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Ingwer Zingiber officinale
Stand: August 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire
Ingwer ist der Wurzelstock (Rhizom) der tropischen Staude Zingiber officinale Roscoe aus der Familie der Ingwergewächse und gehört zu den ältesten Gewürz- und Kulturpflanzen der Welt; in der ayurvedischen und der chinesischen Pflanzenkunde ist die scharf-aromatische Wurzel seit Jahrtausenden gebräuchlich. Ihre Schärfe stammt von den Gingerolen, phenolischen Vanillyl-Ketonen, allen voran 6-Gingerol; beim Trocknen und Erhitzen entstehen daraus teilweise die noch schärfer schmeckenden Shogaole und Zingeron. Den typischen Duft prägt das ätherische Öl des Rhizoms mit Sesquiterpenen wie Zingiberen und beta-Bisabolen. Extrakte lassen sich auf ihren Gingerol-Gehalt standardisieren.
Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.
Auf einen Blick
- Botanischer Name: Zingiber officinale Roscoe
- Familie: Zingiberaceae (Ingwergewächse)
- Verwendeter Pflanzenteil: Wurzelstock (Rhizom)
- Leitsubstanzen: Gingerole (v. a. 6-Gingerol), Shogaole, Zingeron, ätherische Öle (Zingiberen)
Zum Nachlesen
Inhaltsstoffe+
Die charakteristischen Inhaltsstoffe von Ingwer sind die Gingerole — scharf schmeckende phenolische Verbindungen (Vanillyl-Ketone), deren wichtigster Vertreter das 6-Gingerol ist. Beim Trocknen und Erhitzen der Wurzel wandeln sich Gingerole teilweise in die noch schärfer schmeckenden Shogaole und in Zingeron um. Diesen Verbindungen werden in Studien verdauungsfördernde, mit einem verminderten Übelkeitsempfinden assoziierte sowie antioxidative und entzündungsmodulierende Eigenschaften zugeschrieben. Daneben enthält das Rhizom ein ätherisches Öl mit Sesquiterpenen wie Zingiberen und beta-Bisabolen, das den typischen Duft prägt. Hochwertige Extrakte werden auf ihren Gingerol-Gehalt standardisiert, um die in Studien betonte Leitsubstanz konstant bereitzustellen.
- Gingerole (v. a. 6-Gingerol) — phenolische Alkanone (Vanillyl-Ketone): in Studien mit Magenmotilität, vermindertem Übelkeitsempfinden, antioxidativer und entzündungsmodulierender Aktivität in Verbindung gebracht
- Shogaole (v. a. 6-Shogaol) — dehydratisierte Gingerol-Derivate, im Gesamtextrakt: antioxidativ, entzündungsmodulierend (in vitro besonders aktiv)
- Zingeron — Vanillyl-Keton, im Gesamtextrakt: antioxidativ
- Ätherisches Öl (Zingiberen, beta-Bisabolen) — Sesquiterpene, im Gesamtextrakt: Aromaträger, traditionell als karminativ (blähungslösend) beschrieben
Forschungslage+
Magenentleerungszeit in kontrollierten Humanstudien
Die traditionsreiche Anwendung von Ingwer zur Anregung der Verdauung ist durch zwei kontrollierte Humanstudien zur Magenmotilität objektiv untersucht worden. In einer randomisierten, doppelblinden Studie an 24 gesunden Freiwilligen verkürzte eine Einzeldosis von 1200 mg Ingwer die Magen-Halbentleerungszeit von 26,7 auf 13,1 Minuten (p < 0,01), begleitet von einer höheren Zahl an Antrumkontraktionen (Bewegungen des unteren Magenabschnitts, p < 0,005) (Wu et al., 2008 [1]). Eine zweite doppelblinde Cross-over-Studie an 11 Erwachsenen mit wiederkehrenden Magenbeschwerden (funktionelle Dyspepsie) beobachtete einen vergleichbaren Effekt: 1,2 g Ingwer verkürzten die Halbentleerungszeit von 16,1 auf 12,3 Minuten (p ≤ 0,05), bei einem statistischen Trend zu mehr Antrumkontraktionen (p = 0,06) (Hu et al., 2011 [2]). Zur Einordnung: Beide Studien zeigen einen messbaren, objektiven Effekt auf die Magenbewegung; in der kurzen Akutsituation zeigte sich jedoch keine unmittelbare Veränderung der subjektiven Symptome, und die Stichproben waren klein sowie die Gabe einmalig.
Beschwerdescores in Meta-Analysen und Umbrella Review
Am umfangreichsten erforscht ist der Zusammenhang zwischen Ingwer und dem Übelkeitsempfinden. Eine Meta-Analyse von 12 randomisierten Studien mit 1278 schwangeren Frauen fand eine statistisch signifikante Verbesserung des Übelkeitsgefühls gegenüber Placebo (mittlere Differenz 1,20; 95 %-KI 0,56–1,84; p = 0,0002; I² = 0 %), wobei niedrigere Tagesdosen (unter 1500 mg) in der Subgruppenanalyse begünstigt waren (Viljoen et al., 2014 [3]). Eine übergeordnete Auswertung (Umbrella Review) von 15 Meta-Analysen bestätigte einen konsistenten Zusammenhang über verschiedene Formen von Übelkeit hinweg und stufte Ingwer als sicher ein, wies zugleich aber auf eine überwiegend niedrige bis kritisch niedrige methodische Qualität der eingeschlossenen Meta-Analysen hin (Li et al., 2024 [4]). Ein systematischer Review klinischer Studien zu Magen-Darm-Beschwerden beschrieb außerdem, dass eine geteilte Tagesdosis von 1500 mg Ingwer mit einer Verbesserung des Übelkeitsempfindens einherging (Nikkhah Bodagh et al., 2019 [5]). Die Datenlage ist hier am umfangreichsten und über mehrere Meta-Analysen hinweg in ihrer Richtung konsistent.
Blut- und Oxidationsmarker in Meta-Analysen
Gingerole und Shogaole wirken als Radikalfänger und greifen in entzündungsregulierende Signalwege ein — ein Mechanismus, der in mehreren Humanstudien mit Blutmarkern in Verbindung gebracht wurde. Eine Meta-Analyse von 20 Arbeiten mit 25 Datensätzen fand einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen Ingwer-Einnahme und den Blutmarkern CRP (C-reaktives Protein), TNF-alpha, IL-6 sowie der gesamten antioxidativen Kapazität (TAC) und Malondialdehyd (MDA) (Jalali et al., 2020 [6]). Eine Meta-Analyse von 16 randomisierten Studien mit 1010 Teilnehmenden beobachtete ebenfalls eine signifikante Senkung von CRP, hs-CRP und TNF-alpha, allerdings bei hoher statistischer Heterogenität zwischen den Einzelstudien (Morvaridzadeh et al., 2020 [7]). Eine frühere Meta-Analyse von 9 Studien verzeichnete zudem eine Senkung des CRP-Werts um durchschnittlich 0,84 mg/l sowie günstigere Blutzucker- und Blutfettwerte (Mazidi et al., 2016 [8]). Die Richtung der Befunde ist über mehrere Meta-Analysen hinweg konsistent.
Mengen in Studien+
- Typische Tagesdosis — in Studien: ca. 1000–2000 mg Ingwerpulver/Tag (Übelkeit, Entzündungsmarker); 1200 mg als Einzeldosis (Magenentleerung)
- Leitsubstanz-Gehalt — in Studien: selten standardisiert; Ingwerpulver enthält grob ~1–3 % Gingerole
- Extrakttyp — in Studien: überwiegend getrocknetes Ingwerpulver/Rhizom in Kapseln
- Einnahmedauer — in Studien: einmalig/akut (Magenentleerung) bis 4–12 Wochen (Übelkeit, Entzündungsmarker)
Zusammenfassung der Evidenz+
- Magen-Halbentleerungszeit in zwei kontrollierten Humanstudien: Datenlage moderat, Ergebnisse konsistent — kleine Stichproben (n = 24 bzw. n = 11), die Gabe erfolgte jeweils einmalig; die Ergebnisse beziehen sich auf die dort eingesetzten Zubereitungen und Mengen.
- Beschwerdescores in Meta-Analysen und Umbrella Review: Datenlage stark, Richtung konsistent — eine Meta-Analyse (12 RCTs), ein Umbrella Review (15 Meta-Analysen) und ein systematischer Review, untersucht überwiegend an Schwangeren sowie an Personen nach Operationen oder Chemotherapie; die methodische Qualität der eingeschlossenen Arbeiten wird dort überwiegend als niedrig bis kritisch niedrig eingestuft.
- Blut- und Oxidationsmarker in drei Meta-Analysen: Datenlage moderat, Richtung konsistent, methodisch heterogen — ausgewertet wurden Laborwerte wie CRP, TNF-alpha, IL-6, TAC und MDA; die statistische Heterogenität zwischen den Einzelstudien ist hoch (in einer Arbeit I² etwa 90–98 %), die Autoren fordern größere kontrollierte Studien.
Evidenzgrade: stark bezeichnet mehrere Meta-Analysen mit konsistenter Richtung, moderat einzelne oder wenige kontrollierte Studien mit überwiegend positiver Richtung, vorläufig präklinische oder inkonsistente Befunde. Einschränkend gilt: Mehrere der zugrunde liegenden Meta-Analysen weisen eine hohe statistische Heterogenität zwischen den Einzelstudien sowie überwiegend niedrige bis kritisch niedrige methodische Qualität auf; ein Teil der Studien wurde zudem an speziellen Populationen wie schwangeren Frauen durchgeführt, deren Übertragbarkeit auf die Allgemeinbevölkerung begrenzt ist.
Studien im Detail+
[1] Wu et al. (2008) — Magenentleerung bei Gesunden
- Journal: European Journal of Gastroenterology & Hepatology
- Studientyp: randomisierte, doppelblinde Studie (RCT)
- Teilnehmer: n = 24 gesunde Freiwillige
- Dosierung: 3 Kapseln Ingwer (gesamt 1200 mg) oder Placebo, nach 1 h gefolgt von 500 ml Suppe; Messung über 90 min
- Kernergebnis: Magen-Halbentleerungszeit kürzer nach Ingwer (13,1 vs. 26,7 min, P < 0,01); mehr Antrumkontraktionen (P < 0,005); Fundusmaße und Symptome unverändert
- Limitationen: kleine Stichprobe; gesunde Probanden; akute Einzeldosis; kein Effekt auf die unmittelbaren Symptome
- DOI: 10.1097/MEG.0b013e3282f4b224 · PMID: 18403946
[2] Hu et al. (2011) — Magenmotilität bei funktioneller Dyspepsie
- Journal: World Journal of Gastroenterology
- Studientyp: randomisierte, doppelblinde Cross-over-Studie (RCT)
- Teilnehmer: n = 11 Erwachsene mit funktioneller Dyspepsie (wiederkehrende Magenbeschwerden)
- Dosierung: 3 Kapseln Ingwer (gesamt 1,2 g) oder Placebo, nach 1 h gefolgt von 500 ml Suppe
- Kernergebnis: schnellere Magenentleerung nach Ingwer (Halbentleerungszeit 12,3 vs. 16,1 min, P ≤ 0,05); Trend zu mehr Antrumkontraktionen (P = 0,06); keine Veränderung von Symptomen, GLP-1, Motilin und Ghrelin
- Limitationen: sehr kleine Stichprobe (n = 11); akute Einzeldosis; kein Effekt auf Symptome oder Magen-Darm-Hormone
- DOI: 10.3748/wjg.v17.i1.105 · PMID: 21218090
[3] Viljoen et al. (2014) — Meta-Analyse: Übelkeit in der Schwangerschaft
- Journal: Nutrition Journal
- Studientyp: systematische Übersicht und Meta-Analyse randomisierter Studien
- Teilnehmer: 12 RCTs mit 1278 schwangeren Frauen
- Dosierung: oral verabreichter Ingwer (verschiedene Dosen; Subgruppe favorisierte < 1500 mg/Tag)
- Kernergebnis: signifikante Besserung der Übelkeit (MD 1,20; 95 %-KI 0,56–1,84; p = 0,0002; I² = 0 %); Erbrechen mit Trend zur Besserung, aber nicht signifikant; kein erhöhtes Sicherheitsrisiko
- Limitationen: begrenzte Studienzahl; insgesamt niedrige Qualität der Evidenz; Erbrechen-Endpunkt nicht signifikant
- DOI: 10.1186/1475-2891-13-20 · PMID: 24642205
[4] Li et al. (2024) — Umbrella Review: Übelkeit & Erbrechen
- Journal: International Journal of Food Sciences and Nutrition
- Studientyp: übergeordnete Auswertung (Umbrella Review) systematischer Reviews und Meta-Analysen
- Teilnehmer: 15 eingeschlossene Meta-Analysen
- Dosierung: verschiedene orale Ingwer-Zubereitungen
- Kernergebnis: konsistenter Zusammenhang bei chemotherapie-, postoperativ- und schwangerschaftsbedingter Übelkeit/Erbrechen; Ingwer als sichere pflanzliche Option eingestuft
- Limitationen: methodische Qualität der zugrunde liegenden Meta-Analysen laut AMSTAR-2 kritisch niedrig bis niedrig
- DOI: 10.1080/09637486.2023.2284647 · PMID: 38072785
[5] Nikkhah Bodagh et al. (2019) — Systematischer Review: Magen-Darm-Beschwerden
- Journal: Food Science & Nutrition
- Studientyp: systematischer Review klinischer Studien
- Teilnehmer: eingeschlossene klinische Studien zu Ingwer bei Magen-Darm-Beschwerden
- Dosierung: orale Ingwer-Zubereitungen; günstig: geteilte Tagesdosis von 1500 mg
- Kernergebnis: geteilte niedrigere Tagesdosis von 1500 mg Ingwer im Zusammenhang mit einer Verbesserung des Übelkeitsempfindens beschrieben; antioxidative und weitere physiologische Effekte diskutiert
- Limitationen: begrenzte Studienzahl für einige Indikationen (teils unzureichende Power); Aufruf zu Dosis-Findungsstudien
- DOI: 10.1002/fsn3.807 · PMID: 30680163
[6] Jalali et al. (2020) — Meta-Analyse: Entzündungs- & Oxidationsmarker
- Journal: Phytotherapy Research
- Studientyp: systematische Übersicht und Meta-Analyse klinischer Studien
- Teilnehmer: 20 Arbeiten mit 25 separaten Studien
- Dosierung: orale Ingwer-Supplementierung (verschiedene Dosen und Dauern)
- Kernergebnis: signifikanter Zusammenhang mit Serum-CRP, TNF-alpha, IL-6, gesamter antioxidativer Kapazität (TAC) und Malondialdehyd (MDA); PGE2 marginal signifikant
- Limitationen: variable Qualität der Einzelstudien; teils unterschiedliche Zubereitungen und Dosierungen
- DOI: 10.1002/ptr.6638 · PMID: 32147845
[7] Morvaridzadeh et al. (2020) — Meta-Analyse: Entzündungsmarker (RCTs)
- Journal: Cytokine
- Studientyp: systematische Übersicht und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien
- Teilnehmer: 16 RCTs mit 1010 Teilnehmern
- Dosierung: orale Ingwer-Supplementierung (verschiedene Dosen und Dauern)
- Kernergebnis: signifikante Senkung von CRP, hs-CRP und TNF-alpha; kein signifikanter Effekt auf IL-6 und sICAM
- Limitationen: sehr hohe statistische Heterogenität (I² teils ~90–98 %); große RCTs zur Bestätigung gefordert
- DOI: 10.1016/j.cyto.2020.155224 · PMID: 32763761
[8] Mazidi et al. (2016) — Meta-Analyse: CRP, Blutzucker & Blutfette
- Journal: Food & Nutrition Research
- Studientyp: systematische Übersicht und Meta-Analyse prospektiver Studien
- Teilnehmer: 9 eingeschlossene Studien
- Dosierung: orale Ingwer-Supplementierung (verschiedene Dosen)
- Kernergebnis: signifikante Senkung des CRP (WMD −0,84 mg/l); verbesserte Nüchternglukose, HbA1c, HDL und Triglyzeride; CRP-Effekt unabhängig von der Dosis
- Limitationen: moderate Studienzahl; teilweise Heterogenität; größere und längere RCTs empfohlen
- DOI: 10.3402/fnr.v60.32613 · PMID: 27806832
Quellenverzeichnis+
- Wu KL, Rayner CK, Chuah SK, et al. (2008). „Effects of ginger on gastric emptying and motility in healthy humans". European Journal of Gastroenterology & Hepatology, 20(5), 436–440. DOI: 10.1097/MEG.0b013e3282f4b224 · PMID: 18403946
- Hu ML, Rayner CK, Wu KL, et al. (2011). „Effect of ginger on gastric motility and symptoms of functional dyspepsia". World Journal of Gastroenterology, 17(1), 105–110. DOI: 10.3748/wjg.v17.i1.105 · PMID: 21218090
- Viljoen E, Visser J, Koen N, Musekiwa A (2014). „A systematic review and meta-analysis of the effect and safety of ginger in the treatment of pregnancy-associated nausea and vomiting". Nutrition Journal, 13, 20. DOI: 10.1186/1475-2891-13-20 · PMID: 24642205
- Li Z, Wu J, Song J, Wen Y (2024). „Ginger for treating nausea and vomiting: an overview of systematic reviews and meta-analyses". International Journal of Food Sciences and Nutrition, 75(2), 122–133. DOI: 10.1080/09637486.2023.2284647 · PMID: 38072785
- Nikkhah Bodagh M, Maleki I, Hekmatdoost A (2019). „Ginger in gastrointestinal disorders: A systematic review of clinical trials". Food Science & Nutrition, 7(1), 96–108. DOI: 10.1002/fsn3.807 · PMID: 30680163
- Jalali M, Mahmoodi M, Moosavian SP, et al. (2020). „The effects of ginger supplementation on markers of inflammatory and oxidative stress: A systematic review and meta-analysis of clinical trials". Phytotherapy Research, 34(8), 1723–1733. DOI: 10.1002/ptr.6638 · PMID: 32147845
- Morvaridzadeh M, Fazelian S, Agah S, et al. (2020). „Effect of ginger (Zingiber officinale) on inflammatory markers: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials". Cytokine, 135, 155224. DOI: 10.1016/j.cyto.2020.155224 · PMID: 32763761
- Mazidi M, Gao HK, Rezaie P, Ferns GA (2016). „The effect of ginger supplementation on serum C-reactive protein, lipid profile and glycaemia: a systematic review and meta-analysis". Food & Nutrition Research, 60, 32613. DOI: 10.3402/fnr.v60.32613 · PMID: 27806832