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Brennnessel (Urtica dioica)
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Pflanzenkompendium

Brennnessel Urtica dioica

Stand: Oktober 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire

Die Große Brennnessel, Urtica dioica L., ist eine ausdauernde Pflanze aus der Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae), heimisch in Europa, Asien, Nordafrika und Nordamerika; ihren Namen verdankt sie den Brennhaaren an Blättern und Stängeln. Dieser Beitrag behandelt die Blätter, die als Blattgemüse, getrocknet als Tee und als Pulver verwendet werden. Leitsubstanzen sind Kaffeesäureverbindungen — Kaffeoyläpfelsäure und Chlorogensäure — und Flavonolglykoside wie Rutin. In der EU gelten die Blätter nicht als neuartiges Lebensmittel.

Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.

Auf einen Blick

Botanischer Name
Urtica dioica L.
Familie
Urticaceae (Brennnesselgewächse), Ordnung Rosales [1]
Verwendeter Pflanzenteil
Blätter
Leitsubstanzen
Kaffeoyläpfelsäure, Chlorogensäure, Flavonolglykoside (u. a. Rutin)

Zum Nachlesen

Brennnessel: Inhaltsstoffe

Nach dem Bewertungsbericht des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur enthalten Brennnesselblätter 1 bis 2 Prozent Flavonoide, vor allem Glykoside von Quercetin, Kaempferol und Isorhamnetin, dazu 1 bis 4 Prozent Silikate (als Siliciumdioxid gerechnet), zum Teil wasserlöslich, außerdem Kaffeesäureester, Scopoletin, Sitosterol, Chlorophyll und Spuren von Nikotin; die Brennhaare enthalten geringe Mengen Acetylcholin, Serotonin, Ameisensäure und Leukotriene [2]. In frischen Blättern aus Feldanbau in den USA lagen je 100 g roh 278 mg Calcium und 1,2 mg Eisen bei der Herbsternte, 788 mg Calcium und 3,4 mg Eisen bei der Frühjahrsernte; der Proteingehalt betrug 3,7 bzw. 6,3 Prozent, der Ballaststoffgehalt 6,4 bzw. 9,7 Prozent. Blanchieren und Kochen veränderten die Gehalte [3]. In einer Analyse von 45 Pflanzenphenolen in Kraut, Wurzel, Stängel, Blatt und Blütenstand lagen 21 über der Bestimmungsgrenze; über alle Pflanzenteile betrachtet waren Chlorogensäure (5-O-Kaffeoylchinasäure), Rutin und Isoquercitrin am häufigsten. Die Blütenstände enthielten mit 2,5 bis 5,1 Prozent des Gewichts die meisten Phenole, die Wurzel nur wenige [4].

  • Kaffeoyläpfelsäure — neben Chlorogensäure und Rutin eine der Hauptphenolverbindungen der Blätter [9]
  • Chlorogensäure — eine Kaffeoylchinasäure; über alle Pflanzenteile betrachtet neben Rutin und Isoquercitrin das häufigste Phenol [4], im Blatt als 3-Kaffeoylchinasäure eine der Hauptphenolverbindungen [9]
  • Flavonolglykoside — Glykoside von Quercetin, Kaempferol und Isorhamnetin, insgesamt 1 bis 2 Prozent Flavonoide im Blatt [2]; Rutin zählt im Blatt zu den Hauptphenolverbindungen [9]
  • Mineralstoffe — 278 bis 788 mg Calcium und 1,2 bis 3,4 mg Eisen je 100 g frische Blätter, je nach Erntezeit [3]; Silikate 1 bis 4 Prozent [2]
  • Phylloxanthobilin — ein gelbes Abbauprodukt des Chlorophylls; eine Tasse Brennnesseltee enthielt etwa 50 µg, mit großen Unterschieden je nach Lieferant [5]
  • Inhaltsstoffe der Brennhaare — Acetylcholin, Serotonin, Ameisensäure und Leukotriene in geringen Mengen [2]

Forschungslage

Glykämischer Index von Gebäck in einer Studie

In einer Studie an 22 gesunden Erwachsenen zwischen 18 und 40 Jahren, die nach der Norm ISO 26642 den glykämischen Index von Mürbekeksen bestimmte, lag dieser bei Keksen, in denen 20 Prozent des Weizenmehls durch getrocknetes Brennnesselblattpulver ersetzt waren, niedriger als bei Keksen ohne Brennnessel: mit Zucker gesüßt 52,1 statt 73,8, mit Erythrit gesüßt 48,1 statt 68,7; der Unterschied nach Brennnesselanteil war statistisch gesichert (p < 0,001), der Unterschied nach Süßungsmittel nicht (p = 0,797) (Raczkowska et al., 2026 [6]). In der vorgeschalteten Verkostung durch 120 Verbraucher sank die Beliebtheit mit steigendem Brennnesselanteil; Kekse mit 10 bis 20 Prozent wurden noch gut angenommen [6]. Zur Einordnung: Der glykämische Index beschreibt, wie stark der Blutzucker nach einer Portion mit 25 g verfügbaren Kohlenhydraten ansteigt, verglichen mit Traubenzucker; er ist eine Eigenschaft des Lebensmittels. Je Messung aßen die Teilnehmenden deshalb unterschiedlich viel Gebäck (54 bis 93 g); die Autoren weisen darauf hin, dass die Werte nicht für gleich große oder übliche Portionen gelten und dass der fehlende Unterschied beim Süßungsmittel nicht bedeutet, dass sich Zucker und Erythrit in üblichen Portionen gleich verhalten. Mit dem Brennnesselpulver stieg zugleich der rechnerische Ballaststoffanteil der Kekse; worauf der Unterschied beruht, wurde nicht untersucht. Die Gruppe war klein und bestand aus jungen Normalgewichtigen; die Autoren raten ausdrücklich davon ab, die Ergebnisse auf andere Gruppen zu übertragen.

Zytokine im Vollblut: Studie ohne Kontrollgruppe und Laborversuch

In einer Studie ohne Kontrollgruppe nahmen 20 gesunde Freiwillige 21 Tage lang zweimal täglich zwei Kapseln eines Präparats mit dem Brennnesselblätter-Extrakt mit der Bezeichnung IDS 23/1 ein. Die Ruhewerte der Botenstoffe TNF-α, Interleukin-1β, -4, -6 und -10 im Blut lagen vor und nach der Einnahme stets unter der Nachweisgrenze. Wurde das entnommene Blut im Labor mit einem Bestandteil bakterieller Zellwände (Lipopolysaccharid) angeregt, setzte es nach 7 und 21 Tagen 14,6 bzw. 24,0 Prozent weniger TNF-α und 19,2 bzw. 39,3 Prozent weniger Interleukin-1β frei als vor Beginn (Teucher et al., 1996 [7]). In einem Laborversuch mit angeregtem Blut gesunder Spender, dem der Extrakt IDS 23 im Reagenzglas zugesetzt wurde, lag die Freisetzung von TNF-α nach 24 Stunden bei der höchsten geprüften Konzentration von 5 mg je Milliliter um 50,8 Prozent und die von Interleukin-1β um 99,7 Prozent niedriger als ohne Extrakt; ohne Anregung war die Freisetzung von Interleukin-6 mit Extrakt höher. Mit den einzeln geprüften Blattinhaltsstoffen Kaffeoyläpfelsäure, Kaffeesäure, Chlorogensäure, Quercetin und Rutin unterschieden sich die Werte in den geprüften Konzentrationen nicht (Obertreis et al., 1996 [8]). Zur Einordnung: Ohne Kontrollgruppe lässt sich nicht trennen, welcher Anteil der Veränderung auf das Präparat und welcher auf andere Einflüsse zurückgeht. Gemessen wurde, wie viel Botenstoff Blutzellen nach künstlicher Anregung im Labor freisetzen, nicht der Botenstoffspiegel im Körper. Beide Arbeiten nennen als Autorenadresse die Strathmann AG, Hamburg, der der Bewertungsbericht der HMPC das Präparat zuordnet.

Phenole im Verdauungsmodell: Laborbefunde

In einem Labormodell, das die Verdauung von Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln mit Brennnessel nachbildete, hing die Freisetzung der Phenole von der Art des Lebensmittels ab und war nach der Dünndarmphase am höchsten; durch eine Zellschicht als Modell der Darmwand traten Kaffeoylchinasäure, Kaffeoyläpfelsäure und Rutin in ihrer ursprünglichen Form nur in geringem Maß hindurch, und in der Nachbildung des Dickdarms wurden sie von Darmbakterien abgebaut (Bonetti et al., 2016 [9]) — im Reagenzglas; Humandaten dazu liegen nicht vor.

Mengen in Studien
  • In Studien — Mürbekekse mit 10 und 20 Prozent getrocknetem Blattpulver anstelle von Weizenmehl, je Messung eine Portion mit 25 g verfügbaren Kohlenhydraten [6]; zweimal täglich zwei Kapseln mit dem Blätterextrakt IDS 23/1 über 21 Tage [7]
  • Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur — die Monografie zu Brennnesselblättern von 2010 gilt traditionellen pflanzlichen Arzneimitteln; sie nennt für Blätter als Tee 8 bis 12 g am Tag, für Extrakte je nach Zubereitung eigene Mengen, und begrenzt die Anwendung je nach Anwendungsgebiet auf höchstens 2 bis 4 bzw. 4 Wochen. Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird mangels ausreichender Daten nicht empfohlen, ebenso in Schwangerschaft und Stillzeit, weil die Sicherheit dort nicht belegt ist. Gegenanzeigen sind eine Überempfindlichkeit sowie Zustände, in denen eine verringerte Flüssigkeitszufuhr empfohlen ist, etwa schwere Herz- oder Nierenerkrankungen. Als unerwünschte Ereignisse nennt sie leichte Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sowie Hautreaktionen wie Juckreiz, Ausschlag und Quaddeln, jeweils mit unbekannter Häufigkeit; Interaktionen mit Arzneimitteln sind nicht berichtet, Studien zur Fahrtüchtigkeit gibt es nicht, und Untersuchungen zur Reproduktions- und Gentoxizität sowie zur Krebsentstehung wurden nicht durchgeführt [10]
  • Bewertungsbericht der HMPC — spezifische Daten zur Toxikologie der Blätter sind laut Bericht begrenzt. Er gibt eine Übersicht wieder, nach der in fünf Studien mit zusammen 10.368 Patientinnen und Patienten, die 3 Wochen bis 12 Monate täglich 1.340 mg eines Trockenextrakts erhielten, keine schwerwiegenden und bei 1,2 bis 2,7 Prozent leichte unerwünschte Ereignisse auftraten, vor allem Magen-Darm-Beschwerden und allergische Reaktionen; in einer Studie mit täglich 50 g gedünstetem Blattpüree über 14 Tage berichteten 3 von 19 Teilnehmenden Blähungen. Für einen Extrakt mit Isopropanol führt der Bericht Spontanmeldungen aus der Datenbank der WHO auf: allergische Reaktionen, trockene Haut, Quaddeln, Juckreiz, gerötete und pustelige Ausschläge, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Stuhlinkontinenz, Durchfall, Schlafstörungen und Schwindel. Schwerwiegende Ereignisse und Todesfälle sind nicht berichtet. Die Berührung der Brennhaare löst innerhalb von Momenten Juckreiz, Hautentzündung und Quaddeln aus [2]
  • Überprüfung 2022 — bei der periodischen Überprüfung fand die Pharmakovigilanz-Abteilung der ungarischen Arzneimittelbehörde (OGYÉI) in der europäischen Datenbank für Verdachtsfälle (EudraVigilance) keine neuen Sicherheitsinformationen; die seither erschienenen Studien hielt der Bericht wegen ihrer Einschränkungen für ungeeignet, daraus Schlüsse zur Sicherheit der Blätter zu ziehen. Die HMPC beschloss einvernehmlich, Monografie und Bewertungsbericht nicht zu überarbeiten [11]
  • Lebensmittelstatus in der EU — laut Novel-Food-Katalog der Kommission sind die Blätter der Brennnessel kein neuartiges Lebensmittel; für alle Pflanzenteile gilt dies in Nahrungsergänzungsmitteln [12]

Wie belastbar die Studien sind

  • Glykämischer Index von Gebäck in einer Studie: Datenlage vorläufig — eine Studie an 22 jungen Gesunden fand bei Keksen mit 20 Prozent Brennnesselpulver einen niedrigeren glykämischen Index als ohne; der Mechanismus wurde nicht untersucht, und es gibt keine zweite Studie.
  • Zytokine im Vollblut: Studie ohne Kontrollgruppe und Laborversuch: Datenlage vorläufig — nach der Einnahme eines Blätterextrakts setzte im Labor angeregtes Blut weniger TNF-α und Interleukin-1β frei; die Studie hatte keine Kontrollgruppe, und wie die Laborarbeit dazu nennt sie als Autorenadresse das Unternehmen, dem das Präparat zugeordnet ist.
  • Phenole im Verdauungsmodell: Laborbefunde: Datenlage vorläufig — im Labormodell wurden die Phenole freigesetzt, gelangten aber in ursprünglicher Form kaum durch die Modell-Darmwand; Humandaten dazu liegen nicht vor.

Evidenzgrade: stark bezeichnet mehrere Meta-Analysen mit konsistenter Richtung, moderat einzelne oder wenige kontrollierte Studien mit überwiegend positiver Richtung, vorläufig präklinische oder inkonsistente Befunde. Einschränkend gilt: Fast alle kontrollierten Studien und Meta-Analysen zur Brennnessel wurden an Patientengruppen durchgeführt und sind hier deshalb nicht dargestellt; an Gesunden gibt es nur einzelne, kleine Untersuchungen. Die Gehalte der Blätter schwanken mit Erntezeit, Anbau und Verarbeitung.

Brennnessel: Studien im Detail

[6] Raczkowska et al. (2026) — Studie: glykämischer Index von Mürbekeksen mit Brennnesselpulver

  • Journal: Nutrients
  • Studientyp: Lebensmittelstudie mit Verbraucherverkostung und Bestimmung des glykämischen Index nach ISO 26642:2010 und FAO/WHO-Vorgaben
  • Teilnehmer: 120 Verbraucher in der Verkostung; 22 gesunde Erwachsene (von 34 Freiwilligen) zwischen 18 und 40 Jahren, Durchschnitt 23 Jahre, normaler BMI, für den glykämischen Index
  • Dosierung: Kekse mit 0, 10 und 20 Prozent getrocknetem Brennnesselblattpulver anstelle von Weizenmehl, gesüßt mit Zucker oder Erythrit; Portionen mit 25 g verfügbaren Kohlenhydraten
  • Kernergebnis: glykämischer Index mit Zucker 73,8 (0 Prozent) und 52,1 (20 Prozent), mit Erythrit 68,7 und 48,1; Haupteffekt Brennnesselanteil p < 0,001, Süßungsmittel p = 0,797, keine Interaktion (p = 0,569); niedrigere Beliebtheit mit steigendem Brennnesselanteil
  • Limitationen: kleine, einheitliche Gruppe junger Normalgewichtiger; Nährwerte der Kekse nur berechnet; Mechanismus nicht untersucht
  • Finanzierung: laut Autoren keine externe Förderung; keine Interessenkonflikte erklärt
  • DOI: 10.3390/nu18182973 · PMID: 42796956

[7] Teucher et al. (1996) — Studie ohne Kontrollgruppe: Zytokine im Vollblut

  • Journal: Arzneimittel-Forschung
  • Studientyp: offene Studie ohne Kontrollgruppe (Vergleich vor und nach der Einnahme) mit Ex-vivo-Messung im Vollblut
  • Teilnehmer: 20 gesunde Freiwillige
  • Dosierung: zweimal täglich zwei Kapseln eines Präparats mit dem Brennnesselblätter-Extrakt IDS 23/1 über 21 Tage
  • Kernergebnis: Ruhewerte von TNF-α, Interleukin-1β, -4, -6 und -10 stets unter der Nachweisgrenze; nach Anregung mit Lipopolysaccharid nach 7 und 21 Tagen 14,6 bzw. 24,0 Prozent weniger TNF-α und 19,2 bzw. 39,3 Prozent weniger Interleukin-1β als vor Beginn
  • Limitationen: keine Kontrollgruppe; gemessen wurde die Freisetzung nach künstlicher Anregung im Labor; kleine Gruppe
  • Finanzierung: keine Förderangabe in den Verlagsdaten; die Autorenangabe nennt die Strathmann AG, Hamburg, der der HMPC-Bewertungsbericht das Präparat zuordnet
  • PMID: 8967906

Quellenverzeichnis

  1. Catalogue of Life (ChecklistBank): „Urtica dioica L.“, ID 7F2CH. https://www.catalogueoflife.org/data/taxon/7F2CH
  2. Europäische Arzneimittel-Agentur, HMPC (2010). Assessment report on Urtica dioica L., Urtica urens L., folium, EMA/HMPC/508013/2007. https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-report/final-assessment-report-urtica-dioica-l-urtica-urens-l-folium_en.pdf
  3. Rutto LK, Xu Y, Ramirez E, Brandt M (2013). „Mineral Properties and Dietary Value of Raw and Processed Stinging Nettle (Urtica dioica L.)“. International Journal of Food Science, 2013, 857120. DOI: 10.1155/2013/857120 · PMID: 26904610
  4. Orčić D, Francišković M, Bekvalac K, et al. (2014). „Quantitative determination of plant phenolics in Urtica dioica extracts by high-performance liquid chromatography coupled with tandem mass spectrometric detection“. Food Chemistry, 143, 48–53. DOI: 10.1016/j.foodchem.2013.07.097 · PMID: 24054211
  5. Karg CA, Doppler C, Schilling C, et al. (2021). „A yellow chlorophyll catabolite in leaves of Urtica dioica L.: An overlooked phytochemical that contributes to health benefits of stinging nettle“. Food Chemistry, 359, 129906. DOI: 10.1016/j.foodchem.2021.129906 · PMID: 33962192
  6. Raczkowska E, Sławińska P, Woźniak K, et al. (2026). „Functional Reformulation of Shortbread Cookies with Urtica dioica L. Powder and Erythritol: Effects on Sensory Quality, Glycaemic Index and Glycaemic Load“. Nutrients, 18(18), 2973. DOI: 10.3390/nu18182973 · PMID: 42796956
  7. Teucher T, Obertreis B, Ruttkowski T, Schmitz H (1996). „Cytokine secretion in whole blood of healthy subjects following oral administration of Urtica dioica L. plant extract“ (Artikel in deutscher Sprache). Arzneimittel-Forschung, 46(9), 906–910. PMID: 8967906
  8. Obertreis B, Ruttkowski T, Teucher T, et al. (1996). „Ex-vivo in-vitro inhibition of lipopolysaccharide stimulated tumor necrosis factor-alpha and interleukin-1 beta secretion in human whole blood by extractum urticae dioicae foliorum“. Arzneimittel-Forschung, 46(4), 389–394; Erratum 46(9), 936. PMID: 8740085
  9. Bonetti G, Tedeschi P, Meca G, et al. (2016). „In vitro bioaccessibility, transepithelial transport and antioxidant activity of Urtica dioica L. phenolic compounds in nettle based food products“. Food & Function, 7(10), 4222–4230. DOI: 10.1039/c6fo01096b · PMID: 27713992
  10. Europäische Arzneimittel-Agentur, HMPC (2010). Community herbal monograph on Urtica dioica L.; Urtica urens L., folium, EMA/HMPC/508015/2007. https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/final-community-herbal-monograph-urtica-dioica-l-urtica-urens-l-folium_en.pdf
  11. Europäische Arzneimittel-Agentur, HMPC (2022). Addendum to Assessment report on Urtica dioica L., Urtica urens L., folium, EMA/HMPC/489006/2020. https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-report/addendum-assessment-report-urtica-dioica-l-urtica-urens-l-folium_en.pdf
  12. Europäische Kommission. Novel-Food-Katalog, Eintrag „Urtica dioica L.“ (POL-NF-00767), Stand 23. Oktober 2023. https://ec.europa.eu/food/food-feed-portal/screen/novel-food-catalogue/search
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