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Süßholz
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Wissen

Süßholz Glycyrrhiza glabra

Stand: August 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire

Süßholz wird aus Glycyrrhiza glabra gewonnen, einer mehrjährigen Pflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae); verwendet werden Wurzel und Ausläufer (Rhizome). Aus derselben Wurzel entsteht auch Lakritze. Im Mittelmeerraum und in Asien ist Süßholz seit Jahrhunderten in Gebrauch. Den charakteristisch süßen Geschmack trägt das Triterpensaponin Glycyrrhizin; daneben finden sich Flavonoide, allen voran das prenylierte Isoflavonoid Glabridin sowie Liquiritin, Liquiritigenin und das Chalkon Isoliquiritigenin. Moderne Spezialextrakte werden vielfach entglycyrrhiziniert und auf einen hohen Flavonoidanteil eingestellt.

Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.

Auf einen Blick

  • Botanischer Name: Glycyrrhiza glabra L.
  • Familie: Fabaceae (Hülsenfrüchtler / Schmetterlingsblütler)
  • Verwendeter Pflanzenteil: Wurzel und Ausläufer (Rhizome)
  • Leitsubstanzen: Glycyrrhizin (Triterpensaponin), Flavonoide (Glabridin, Liquiritin, Isoliquiritigenin)

Zum Nachlesen

Inhaltsstoffe

Süßholz vereint zwei sehr unterschiedliche Stoffgruppen. Die erste ist das Glycyrrhizin (auch Glycyrrhizinsäure) — ein Triterpensaponin, das für den charakteristisch süßen Geschmack der Wurzel sorgt. In der Fachliteratur wird Glycyrrhizin bei hoher und dauerhafter Zufuhr außerdem mit Effekten auf den Mineralhaushalt und den Blutdruck in Verbindung gebracht — ein Grund, warum viele moderne Spezialextrakte gezielt glycyrrhizinreduziert hergestellt werden. Die zweite Gruppe sind die Flavonoide, insbesondere das prenylierte Isoflavonoid Glabridin sowie Liquiritin, Liquiritigenin und das Chalkon Isoliquiritigenin. Viele der untersuchten Spezialextrakte (z. B. GutGard) sind bewusst auf einen hohen Flavonoidanteil standardisiert und weitgehend von Glycyrrhizin befreit (entglycyrrhiziniert). Einfache Gesamtextrakte sind dagegen nicht auf eine bestimmte Leitsubstanz standardisiert; die genannten Substanzen liegen im Gesamtextrakt vor, ohne dass der Glycyrrhizin-Gehalt gesondert ausgewiesen ist.

  • Glycyrrhizin (Glycyrrhizinsäure) — Triterpensaponin, im Gesamtextrakt, nicht standardisiert: Träger des süßen Geschmacks; blieb im Zellversuch bei NO, IL-1β und IL-6 ohne Effekt [5]
  • Glabridin — prenyliertes Isoflavonoid (Flavonoid), im Gesamtextrakt: hemmte im Zellversuch die LPS-induzierte Bildung von NO und IL-1β, nicht jedoch von IL-6 [5]
  • Liquiritin / Liquiritigenin — Flavanon-Glykosid / Flavanon: begleitende Flavonoide des Gesamtextrakts
  • Isoliquiritigenin — Chalkon, im Gesamtextrakt: hemmte im Zellversuch die LPS-induzierte Bildung von NO, IL-1β und IL-6 [5]
Forschungslage

Symptomscores in einer randomisierten Studie

Zum Symptomscore bei funktionellen Verdauungsbeschwerden liegt eine kontrollierte Humanstudie vor. In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie an 50 Erwachsenen mit wiederkehrenden Verdauungsbeschwerden (Völlegefühl, Oberbauchschmerz, Aufstoßen ohne organische Ursache; Studieneinschluss nach den Rom-III-Kriterien) senkte ein flavonoidreicher Süßholz-Extrakt (GutGard, 75 mg zweimal täglich) über 30 Tage den Gesamt-Symptomscore deutlich stärker als Placebo (−15,20 vs. −8,24 Punkte; p ≤ 0,05); eine deutliche Beschwerdebesserung in der Gesamteinschätzung erreichten 56 % der Verum-Gruppe gegenüber 0 % unter Placebo (Raveendra et al., 2012 [1]). Auch die mit dem Nepean Dyspepsia Index gemessene Lebensqualität verbesserte sich stärker unter Verum (−19,56 vs. −6,56 Punkte; p ≤ 0,05). Aus dem Tierversuch liegt dazu ein präklinischer Befund vor: In Ulkus-Modellen an Ratten senkte derselbe Extrakt dosisabhängig Säuregehalt, Gesamtacidität und Ulkus-Index und erhöhte den pH-Wert des Magens (Mukherjee et al., 2010 [4]); Humandaten dazu liegen nicht vor.

Helicobacter-pylori-Nachweis in randomisierten Studien

Gemessen wurde in zwei randomisierten Studien der Nachweis von Helicobacter pylori, einem im Magen vorkommenden Bakterium. In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie an Personen mit nachgewiesenem H. pylori im Magen war nach 60 Tagen täglicher Einnahme von 150 mg flavonoidreichem Süßholz-Extrakt (GutGard) der Stuhl-Antigentest bei 56 % der Verum-Gruppe negativ — gegenüber 4 % unter Placebo (Puram et al., 2013 [2]). In einer weiteren randomisierten Studie an ursprünglich 120 Erwachsenen mit Verdauungsbeschwerden (110 auswertbar) erhöhte die Zugabe von Süßholz (380 mg zweimal täglich über 2 Wochen) zur clarithromycinbasierten Standard-Tripeltherapie die H.-pylori-Eradikationsrate von 62,5 % auf 83,3 % (p = 0,018), bei zusätzlich vorliegender Schleimhautläsion von 50,0 % auf 85,0 % (p = 0,034) (Hajiaghamohammadi et al., 2016 [3]). In beiden Studien fiel der Nachweis von H. pylori unter Süßholz häufiger negativ aus als in der Vergleichsgruppe; in der zweiten Studie wurde Süßholz allerdings ausschließlich zusätzlich zu einer Antibiotikatherapie gegeben, nicht als Einzelgabe.

Zytokin- und Oxidationsmarker in Labor- und Zellstudien

Untersucht wurden Zytokin- und Oxidationsmarker, und zwar ausschließlich in Zellkultur und im Tierversuch; Humandaten zu diesen Markern liegen nicht vor. In Laboruntersuchungen an Immunzellen (Makrophagen) hemmte ein entglycyrrhizinierter Süßholz-Extrakt die durch bakterielle Bestandteile (LPS) ausgelöste Bildung entzündungsfördernder Botenstoffe: Isoliquiritigenin hemmte Stickstoffmonoxid (NO), Interleukin-1β und Interleukin-6, Glabridin hemmte NO und Interleukin-1β (nicht jedoch Interleukin-6), während das Glycyrrhizin bei keinem der drei Botenstoffe einen Effekt zeigte (Thiyagarajan et al., 2011 [5]). Parallel dazu wies derselbe Süßholz-Extrakt im ORAC-Test (ein Standardmaß für antioxidative Kapazität) hohe Werte auf (Mukherjee et al., 2010 [4]). Ein narrativer Übersichtsartikel ohne eigene Primärdaten fasst für Glabridin antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften zusammen und führt sie überwiegend auf die Herunterregulierung intrazellulärer reaktiver Sauerstoffspezies zurück (Simmler et al., 2013 [6]). Wichtig: Diese Befunde stammen aus Labor- und Zellstudien; ein direkter Nachweis dieser Marker am Menschen steht aus, weshalb die Evidenz hier vorläufig ist.

Mengen in Studien
  • Typische Tagesdosis — in Studien: 150 mg/Tag flavonoidreicher Extrakt (GutGard) in den Dyspepsie- und H.-pylori-Studien
  • Leitsubstanz-Gehalt — in Studien: GutGard standardisiert (Glabridin ≥ 3,5 %, Gesamtflavonoide ≥ 10 %, Glycyrrhizin ≤ 0,5 %)
  • Extrakttyp — in Studien: flavonoidreicher, weitgehend entglycyrrhizinierter Wurzelextrakt (GutGard)
  • Einnahmedauer — in Studien: 2 Wochen (H.-pylori-Zusatztherapie) bis 30–60 Tage (Dyspepsie, H. pylori)
Zusammenfassung der Evidenz
  • Symptomscore bei funktionellen Verdauungsbeschwerden (Spezialextrakt GutGard): Datenlage moderat — 1 RCT am Menschen (n = 50) + 1 präklinische Studie; Konsistenz mittel; mit Beteiligung des Extraktherstellers durchgeführt
  • Nachweis von Helicobacter pylori: Datenlage moderat — 2 randomisierte Humanstudien (rund 100 bzw. 110 ausgewertete Teilnehmer); Konsistenz mittel; in einer der beiden wurde Süßholz nur zusätzlich zur Antibiotikatherapie gegeben, bei der anderen waren die Autoren herstellernah
  • Zytokin- und Oxidationsmarker in Zellkultur und Tiermodell: Datenlage vorläufig — 2 präklinische Studien + 1 narrativer Übersichtsartikel; Konsistenz mittel; nicht auf den Menschen übertragbar

Evidenzgrade: Stark = mehrere RCTs/Meta-Analysen, konsistent · Moderat = einzelne RCTs, überwiegend positiv · Vorläufig = präklinisch oder inkonsistent. Kontrollierte Humanstudien liegen überwiegend zu einem flavonoidreichen Spezialextrakt (GutGard) vor; eine weitere Studie prüfte einen anderen Süßholzextrakt als Zusatz zur Antibiotikatherapie. Die übrigen Befunde stammen aus Zellkultur- und Tierversuchen sowie aus einem narrativen Übersichtsartikel. Mehrere der zentralen Studien wurden mit Beteiligung des Extraktherstellers durchgeführt (siehe Limitationen je Studie) — ein Punkt, der bei der Einordnung zu berücksichtigen ist.

Studien im Detail

[1] Raveendra et al. (2012) — Verdauungskomfort

  • Journal: Evidence-based Complementary and Alternative Medicine (eCAM)
  • Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie
  • Teilnehmer: n = 50 Erwachsene mit wiederkehrenden Verdauungsbeschwerden (Studieneinschluss nach Rom-III-Kriterien für funktionelle Verdauungsbeschwerden); Verum n = 25 (15 m/10 w), Placebo n = 25 (16 m/9 w); Alter 18–65
  • Dosierung: GutGard (flavonoidreicher G.-glabra-Extrakt) 75 mg zweimal täglich (= 150 mg/Tag), 30 Tage
  • Kernergebnis: Gesamt-Symptomscore Tag 30: −15,20 (Verum) vs. −8,24 (Placebo), p ≤ 0,05; Nepean Dyspepsia Index Tag 30: −19,56 vs. −6,56, p ≤ 0,05; deutliche Beschwerdebesserung (Gesamteinschätzung) bei 56 % vs. 0 %; gut verträglich
  • Limitationen: kleine Stichprobe (n = 50); kurze Dauer (30 Tage); herstellernahe Autoren — Interessenkonflikt
  • DOI: 10.1155/2012/216970 · PMID: 21747893

[2] Puram et al. (2013) — Magenflora (H. pylori)

  • Journal: Evidence-based Complementary and Alternative Medicine (eCAM)
  • Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie
  • Teilnehmer: Personen mit nachgewiesenem H. pylori im Magen; GutGard n = 55, Placebo n = 52 (Auswertung je n = 50)
  • Dosierung: 150 mg GutGard einmal täglich oder Placebo, 60 Tage
  • Kernergebnis: Tag 60: Stuhl-Antigentest (HpSA) negativ bei 28 (56 %) Verum vs. 2 (4 %) Placebo; ¹³C-Harnstoff-Atemtest negativ bei 24 (48 %); signifikante Gruppe-x-Zeit-Interaktion (p = 0,00)
  • Limitationen: Reduktion der H.-pylori-Last gemessen, vollständige Eradikation nicht als primärer Endpunkt; herstellernahe Autoren — Interessenkonflikt
  • DOI: 10.1155/2013/263805 · PMID: 23606875

[3] Hajiaghamohammadi et al. (2016) — Magenflora, Zusatztherapie

  • Journal: Brazilian Journal of Infectious Diseases
  • Studientyp: randomisierte kontrollierte klinische Studie
  • Teilnehmer: n = 120 eingeschlossen (> 16 Jahre, positiver Urease-Schnelltest); 110 auswertbar: Süßholz-Zusatzgruppe n = 54, Kontrollgruppe n = 56; darin Teilgruppe mit zusätzlicher Schleimhautläsion (Ulkus)
  • Dosierung: Süßholzextrakt (D-Reglis) 380 mg zweimal täglich zusätzlich zur clarithromycinbasierten Tripeltherapie, 2 Wochen; danach beide Gruppen Omeprazol 20 mg/Tag über 4 Wochen; Kontrolle 6 Wochen nach Therapieende
  • Kernergebnis: H.-pylori-Eradikation (Stuhl-Antigentest) 83,3 % (Süßholz, 45/54) vs. 62,5 % (Kontrolle, 35/56), p = 0,018; bei zusätzlicher Schleimhautläsion 85,0 % (17/20) vs. 50,0 % (8/16), p = 0,034
  • Limitationen: Verblindung nicht beschrieben (wahrscheinlich offen); Zusatz zur Antibiotikatherapie, nicht Monotherapie
  • DOI: 10.1016/j.bjid.2016.07.015 · PMID: 27614124

[4] Mukherjee et al. (2010) — Magenschleimhaut & Antioxidans (präklinisch)

  • Journal: Indian Journal of Experimental Biology
  • Studientyp: präklinische Studie (Ratten) + ORAC-Antioxidans-Test
  • Teilnehmer: keine Humanteilnehmer; Ratten (Pylorusligatur-, Kältestress- und Indomethacin-Ulkusmodell)
  • Dosierung: GutGard 12,5 / 25 / 50 mg/kg, oral
  • Kernergebnis: dosisabhängige Senkung von Magensäuregehalt, Gesamtacidität und Ulkus-Index, Anstieg des Magen-pH; hohe ORAC-Werte (ausgeprägte antioxidative Kapazität)
  • Limitationen: reine Tier-/In-vitro-Studie (nicht direkt auf den Menschen übertragbar); herstellernahe Autoren — Interessenkonflikt
  • PMID: 21046980

[5] Thiyagarajan et al. (2011) — Entzündungsmodulation (in vitro)

  • Journal: Inflammopharmacology
  • Studientyp: In-vitro-Studie (präklinisch)
  • Teilnehmer: keine; murine Makrophagen (Zelllinie J774A.1)
  • Dosierung: nicht zutreffend (Konzentrations-Wirkungs-Tests)
  • Kernergebnis: entglycyrrhizinierter G.-glabra-Extrakt sowie Isoliquiritigenin hemmten LPS-induziertes NO, IL-1β und IL-6 signifikant; Glabridin hemmte NO und IL-1β (nicht jedoch IL-6); Glycyrrhizin zeigte bei keinem der drei Botenstoffe einen Effekt
  • Limitationen: reine Zellkulturstudie; keine Aussage zu Resorption oder Wirkung beim Menschen; herstellernahe Autoren — Interessenkonflikt
  • DOI: 10.1007/s10787-011-0080-x · PMID: 21328091

[6] Simmler et al. (2013) — Glabridin: Phytochemie & biologische Eigenschaften (Übersicht)

  • Journal: Fitoterapia
  • Studientyp: Übersichtsartikel (narrativer Review)
  • Teilnehmer: nicht zutreffend (Literaturübersicht)
  • Dosierung: nicht zutreffend
  • Kernergebnis: Glabridin besitzt antioxidative, entzündungshemmende, anti-atherogene und weitere Eigenschaften; die Wirkung beruht v. a. auf der Herunterregulierung intrazellulärer reaktiver Sauerstoffspezies
  • Limitationen: narrativer Review ohne eigene Primärdaten und ohne Meta-Analyse
  • DOI: 10.1016/j.fitote.2013.07.003 · PMID: 23850540
Quellenverzeichnis
  1. Raveendra KR, Jayachandra, Srinivasa V, et al. (2012). „An Extract of Glycyrrhiza glabra (GutGard) Alleviates Symptoms of Functional Dyspepsia: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Study". Evidence-based Complementary and Alternative Medicine, 2012, 216970. DOI: 10.1155/2012/216970 · PMID: 21747893
  2. Puram S, Suh HC, Kim SU, et al. (2013). „Effect of GutGard in the Management of Helicobacter pylori: A Randomized Double Blind Placebo Controlled Study". Evidence-based Complementary and Alternative Medicine, 2013, 263805. DOI: 10.1155/2013/263805 · PMID: 23606875
  3. Hajiaghamohammadi AA, Zargar A, Oveisi S, et al. (2016). „To evaluate of the effect of adding licorice to the standard treatment regimen of Helicobacter pylori". Brazilian Journal of Infectious Diseases, 20(6), 534–538. DOI: 10.1016/j.bjid.2016.07.015 · PMID: 27614124
  4. Mukherjee M, Bhaskaran N, Srinath R, et al. (2010). „Anti-ulcer and antioxidant activity of GutGard". Indian Journal of Experimental Biology, 48(3), 269–274. PMID: 21046980
  5. Thiyagarajan P, Chandrasekaran CV, Deepak HB, Agarwal A (2011). „Modulation of lipopolysaccharide-induced pro-inflammatory mediators by an extract of Glycyrrhiza glabra and its phytoconstituents". Inflammopharmacology, 19(4), 235–241. DOI: 10.1007/s10787-011-0080-x · PMID: 21328091
  6. Simmler C, Pauli GF, Chen SN (2013). „Phytochemistry and biological properties of glabridin". Fitoterapia, 90, 160–184. DOI: 10.1016/j.fitote.2013.07.003 · PMID: 23850540
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