Direkt zum Inhalt
Granatapfel (Punica granatum)
Zurück zur Übersicht

Pflanzenkompendium

Granatapfel Punica granatum

Stand: Oktober 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire

Der Granatapfel ist die Frucht des Granatapfelbaums Punica granatum L., der heute zur Familie der Weiderichgewächse (Lythraceae) gezählt wird; ältere Quellen führen ihn als eigene Familie Punicaceae. Ursprünglich wächst der sommergrüne Strauch oder kleine Baum vom Nordosten der Türkei bis in den Westen und Norden Pakistans; eingeführt wurde er unter anderem in den Mittelmeerraum, nach Indien und nach Kalifornien. Unter der Schale liegen die Samen, jeder umhüllt von einem saftigen Samenmantel, dem Arillus — er ist der Teil, der gegessen oder zu Saft gepresst wird. Leitsubstanzen sind die Ellagitannine, allen voran das Punicalagin, dazu Ellagsäure und Anthocyane; unter den Fettsäuren des Samenöls überwiegt die Punicinsäure.

Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.

Auf einen Blick

Botanischer Name
Punica granatum L.
Familie
Lythraceae (Weiderichgewächse), früher Punicaceae [11][12]
Verwendeter Pflanzenteil
Frucht mit Samen und Samenmänteln (Arillen), Fruchtschale
Leitsubstanzen
Ellagitannine (v. a. Punicalagin), Ellagsäure, Anthocyane; im Samenöl Punicinsäure

Zum Nachlesen

Granatapfel: Inhaltsstoffe

Roher Granatapfel enthält nach den Daten des US-Landwirtschaftsministeriums je 100 g 77,9 g Wasser, 83 kcal, 4 g Ballaststoffe, 10,2 mg Vitamin C, 236 mg Kalium, 38 µg Folat und 16,4 µg Vitamin K [1]. Im Saft stammt der Gerbstoff Punicalagin vor allem aus der Fruchtschale: Handelsübliche Säfte, gepresst aus ganzen Früchten, enthielten 1500 bis 1900 mg Punicalagin je Liter, ein im Labor nur aus den Samenmänteln gewonnener Saft dagegen lediglich Spuren [2]. In denselben Säften wiesen die Autoren außerdem Anthocyane, Ellagsäure-Derivate und weitere hydrolysierbare Gerbstoffe nach [2]. Ellagitannine und Ellagsäure werden von der Darmflora zu Urolithinen umgebaut, und zwar nicht bei allen Menschen gleich: In mehreren Interventionsstudien bildeten 25 bis 80 Prozent der Teilnehmenden nur Urolithin A (Metabotyp A), 10 bis 50 Prozent zusätzlich Isourolithin A und/oder Urolithin B (Metabotyp B), und bei 5 bis 25 Prozent waren keine dieser Urolithine nachweisbar (Metabotyp 0) — unabhängig von Alter, Geschlecht, Körpermasseindex und davon, ob die Ellagitannine aus Granatapfel, Nüssen oder Beeren stammten [4].

  • Ellagitannine — hydrolysierbare Gerbstoffe, v. a. Punicalagin; in handelsüblichen Säften aus ganzen Früchten 1500 bis 1900 mg je Liter [2]
  • Ellagsäure und Ellagsäure-Derivate — Bausteine der Ellagitannine, im Saft nachgewiesen [2]
  • Anthocyane — Pflanzenfarbstoffe, im Saft nachgewiesen [2]
  • Punicinsäure — dreifach ungesättigte Fettsäure; im Samenöl dreier Sorten 75,5 bis 80,9 Prozent der Fettsäuren, dazu 1439 bis 2053 mg Tocopherole je kg Öl [3]
  • Nährstoffe — je 100 g rohe Frucht u. a. 4 g Ballaststoffe, 10,2 mg Vitamin C, 236 mg Kalium [1]

Forschungslage

Blutdruckwerte in Übersichtsarbeiten

Eine Meta-Analyse von 22 randomisierten kontrollierten Studien an Erwachsenen, die Granatapfel in verschiedenen Formen verzehrten, fand einen um 7,87 mmHg niedrigeren systolischen (95 %-KI −10,34 bis −5,39; p < 0,001) und einen um 3,23 mmHg niedrigeren diastolischen Blutdruck (95 %-KI −5,37 bis −1,09; p = 0,003) als in den Kontrollgruppen, bei sehr hoher Heterogenität zwischen den Studien (I² 90,0 bzw. 91,8 Prozent) (Bahari et al., 2024 [5]). Eine ältere systematische Übersicht von 8 randomisierten Studien mit 619 Teilnehmenden, die Saft oder Kapseln mit einer Kontrolle verglichen, kam zu einem uneinheitlichen Bild: Beim systolischen Blutdruck fanden 2 Studien signifikant niedrigere Werte, 3 keinen signifikanten Unterschied, 3 berichteten keinen Vergleich zwischen den Gruppen; die Autoren sahen darin keinen überzeugenden Beleg (Gbinigie et al., 2017 [6]). Zur Einordnung: Die neuere Meta-Analyse selbst hält weitere hochwertige Studien für nötig; die Berichtsqualität der Einzelstudien war nach der älteren Übersicht unterschiedlich.

Nüchternblutzucker und Insulin in Meta-Analysen

Eine Meta-Analyse von 34 randomisierten kontrollierten Studien mit 1500 Erwachsenen fand nach Granatapfel-Produkten einen um 3,04 mg/dl niedrigeren Nüchternblutzucker (95 %-KI −4,27 bis −1,80; I² 89 Prozent) und niedrigere Nüchterninsulinwerte (I² 84 Prozent) als in den Kontrollgruppen; der Langzeitblutzuckerwert HbA1c unterschied sich nicht signifikant (Mohammadzaheri et al., 2025 [7]). Eine frühere Meta-Analyse von 16 Studien fand dagegen weder beim Nüchternblutzucker (−0,6 mg/dl; 95 %-KI −2,79 bis 1,58; p = 0,59; I² 0 Prozent) noch beim Nüchterninsulin, beim HOMA-Index oder beim HbA1c einen signifikanten Unterschied (Huang et al., 2017 [8]). Zur Einordnung: Die Ergebnisse widersprechen sich; die neuere Auswertung umfasst mehr Studien, zeigt aber sehr hohe Heterogenität, und ihre Einzelstudien reichten von niedrigem bis hohem Verzerrungsrisiko. In der früheren Auswertung liefen 12 der 16 Studien an Personen mit kardiovaskulären Risikofaktoren und 3 an Gesunden; die Studien dauerten 1 bis 12 Wochen.

Muskelkater und Kraft nach intensivem Training

Eine Netzwerk-Meta-Analyse von 30 randomisierten kontrollierten Studien mit 595 gesunden Erwachsenen verglich acht anthocyan- oder flavanolreiche Pflanzenpräparate nach muskelbelastendem Training; darunter waren vier Studien mit Granatapfel-Saft oder -Extrakt an insgesamt 68 Männern, von denen drei mit zusammen 42 Männern den Muskelkater erhoben. Der selbst eingeschätzte Muskelkater 48 Stunden nach dem Training war nach Granatapfel geringer als in den Placebo- und Kontrollbedingungen (standardisierte Mittelwertdifferenz −0,68; 95 %-KI −1,34 bis −0,02); bei Muskelkraft und den Blutwerten Kreatinkinase und CRP zeigte kein Präparat nach 48 Stunden einen klaren Unterschied (Xu et al., 2026 [9]). Zur Einordnung: Die Autoren stufen die Vertrauenswürdigkeit der Evidenz als insgesamt niedrig ein; die Unterschiede zwischen den Studien lagen beim Muskelkater nach 48 Stunden im niedrigen bis mittleren Bereich, und für den Muskelkater fanden die Autoren Hinweise auf eine Verzerrung durch kleine Studien, weshalb sie das Ergebnis vorsichtig lesen. Die Granatapfel-Studien zum Muskelkater waren klein (9 bis 17 Teilnehmende), und die Präparate wurden 2 bis 15 Tage lang eingenommen.

Mengen in Studien
  • Frucht und Saft — handelsübliche Säfte aus ganzen Früchten enthielten 1500 bis 1900 mg Punicalagin je Liter [2]
  • In Studien zu Blutzucker und Insulin — 100 bis 750 ml Saft am Tag über 1 bis 12 Wochen [7]; 120 bis 500 ml Saft, 400 bis 2000 mg Samenöl oder 710 bis 1420 mg Extrakt am Tag über 1 bis 12 Wochen [8]
  • In Studien zum Training — 2-mal 250 ml Saft am Tag über 15 Tage, 2-mal 375 mg Extrakt (225 mg Punicalagine am Tag) über 15 Tage, 2-mal 236 ml Extraktgetränk am Tag über 9 Tage oder 1,25 l Saft über 2 Tage verteilt [9]
  • Lebensmittelstatus in der EU — laut Novel-Food-Katalog der Kommission ist die Frucht kein neuartiges Lebensmittel; Fruchtschale, Blüte und Samen sowie ein Extrakt mit 40 Prozent Punicalagin sind es in Nahrungsergänzungsmitteln nicht. Granatapfelsamenöl dagegen ist ein neuartiges Lebensmittel und bislang nicht zugelassen [11]
  • Unerwünschte Ereignisse — eine systematische Übersicht von 66 klinischen Arbeiten fand in 11 davon Berichte über unerwünschte Ereignisse, 21 verzeichneten keine, 34 machten keine Angabe; am häufigsten betrafen die Berichte Magen und Darm, grippeähnliche Beschwerden und die Harnwege, in 7 Fallberichten war die bedeutsamste gemeldete Reaktion eine allergische [10]

Wie belastbar die Studien sind

  • Blutdruckwerte in Übersichtsarbeiten: Datenlage vorläufig, Richtung uneinheitlich — eine Meta-Analyse (22 Studien) fand niedrigere Werte bei sehr hoher Heterogenität, eine ältere systematische Übersicht (8 Studien) sah keinen überzeugenden Beleg.
  • Nüchternblutzucker und Insulin in Meta-Analysen: Datenlage vorläufig, Ergebnisse widersprüchlich — die neuere Meta-Analyse (34 Studien) fand kleine Unterschiede bei sehr hoher Heterogenität, die frühere (16 Studien) keinen signifikanten Unterschied; beim HbA1c zeigten beide keinen.
  • Muskelkater und Kraft nach intensivem Training: Datenlage vorläufig — eine Netzwerk-Meta-Analyse fand in drei kleinen Granatapfel-Studien (zusammen 42 Männer) weniger selbst eingeschätzten Muskelkater nach 48 Stunden, aber keinen klaren Unterschied bei Kraft oder Blutwerten; Heterogenität niedrig bis mittel, Hinweise auf Verzerrung durch kleine Studien, Vertrauenswürdigkeit der Evidenz niedrig.

Evidenzgrade: stark bezeichnet mehrere Meta-Analysen mit konsistenter Richtung, moderat einzelne oder wenige kontrollierte Studien mit überwiegend positiver Richtung, vorläufig präklinische oder inkonsistente Befunde. Einschränkend gilt: Die Studien setzten sehr unterschiedliche Produkte ein — Saft, Extrakte aus Frucht oder Schale und Samenöl —, sie dauerten meist nur wenige Wochen, und die Studienpopulationen unterschieden sich stark in ihrem Gesundheitszustand. Meta-Analysen zum selben Thema können sich in ihren Einzelstudien überschneiden und sind dann keine voneinander unabhängigen Bestätigungen.

Granatapfel: Studien im Detail

[5] Bahari et al. (2024) — Meta-Analyse: Blutdruck

  • Journal: Phytotherapy Research
  • Studientyp: systematische Übersicht und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien (Zufallseffektmodell)
  • Teilnehmer: 22 Studien an Erwachsenen
  • Dosierung: Granatapfel in verschiedenen Formen
  • Kernergebnis: systolischer Blutdruck −7,87 mmHg (95 %-KI −10,34 bis −5,39; P < 0,001), diastolischer −3,23 mmHg (95 %-KI −5,37 bis −1,09; P = 0,003)
  • Limitationen: sehr hohe Heterogenität (I² 90,0 bzw. 91,8 Prozent); unterschiedliche Produkte und Populationen; laut Autoren weitere hochwertige Studien nötig
  • Finanzierung: nicht geprüft (Volltext nicht frei zugänglich)
  • DOI: 10.1002/ptr.8170 · PMID: 38410857

[6] Gbinigie et al. (2017) — Systematische Übersicht: Blutdruck

  • Journal: Nutrition Research
  • Studientyp: systematische Übersicht randomisierter Studien; Berichtsqualität nach Cochrane-Kriterien bewertet
  • Teilnehmer: 8 Studien mit 619 Teilnehmenden
  • Dosierung: Granatapfelsaft oder -kapseln im Vergleich zu einer Kontrolle
  • Kernergebnis: systolisch 2 Studien mit signifikant niedrigeren Werten, 3 ohne signifikanten Unterschied, 3 ohne Gruppenvergleich; diastolisch 2 signifikant, 4 ohne Unterschied, 2 ohne Gruppenvergleich; keine unerwünschten Ereignisse beobachtet
  • Limitationen: wenige Studien; unterschiedliche Berichtsqualität; laut Autoren längere und hochwertigere Studien nötig
  • Finanzierung: nicht geprüft (Volltext nicht frei zugänglich)
  • DOI: 10.1016/j.nutres.2017.07.007 · PMID: 29173650

[7] Mohammadzaheri et al. (2025) — Meta-Analyse mit Mengenauswertung: Blutzucker und Insulin

  • Journal: BMC Nutrition
  • Studientyp: systematische Übersicht und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien mit Auswertung nach Menge und Dauer, Bewertung nach GRADE
  • Teilnehmer: 34 Studien mit 1500 Erwachsenen unterschiedlichen Gesundheitszustands im Alter von 21 bis 69 Jahren; 10 bis 90 Teilnehmende je Studie
  • Dosierung: Granatapfel-Produkte, darunter 100 bis 750 ml Saft am Tag; 1 bis 12 Wochen
  • Kernergebnis: Nüchternblutzucker −3,04 mg/dl (95 %-KI −4,27 bis −1,80; I² 89 Prozent), Nüchterninsulin −0,97 (95 %-KI −1,49 bis −0,45; I² 84 Prozent; Einheit in der Quelle als IU/ml angegeben), HOMA-IR −0,34 (95 %-KI −0,47 bis −0,21; I² 85 Prozent); HbA1c nicht signifikant verändert (P = 0,72)
  • Limitationen: sehr hohe Heterogenität; 7 der 34 Studien mit hohem Verzerrungsrisiko; Evidenzqualität nach GRADE niedrig bis hoch; kurze Studiendauern
  • Finanzierung: keine; keine konkurrierenden Interessen erklärt
  • DOI: 10.1186/s40795-025-01138-7 · PMID: 40847381

[8] Huang et al. (2017) — Meta-Analyse: Blutzucker und Insulin

  • Journal: Nutrition Journal
  • Studientyp: systematische Übersicht und Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien
  • Teilnehmer: 16 Studienarme aus 14 Publikationen; 12 an Personen mit kardiovaskulären Risikofaktoren, 3 an Gesunden; Teilnehmerzahl in der Zusammenfassung mit 538, im Ergebnisteil mit 627 angegeben
  • Dosierung: 120 bis 500 ml Saft (11 Studien), 400 bis 2000 mg Samenöl (2 Studien) oder 710 bis 1420 mg Extrakt (3 Studien) am Tag; 1 bis 12 Wochen, im Median 5,5 Wochen
  • Kernergebnis: kein signifikanter Unterschied bei Nüchternblutzucker (−0,6 mg/dl; 95 %-KI −2,79 bis 1,58; P = 0,59), Nüchterninsulin (P = 0,70), HOMA-IR (P = 0,88) und HbA1c (P = 0,46)
  • Limitationen: Heterogenität bei Nüchterninsulin und HOMA-IR (I² 60,4 bzw. 59,8 Prozent), keine bei Nüchternblutzucker und HbA1c (I² 0 Prozent); kurze Studiendauern
  • Finanzierung: keine angegeben; keine konkurrierenden Interessen erklärt
  • DOI: 10.1186/s12937-017-0290-1 · PMID: 28985741

[9] Xu et al. (2026) — Netzwerk-Meta-Analyse: Muskelkater, Kraft und Blutwerte nach Training

  • Journal: Frontiers in Nutrition
  • Studientyp: systematische Übersicht und Netzwerk-Meta-Analyse randomisierter kontrollierter Studien; Vertrauenswürdigkeit nach CINeMA bewertet
  • Teilnehmer: 30 Studien mit 595 gesunden Erwachsenen; davon 4 Studien mit Granatapfel an zusammen 68 Männern, 3 davon (42 Männer) mit Erhebung des Muskelkaters
  • Dosierung: Granatapfel als Saft, Extraktkapseln oder Extraktgetränk über 2 bis 15 Tage
  • Kernergebnis: selbst eingeschätzter Muskelkater 48 Stunden nach dem Training nach Granatapfel geringer als in den Placebo- und Kontrollbedingungen (standardisierte Mittelwertdifferenz −0,68; 95 %-KI −1,34 bis −0,02); kein Präparat mit klarem Unterschied bei Muskelkraft, Kreatinkinase oder CRP nach 48 Stunden
  • Limitationen: kleine Einzelstudien; Heterogenität beim Muskelkater nach 48 Stunden niedrig bis mittel; Hinweise auf Verzerrung durch kleine Studien beim Muskelkater; Vertrauenswürdigkeit der Evidenz insgesamt niedrig; unterschiedliche Trainingsformen und Präparate
  • Finanzierung: keine; keine kommerziellen oder finanziellen Beziehungen erklärt
  • DOI: 10.3389/fnut.2026.1857527 · PMID: 42666369

Quellenverzeichnis

  1. U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, SR Legacy, FDC-ID 169134: „Pomegranates, raw“. https://fdc.nal.usda.gov/food-details/169134/nutrients
  2. Gil MI, Tomás-Barberán FA, Hess-Pierce B, et al. (2000). „Antioxidant activity of pomegranate juice and its relationship with phenolic composition and processing“. Journal of Agricultural and Food Chemistry, 48(10), 4581–4589. DOI: 10.1021/jf000404a · PMID: 11052704
  3. Tavakoli J, Ghorbani A, Hematian Sourki A, et al. (2024). „Thermal processing of pomegranate seed oils underscores their antioxidant stability and nutritional value: Comparison of pomegranate seed oil with sesame seed oil“. Food Science & Nutrition, 12(3), 2166–2181. DOI: 10.1002/fsn3.3918 · PMID: 38455193
  4. Tomás-Barberán FA, García-Villalba R, González-Sarrías A, et al. (2014). „Ellagic acid metabolism by human gut microbiota: consistent observation of three urolithin phenotypes in intervention trials, independent of food source, age, and health status“. Journal of Agricultural and Food Chemistry, 62(28), 6535–6538. DOI: 10.1021/jf5024615 · PMID: 24976365
  5. Bahari H, Omidian K, Goudarzi K, et al. (2024). „The effects of pomegranate consumption on blood pressure in adults: A systematic review and meta-analysis“. Phytotherapy Research, 38(5), 2234–2248. DOI: 10.1002/ptr.8170 · PMID: 38410857
  6. Gbinigie OA, Onakpoya IJ, Spencer EA (2017). „Evidence for the effectiveness of pomegranate supplementation for blood pressure management is weak: A systematic review of randomized clinical trials“. Nutrition Research, 46, 38–48. DOI: 10.1016/j.nutres.2017.07.007 · PMID: 29173650
  7. Mohammadzaheri F, Sheikhhossein F, Hemmati A, et al. (2025). „The effect of pomegranate products on glycemic profile in adults: a GRADE-assessed systematic review and dose-response meta-analysis of randomized controlled trials“. BMC Nutrition, 11(1), 168. DOI: 10.1186/s40795-025-01138-7 · PMID: 40847381
  8. Huang H, Liao D, Chen G, et al. (2017). „Lack of efficacy of pomegranate supplementation for glucose management, insulin levels and sensitivity: evidence from a systematic review and meta-analysis“. Nutrition Journal, 16(1), 67. DOI: 10.1186/s12937-017-0290-1 · PMID: 28985741
  9. Xu KX, Chang J, Wu YJ, et al. (2026). „Comparative effects of plant-derived anthocyanin- and flavanol-rich supplements on recovery outcomes after exercise-induced muscle damage: a systematic review and network meta-analysis“. Frontiers in Nutrition, 13, 1857527. DOI: 10.3389/fnut.2026.1857527 · PMID: 42666369
  10. Zare H, Amiri Ardekani E, Tavakoli A, et al. (2024). „Reporting of adverse effects of pomegranate in clinical studies: a systematic review“. Journal of Complementary and Integrative Medicine, 21(2), 154–166. DOI: 10.1515/jcim-2022-0247 · PMID: 37116077
  11. Europäische Kommission. Novel-Food-Katalog, Eintrag „Punica granatum L.“ (POL-NF-00639), Stand 1. Juni 2026. https://ec.europa.eu/food/food-feed-portal/screen/novel-food-catalogue/search
  12. Royal Botanic Gardens, Kew. Plants of the World Online: „Punica granatum L.“. https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:554129-1
Zurück zur Übersicht
Nach oben