistenz der Ergebnisse.
  • In Studien erhobene Stimmungs-Scores: Datenlage stark — eine Meta-Analyse von 23 Studien sowie zwei randomisierte Studien an gesunden bzw. subklinisch belasteten Erwachsenen, bei hoher Konsistenz; die Meta-Analyse schloss teils klinische Populationen ein und weist einen Publikationsbias aus.
  • Untersuchte Endpunkte Anspannungs-Scores und Melatoninwerte: Datenlage moderat — eine Meta-Analyse zu Anspannungsskalen, eine randomisierte Studie mit Begleitparametern und eine randomisierte Studie zur Melatonin-Konzentration, bei mittlerer Konsistenz.

Evidenzgrade: stark = mehrere RCTs/Meta-Analysen, konsistent · moderat = einzelne RCTs, überwiegend positiv · vorläufig = präklinisch oder inkonsistent. Hinweis: Zu Safran-Extrakten liegen im Vergleich zu vielen anderen Pflanzenstoffen ungewöhnlich viele klinische Untersuchungen vor, darunter randomisierte Studien und Meta-Analysen mit teils objektiven Messverfahren (Aktigraphie, Melatonin-Bestimmung). Mehrere der modernen Studien wurden mit standardisierten Marken-Extrakten von deren Herstellern (mit-)finanziert.

Safran: Studien im Detail

[1] Lopresti et al. (2020) — RCT: Schlafqualität

  • Journal: Journal of Clinical Sleep Medicine
  • Studientyp: 28-tägige, parallel-gruppige, doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Studie
  • Teilnehmer: n = 63 gesunde Erwachsene (18–70 J.) mit selbstberichteten Schlafproblemen (Auswertung n = 55)
  • Dosierung: standardisierter Safran-Extrakt (affron) 14 mg zweimal täglich (= 28 mg/Tag) über 28 Tage
  • Kernergebnis: signifikant größere Besserung als unter Placebo, gemessen am Insomnia Severity Index (ISI, p = 0,017), am erholsamen Schlaf (RSQ, p = 0,029) und an der täglichen Schlafqualität (PSD, p = 0,014)
  • Limitationen: kleine Stichprobe; nur subjektive Schlafmaße; herstellerfinanziert — Interessenkonflikt
  • DOI: 10.5664/jcsm.8376 · PMID: 32056539

[2] Lopresti et al. (2021) — RCT: Schlafqualität, Cortisol & Melatonin (Mehrdosis)

  • Journal: Sleep Medicine
  • Studientyp: 28-tägige, dreiarmige, parallel-gruppige, doppelblinde, randomisierte, placebokontrollierte Studie
  • Teilnehmer: n = 120 Erwachsene mit unbefriedigendem Schlaf
  • Dosierung: Placebo, 14 mg oder 28 mg standardisierter Safran-Extrakt (affron), 1 Stunde vor dem Schlafengehen
  • Kernergebnis: signifikant bessere Schlafqualität (primärer Endpunkt) und Stimmung nach dem Aufwachen; Anstieg der abendlichen Melatonin-Konzentration; kein Effekt auf abendliches Cortisol; Ergebnisse beider Dosen ähnlich
  • Limitationen: überwiegend subjektive Schlafmaße; Erstautor leitet ein von Nutraceutical-Firmen finanziertes Forschungsinstitut — Interessenkonflikt
  • DOI: 10.1016/j.sleep.2021.08.001 · PMID: 34438361

[3] Lian et al. (2022) — Meta-Analyse: Schlafqualität

  • Journal: Sleep Medicine
  • Studientyp: systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien
  • Teilnehmer: gepoolte RCT-Daten aus unterschiedlichen erwachsenen Populationen (u. a. gesunde Erwachsene sowie Personen mit Begleiterkrankungen bzw. in Substitutionsbehandlung)
  • Dosierung: verschiedene Dosierungen; im Subgruppen-Vergleich 100 mg/Tag mit dem stabilsten Effekt
  • Kernergebnis: signifikante Besserung von Schlafqualität (PSQI −2,14; 95 % KI −2,86 bis −1,42; p < 0,01), Insomnia Severity Index (ISI −2,63; p < 0,01) und erholsamem Schlaf (RSQ +7,05; 95 % KI 1,48 bis 12,62; p = 0,01) gegenüber Placebo
  • Limitationen: heterogene Studienpopulationen (auch Personen mit Begleiterkrankungen); teils kleine Einzelstudien; unterschiedliche Dosierungen
  • DOI: 10.1016/j.sleep.2022.03.001 · PMID: 35325766

[4] Pachikian et al. (2021) — RCT: Schlafqualität mit objektiver Messung (Aktigraphie)

  • Journal: Nutrients
  • Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie
  • Teilnehmer: n = 66 Erwachsene mit leicht bis mittelgradig beeinträchtigtem Schlaf und begleitender Anspannung
  • Dosierung: Safran-Extrakt 15,5 mg pro Tag über 6 Wochen
  • Kernergebnis: objektiv (Aktigraphie) längere Liegezeit; leichteres Einschlafen (LSEQ); bessere Schlafqualität, Einschlafzeit und Schlafdauer (PSQI) — unter Placebo keine Veränderung
  • Limitationen: kleine Stichprobe; Förderer (Extrakt-Distributor) an Studiendesign und Publikation beteiligt — Interessenkonflikt
  • DOI: 10.3390/nu13051473 · PMID: 33925432

[5] Kell et al. (2017) — RCT: Stimmungs-, Stress- und Anspannungswerte

  • Journal: Complementary Therapies in Medicine
  • Studientyp: dreiarmige, doppelblinde, parallele, randomisierte, placebokontrollierte Studie
  • Teilnehmer: n = 128 gesunde Erwachsene mit selbstberichteter gedrückter Stimmung (ohne klinische Diagnose)
  • Dosierung: affron 28 mg/Tag, 22 mg/Tag oder Placebo über 4 Wochen
  • Kernergebnis: bei 28 mg/Tag signifikante Abnahme negativer Stimmung sowie von Stress- und Anspannungssymptomen (POMS Total Mood Disturbance p < 0,001; d = −1,10); bei 22 mg/Tag kein Effekt
  • Limitationen: Befund nur bei 28 mg, nicht bei 22 mg (Dosisabhängigkeit); rein selbstberichtete Maße; Co-Autor vom Extrakt-Hersteller — Interessenkonflikt
  • DOI: 10.1016/j.ctim.2017.06.001 · PMID: 28735826

[6] Lopresti et al. (2025) — RCT: Stimmungs-Score (DASS-21)

  • Journal: The Journal of Nutrition
  • Studientyp: zweiarmige, 12-wöchige, parallel-gruppige, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie
  • Teilnehmer: n = 202 Erwachsene (18–70 J.) mit unterschwellig gedrückter, subklinischer Stimmungslage
  • Dosierung: 28 mg Safran-Extrakt (Affron) täglich über 12 Wochen
  • Kernergebnis: größere Besserung des Stimmungs-Scores (DASS-21) als unter Placebo (−2,92 Punkte; 95 % KI −5,13 bis −0,71; d = 0,39); 72,3 % vs. 54,3 % mit klinisch bedeutsamer Besserung (p = 0,010)
  • Limitationen: große Placebo-Antwort; Sekundärendpunkte ohne Gruppenunterschied; Autoren von Auftragsforschungsinstitut/Hersteller — Interessenkonflikt
  • DOI: 10.1016/j.tjnut.2025.05.024 · PMID: 40414301

[7] Marx et al. (2019) — Meta-Analyse: Stimmungs- und Anspannungs-Scores

  • Journal: Nutrition Reviews
  • Studientyp: systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse (PRISMA) randomisierter kontrollierter Studien
  • Teilnehmer: 23 eingeschlossene Studien (klinische und allgemeine Populationen)
  • Dosierung: verschiedene standardisierte Safran-Präparate als Mono- oder Begleittherapie
  • Kernergebnis: große positive Effektstärke für Stimmungssymptome (g = 0,99; p < 0,001) und Anspannungssymptome (g = 0,95; p = 0,006); als Begleittherapie zu einer bestehenden Behandlung g = 1,23 (p = 0,028)
  • Limitationen: nachgewiesener Publikationsbias (Egger-Test); geringe regionale Vielfalt (viele Studien aus dem Iran); teils klinische Populationen
  • DOI: 10.1093/nutrit/nuz023 · PMID: 31135916

Quellenverzeichnis

  1. Lopresti AL, Smith SJ, Metse AP, Drummond PD (2020). „Effects of saffron on sleep quality in healthy adults with self-reported poor sleep: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial". Journal of Clinical Sleep Medicine, 16(6), 937–947. DOI: 10.5664/jcsm.8376 · PMID: 32056539
  2. Lopresti AL, Smith SJ, Drummond PD (2021). „An investigation into an evening intake of a saffron extract (affron) on sleep quality, cortisol, and melatonin concentrations in adults with poor sleep". Sleep Medicine, 86, 7–18. DOI: 10.1016/j.sleep.2021.08.001 · PMID: 34438361
  3. Lian J, Zhong Y, Li H, et al. (2022). „Effects of saffron supplementation on improving sleep quality: a meta-analysis of randomized controlled trials". Sleep Medicine, 92, 24–33. DOI: 10.1016/j.sleep.2022.03.001 · PMID: 35325766
  4. Pachikian BD, Copine S, Suchareau M, Deldicque L (2021). „Effects of Saffron Extract on Sleep Quality: A Randomized Double-Blind Controlled Clinical Trial". Nutrients, 13(5), 1473. DOI: 10.3390/nu13051473 · PMID: 33925432
  5. Kell G, Rao A, Beccaria G, et al. (2017). „affron a novel saffron extract (Crocus sativus L.) improves mood in healthy adults over 4 weeks in a double-blind, parallel, randomized, placebo-controlled clinical trial". Complementary Therapies in Medicine, 33, 58–64. DOI: 10.1016/j.ctim.2017.06.001 · PMID: 28735826
  6. Lopresti AL, Smith SJ, Marx W, et al. (2025). „An Examination into the Effects of a Saffron Extract (Affron) on Mood and General Wellbeing in Adults Experiencing Low Mood". The Journal of Nutrition, 155(7), 2300–2311. DOI: 10.1016/j.tjnut.2025.05.024 · PMID: 40414301
  7. Marx W, Lane M, Rocks T, et al. (2019). „Effect of saffron supplementation on symptoms of depression and anxiety: a systematic review and meta-analysis". Nutrition Reviews, 77(8), 557–571. DOI: 10.1093/nutrit/nuz023 · PMID: 31135916
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