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Baldrian (Valeriana officinalis)
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Pflanzenkompendium

Baldrian Valeriana officinalis

Stand: Oktober 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire

Baldrian-Extrakt wird aus Wurzel und Wurzelstock des Echten Baldrians (Valeriana officinalis) gewonnen — einer Art aus der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae), die früher den Baldriangewächsen zugeordnet wurde. In Europa ist die Baldrianwurzel seit der Antike bekannt. Ihre Leitsubstanz ist die Valerensäure, eine Sesquiterpencarbonsäure, die fast ausschließlich in Valeriana officinalis vorkommt und deshalb als analytischer Marker für Baldrianextrakte dient. Daneben führt die Wurzel Valepotriate, ein ätherisches Öl mit Bornylacetat sowie Lignane und Flavonoide.

Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.

Auf einen Blick

Botanischer Name
Valeriana officinalis
Familie
Caprifoliaceae (Geißblattgewächse); traditionell Valerianaceae (Baldriangewächse)
Verwendeter Pflanzenteil
Wurzel und Wurzelstock (Radix/Rhizoma valerianae)
Leitsubstanzen
Valerensäure und weitere Sesquiterpensäuren, Valerenol, Valepotriate (Iridoide), ätherisches Öl (Bornylacetat), Lignane und Flavonoide

Zum Nachlesen

Baldrian: Inhaltsstoffe

Die charakteristische Leitsubstanz der Baldrianwurzel ist die Valerensäure — eine Sesquiterpencarbonsäure, die fast ausschließlich in Valeriana officinalis vorkommt und deshalb als analytischer Marker zur Standardisierung von Baldrianextrakten dient. In Zell- und Tiermodellen wurde eine spezifische Bindungsstelle mit hoher (nanomolarer) Affinität für Valerensäure und den eng verwandten Alkohol Valerenol am GABA-A-Rezeptor beschrieben — dem wichtigsten „Bremssystem“ des Gehirns (Benke et al., 2009 [5]). Für Valerensäure wurde zusätzlich eine eigene Bindetasche an den beta2/beta3-Untereinheiten des Rezeptors beschrieben — nicht die Benzodiazepin-Stelle, sondern die sogenannte Loreclezol-Stelle (Khom et al., 2007 [7]). Daneben enthält die Wurzel die historisch viel beachteten Valepotriate (Iridoidester, die chemisch instabil sind und in vielen Extrakten nur in Spuren vorliegen), ein ätherisches Öl mit Bornylacetat sowie Lignane und Flavonoide (z. B. Linarin, Hesperidin). Hochwertige Baldrianextrakte werden auf Valerensäure standardisiert, um diese in Studien betonte Leitsubstanz in gleichbleibender Menge bereitzustellen.

  • Valerensäure — Sesquiterpencarbonsäure, im Gesamtextrakt: analytischer Marker der Standardisierung; Bindung am GABA-A-Rezeptor in Zell- und Tiermodellen beschrieben (Benke et al., 2009 [5]; Khom et al., 2007 [7]); im Tiermodell war der Verhaltensunterschied nach dem Extrakt an ihren Gehalt gebunden (Becker et al., 2014 [6])
  • Valerenol — Sesquiterpen(-alkohol), im Gesamtextrakt: teilt mit Valerensäure die nachgewiesene Bindungsstelle am GABA-A-Rezeptor (präklinisch, Benke et al., 2009 [5])
  • Valepotriate — Iridoide (Iridoidester), im Gesamtextrakt (gering, chemisch instabil): historisch viel beachtet
  • Ätherisches Öl (u. a. Bornylacetat) — Mono-/Sesquiterpene, Spuren: aromatisch
  • Lignane und Flavonoide (z. B. Linarin, Hesperidin) — Lignane/Flavone, im Gesamtextrakt: Begleitstoffe der Wurzel

Forschungslage

Subjektive Schlafqualität in Meta-Analysen

Am umfangreichsten untersucht ist bei Baldrian die von den Teilnehmenden selbst eingeschätzte Schlafqualität. Mehrere Meta-Analysen zeichnen ein positives, aber nicht einheitliches Bild: Eine systematische Übersicht von 16 Studien mit 1.093 Teilnehmern fand in einer Teilauswertung von 6 der 16 Studien mit dichotomem Endpunkt („verbesserte Schlafqualität ja/nein") einen statistisch signifikanten Vorteil von Baldrian gegenüber Placebo (relatives Risiko 1,8; 95 % KI 1,2–2,9); die Autoren wiesen zugleich auf mögliche Publikationsverzerrung hin (Bent et al., 2006 [1]). Eine zweite Meta-Analyse von 18 randomisierten Studien bestätigte einen Effekt auf die subjektive Schlafqualität (relatives Risiko 1,37; 95 % KI 1,05–1,78), fand jedoch keinen signifikanten Effekt auf die Einschlafzeit (Fernández-San-Martín et al., 2010 [2]). Die bislang umfangreichste Auswertung von 60 Studien (n = 6.894) bestätigte die Verbesserung der subjektiven Schlafqualität und ergab zudem höhere Effektstärken für Zubereitungen aus der ganzen Wurzel als für Extrakte (Shinjyo et al., 2020 [3]). In einer kontrollierten Schlaflabor-Studie an 16 Erwachsenen mit langanhaltend belastetem Schlaf war die Tiefschlaf-Latenz nach 14-tägiger Einnahme eines standardisierten Baldrian-Extrakts (600 mg/Tag) kürzer als nach Placebo (p < 0,05), bei deutlich weniger unerwünschten Ereignissen als unter Placebo; von 15 erhobenen Schlafparametern blieb dies der einzige signifikante Befund, ein Zufallsbefund lässt sich also nicht sicher ausschließen (Donath et al., 2000 [4]). Die Befunde der Meta-Analysen betreffen selbst eingeschätzte Angaben; der im Schlaflabor gemessene Unterschied trat erst nach 14-tägiger Einnahme auf, die Einmalgabe blieb ohne Effekt [4].

Verhaltensparameter im Tiermodell und eine Teil-Meta-Analyse

In tierexperimentellen Verhaltensmodellen (erhöhtes Plus-Labyrinth, Hell-Dunkel-Test) zeigten Mäuse nach Gabe von Valerensäure bzw. Valerenol deutlich weniger angstähnliches Verhalten; bei Tieren mit einer gezielten Punktmutation der beta3-Untereinheit des GABA-A-Rezeptors blieb dieser Unterschied vollständig aus — die Autoren werten das als Hinweis auf eine Vermittlung über diesen Rezeptor (Benke et al., 2009 [5]). In einer weiteren Tierstudie war der Verhaltensunterschied nach einem Baldrian-Extrakt an dessen Gehalt an Valerensäure gebunden; eine Bindung an Benzodiazepin-Stellen wurde dabei ausgeschlossen (Becker et al., 2014 [6]). Auch die große Übersichtsarbeit von 60 Studien umfasste eine Teil-Meta-Analyse zur Angstreduktion (8 Studien, n = 535); sie zeigte einen leichten, statistisch nicht signifikanten Trend zugunsten von Baldrian bei hoher Heterogenität zwischen den Studien (Shinjyo et al., 2020 [3]). Beim Menschen ist dieser Endpunkt für Baldrian allein damit bislang nur begrenzt untersucht; die übrigen Befunde stammen aus Tiermodellen.

Chloridströme am GABA-A-Rezeptor im Zellversuch

Auf molekularer Ebene ist untersucht, wo die Baldrian-Substanzen am GABA-A-Rezeptor ansetzen. GABA (Gamma-Aminobuttersäure) ist der wichtigste dämpfende Botenstoff im Gehirn. In elektrophysiologischen Untersuchungen waren die GABA-vermittelten Chloridströme am GABA-A-Rezeptor mit Valerensäure gezielt verstärkt, allerdings nur an Rezeptoren mit beta2- oder beta3-Untereinheiten; die GABA-Konzentrations-Antwort-Kurve war zu niedrigeren Konzentrationen verschoben. Der Effekt ließ sich nicht durch Flumazenil blockieren — die Autoren verorten die Bindung an einer eigenen Bindetasche (der Loreclezol-Stelle), nicht an der Benzodiazepin-Stelle (Khom et al., 2007 [7]). Ergänzend wurde eine spezifische Bindungsstelle mit hoher (nanomolarer) Affinität für Valerensäure und Valerenol nachgewiesen, wobei sich beta3-haltige Rezeptoren im Tiermodell als Voraussetzung für den Verhaltensunterschied erwiesen (Benke et al., 2009 [5]). Diese Befunde stammen aus Zell- und Tiermodellen; Humandaten zu diesem Mechanismus liegen nicht vor.

Mengen in Studien
  • Typische Tagesdosis — in Studien: rund 300–600 mg Wurzelextrakt (teils bis 900 mg), in Schlafstudien meist als Abenddosis
  • Leitsubstanz-Gehalt — in Studien: häufig auf Valerensäure standardisiert
  • Extrakttyp — in Studien: standardisierter Wurzel-/Wurzelstockextrakt (z. B. LI 156); Extraktqualität variabel
  • Einnahmedauer — in Studien: einmalig bis mehrere Wochen

Wie belastbar die Studien sind

  • Untersuchter Endpunkt „selbst eingeschätzte Schlafqualität": Moderat — 3 Meta-Analysen + 1 RCT; subjektive Angaben konsistent, objektive Messungen heterogen
  • Untersuchter Endpunkt der Verhaltensmodelle: Vorläufig — 1 Meta-Analyse (Subgruppe, statistisch nicht signifikant) + 2 Tierstudien; Konsistenz mittel
  • Bindungsstelle am GABA-A-Rezeptor (Valerensäure): Vorläufig — 2 präklinische Studien; Konsistenz hoch (präklinisch)

Evidenzgrade: Stark = mehrere RCTs/Meta-Analysen, konsistent · Moderat = einzelne RCTs, überwiegend positiv · Vorläufig = präklinisch oder inkonsistent. Hinweis: Die in mehreren Meta-Analysen berichteten Effekte betreffen vor allem die von den Teilnehmenden selbst eingeschätzte Schlafqualität — objektive Schlafmessungen fallen oft unauffällig aus, und ein Teil der Uneinheitlichkeit geht auf die schwankende Qualität und Zubereitungsart (Extrakt vs. ganze Wurzel) der untersuchten Präparate zurück. Die Befunde aus Zell- und Tiermodellen sind untereinander konsistent; klinisch ist dieser Endpunkt für Baldrian allein bislang nur begrenzt untersucht und in der größten Übersichtsarbeit statistisch nicht signifikant.

Baldrian: Studien im Detail

[1] Bent et al. (2006) — Meta-Analyse: Schlafqualität

  • Journal: The American Journal of Medicine
  • Studientyp: systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse randomisierter, placebokontrollierter Studien
  • Teilnehmer: 16 Studien mit insgesamt 1.093 Teilnehmenden
  • Dosierung: verschiedene Baldrian-Präparate, Dosen und Behandlungsdauern (uneinheitlich)
  • Kernergebnis: für das dichotome Merkmal „verbesserte Schlafqualität" (Teilauswertung von 6 der 16 Studien) signifikanter Vorteil gegenüber Placebo (relatives Risiko 1,8; 95 % KI 1,2–2,9)
  • Limitationen: Hinweise auf Publikationsbias; viele eingeschlossene Studien methodisch schwach; stark variierende Präparate und Dosen
  • DOI: 10.1016/j.amjmed.2006.02.026 · PMID: 17145239

[2] Fernández-San-Martín et al. (2010) — Meta-Analyse: subjektive Schlafqualität

  • Journal: Sleep Medicine
  • Studientyp: Meta-Analyse randomisierter, placebokontrollierter Studien
  • Teilnehmer: 18 randomisierte Studien (8 mit höchster Methodenqualität nach Jadad-Skala)
  • Dosierung: verschiedene Baldrian-Präparate vs. Placebo
  • Kernergebnis: signifikanter Vorteil bei subjektiver Schlafqualität (relatives Risiko 1,37; 95 % KI 1,05–1,78); kein signifikanter Effekt auf Einschlafzeit
  • Limitationen: Heterogenität zwischen den Studien; Unterschied nur subjektiv, nicht objektiv/quantitativ nachweisbar
  • DOI: 10.1016/j.sleep.2009.12.009 · PMID: 20347389

[3] Shinjyo et al. (2020) — Systematische Übersicht & Meta-Analyse: subjektive Schlafqualität und Anspannungswerte

  • Journal: Journal of Evidence-Based Integrative Medicine
  • Studientyp: systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse
  • Teilnehmer: 60 Studien (n = 6.894); Teil-Meta-Analysen zu subjektiver Schlafqualität (10 Studien, n = 1.065) und Angstreduktion (8 Studien, n = 535)
  • Dosierung: verschiedene Baldrian-Präparate (Mono- und Kombipräparate)
  • Kernergebnis: Verbesserung der subjektiven Schlafqualität; bei der Angstreduktion nur ein statistisch nicht signifikanter Trend (Effektgröße 0,36; 95 % KI −0,08–0,81); höhere Effektstärken für Zubereitungen aus der ganzen Wurzel/dem Rhizom als für Extrakte; keine schweren unerwünschten Ereignisse
  • Limitationen: hohe Heterogenität der Studien und Präparate (I² ≈ 93 % in der Angst-Teilanalyse); Standardisierung und Haltbarkeit der Inhaltsstoffe als Schwachpunkte benannt
  • DOI: 10.1177/2515690X20967323 · PMID: 33086877

[4] Donath et al. (2000) — RCT: Schlafstruktur & Schlafqualität (Schlaflabor)

  • Journal: Pharmacopsychiatry
  • Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Cross-over-Studie mit Polysomnographie
  • Teilnehmer: n = 16 Erwachsene (4 Männer, 12 Frauen) mit lang bestehenden, nicht organisch bedingten Schlafproblemen; Medianalter 49 Jahre
  • Dosierung: 600 mg standardisierter Baldrian-Wurzelextrakt (LI 156); Einmalgabe sowie 14-tägige Mehrfachgabe
  • Kernergebnis: nach 14 Tagen signifikante Verkürzung der Tiefschlaf-Latenz gegenüber Placebo (p < 0,05); deutlich weniger unerwünschte Ereignisse unter Baldrian (3 vs. 18 unter Placebo); Einmalgabe ohne Effekt
  • Limitationen: kleine Stichprobe (n = 16); nur 1 von 15 erhobenen Schlafparametern signifikant positiv, ein Zufallsbefund ist nicht auszuschließen; Effekt erst nach mehrtägiger Einnahme
  • DOI: 10.1055/s-2000-7972 · PMID: 10761819

[5] Benke et al. (2009) — In-vivo: Bindungsstelle am GABA-A-Rezeptor (beta3)

  • Journal: Neuropharmacology
  • Studientyp: präklinische Studie (Rezeptorbindung und Verhaltensmodelle in vivo)
  • Teilnehmer: keine; rekombinante GABA-A-Rezeptoren und Mäuse (Wildtyp sowie beta3-N265M-Mutante)
  • Dosierung: Valerensäure und Valerenol (konzentrations- bzw. dosisabhängig)
  • Kernergebnis: spezifische Bindungsstelle mit nanomolarer Affinität für Valerensäure/Valerenol; weniger angstähnliches Verhalten im erhöhten Plus-Labyrinth und Hell-Dunkel-Test; bei beta3-mutierten Tieren blieb dieser Unterschied vollständig aus
  • Limitationen: reine Tier-/Labormodelle; keine Aussage zu klinischen Endpunkten beim Menschen
  • DOI: 10.1016/j.neuropharm.2008.06.013 · PMID: 18602406

[6] Becker et al. (2014) — In-vivo: Valerensäure-Gehalt und Verhalten im Tiermodell

  • Journal: BMC Complementary and Alternative Medicine
  • Studientyp: präklinische Studie (Verhaltensmodell in vivo und Rezeptorbindung)
  • Teilnehmer: keine; männliche CD-1-Mäuse (erhöhtes Plus-Labyrinth) und Rattengewebe
  • Dosierung: Baldrian-Extrakt oral, 0,5 mg/kg Körpergewicht (unterschiedliche Verhältnisse Valerensäure: Acetoxy-Valerensäure)
  • Kernergebnis: der Verhaltensunterschied im erhöhten Plus-Labyrinth war an den Valerensäure-Gehalt des Extrakts gebunden; keine Affinität zu Benzodiazepin-Bindungsstellen
  • Limitationen: Tier-/Labormodell; situative (nicht krankhafte) Angst; keine klinischen Endpunkte
  • DOI: 10.1186/1472-6882-14-267 · PMID: 25066015

[7] Khom et al. (2007) — In-vitro: Chloridströme am GABA-A-Rezeptor

  • Journal: Neuropharmacology
  • Studientyp: In-vitro-Studie (Elektrophysiologie, Zwei-Mikroelektroden-Voltage-Clamp)
  • Teilnehmer: keine; rekombinante GABA-A-Rezeptoren (13 Untereinheiten-Kombinationen) in Xenopus-Oozyten
  • Dosierung: Valerensäure, konzentrationsabhängig
  • Kernergebnis: GABA-vermittelte Chloridströme mit Valerensäure selektiv an beta2-/beta3-haltigen Rezeptoren verstärkt; nicht durch Flumazenil hemmbar — Bindung an der Loreclezol-Stelle, nicht an der Benzodiazepin-Stelle; bei sehr hohen Konzentrationen hemmend
  • Limitationen: reines In-vitro-Modell; keine Aussage zu Dosis, Schlaf oder Verhalten im lebenden Organismus
  • DOI: 10.1016/j.neuropharm.2007.04.018 · PMID: 17585957

Quellenverzeichnis

  1. Bent S, Padula A, Moore D, et al. (2006). „Valerian for sleep: a systematic review and meta-analysis". The American Journal of Medicine, 119(12), 1005–1012. DOI: 10.1016/j.amjmed.2006.02.026 · PMID: 17145239
  2. Fernández-San-Martín MI, Masa-Font R, Palacios-Soler L, et al. (2010). „Effectiveness of Valerian on insomnia: a meta-analysis of randomized placebo-controlled trials". Sleep Medicine, 11(6), 505–511. DOI: 10.1016/j.sleep.2009.12.009 · PMID: 20347389
  3. Shinjyo N, Waddell G, Green J (2020). „Valerian Root in Treating Sleep Problems and Associated Disorders—A Systematic Review and Meta-Analysis". Journal of Evidence-Based Integrative Medicine, 25, 2515690X20967323. DOI: 10.1177/2515690X20967323 · PMID: 33086877
  4. Donath F, Quispe S, Diefenbach K, et al. (2000). „Critical evaluation of the effect of valerian extract on sleep structure and sleep quality". Pharmacopsychiatry, 33(2), 47–53. DOI: 10.1055/s-2000-7972 · PMID: 10761819
  5. Benke D, Barberis A, Kopp S, et al. (2009). „GABA A receptors as in vivo substrate for the anxiolytic action of valerenic acid, a major constituent of valerian root extracts". Neuropharmacology, 56(1), 174–181. DOI: 10.1016/j.neuropharm.2008.06.013 · PMID: 18602406
  6. Becker A, Felgentreff F, Schröder H, et al. (2014). „The anxiolytic effects of a Valerian extract is based on valerenic acid". BMC Complementary and Alternative Medicine, 14, 267. DOI: 10.1186/1472-6882-14-267 · PMID: 25066015
  7. Khom S, Baburin I, Timin E, et al. (2007). „Valerenic acid potentiates and inhibits GABA(A) receptors: molecular mechanism and subunit specificity". Neuropharmacology, 53(1), 178–187. DOI: 10.1016/j.neuropharm.2007.04.018 · PMID: 17585957
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