Pflanzenkompendium
Sanddorn Hippophae rhamnoides
Stand: Oktober 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire
Der Sanddorn, Hippophae rhamnoides L., auch Gewöhnlicher, Gemeiner oder Echter Sanddorn genannt, ist ein dorniger, sommergrüner Strauch oder kleiner Baum aus der Familie Elaeagnaceae in der Ordnung Rosales; verwendet werden seine Früchte, die Sanddornbeeren. Heimisch ist die Art von Europa, auch Deutschland, bis nach Südsibirien und ins südliche Zentralchina. Die Pflanzen sind zweihäusig, männliche und weibliche Blüten wachsen also auf getrennten Sträuchern; die ovalen, 3 bis 11 mm langen Früchte werden reif gelb bis orange, bleiben über den Winter am Strauch und schmecken sauer, ananasartig. Botanisch ist die Beere eine Scheinfrucht: Ein fleischig gewordener Blütenbecher umschließt die einsamige Frucht. Verarbeitet werden die Früchte unter anderem zu Saft, Nektar, Sirup und Konfitüre; aus dem Fruchtfleisch wird ein fettes Öl gewonnen. Leitsubstanzen sind die Palmitoleinsäure, eine einfach ungesättigte Fettsäure, die im Öl aus Fruchtfleisch und Schale einen großen Anteil ausmacht, im Öl der Kerne dagegen fast fehlt, und die Glykoside des Isorhamnetins aus der Gruppe der Flavonole; daneben enthalten die Früchte Carotinoide, darunter Zeaxanthin-Ester. Kerne und Kernöl sind lebensmittelrechtlich eigens eingestuft. Nicht zu verwechseln ist der Sanddorn mit Kreuzdorn und Faulbaum: Beide gehören zu einer anderen Familie, den Rhamnaceae.
Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.
Auf einen Blick
- Botanischer Name
- Hippophae rhamnoides L. [24]
- Weitere Namen
- Gewöhnlicher Sanddorn [25], Gemeiner Sanddorn [22], Echter Sanddorn [17]
- Synonyme
- Elaeagnus rhamnoides (L.) A.Nelson, Hippophaes rhamnoideum (L.) St.-Lag., Rhamnoides hippophae Moench [24]
- Familie
- Elaeagnaceae, Ordnung Rosales [24]
- Verwendeter Pflanzenteil
- Frucht (Beere), frisch, als Saft oder Nektar, als Öl aus dem Fruchtfleisch [17, 22, 23]
- Herkunft
- Europa, auch Deutschland, bis Südsibirien und südliches Zentralchina [24]
- Leitsubstanzen
- Palmitoleinsäure (im Öl aus Fruchtfleisch und Schale), Isorhamnetin-Glykoside [1, 2, 7]
- Nicht zu verwechseln mit
- Kreuzdorn (Rhamnus cathartica) und Faulbaum (Frangula alnus), Familie Rhamnaceae [25]; anderen Hippophae-Arten wie Hippophae salicifolia und Hippophae tibetana [25]
Zum Nachlesen
Sanddorn: Inhaltsstoffe
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In Beeren zweier Unterarten enthielten die Kerne 11,3 beziehungsweise 7,3 Prozent Öl, die ganzen Beeren 3,5 beziehungsweise 2,1 Prozent und die kernlosen Teile, also Fruchtfleisch und Schale, 2,8 beziehungsweise 1,7 Prozent (Unterart rhamnoides beziehungsweise sinensis) [1]. Palmitoleinsäure machte 12,1 bis 39,0 Prozent des Öls aus Fruchtfleisch und Schale aus und 8,9 bis 31,0 Prozent des Öls der ganzen Beeren; im Kernöl kam sie praktisch nicht vor, dort entfielen rund 70 Prozent der Fettsäuren auf Linolsäure und α-Linolensäure [1]. In sechs rumänischen Sorten lag ihr Anteil im Öl aus Fruchtfleisch und Schale bei 11 bis 27 Prozent, im Kernöl bei 0,1 bis 0,5 Prozent [2].
Die Früchte von vier Sorten enthielten über drei Jahre je nach Sorte, Erntezeit und Jahr 1,5 bis 18,5 mg Carotinoide je 100 g frische Frucht [5]. In sechs Sorten aus Rumänien war Zeaxanthin-Dipalmitat, der Farbstoff Zeaxanthin verbunden mit zwei Molekülen Palmitinsäure, die wichtigste Verbindung unter den Carotinoiden [6]. Ein kaltgepresstes Öl aus den Beeren enthielt 302,8 mg Carotinoide je 100 g, davon 38 Prozent Zeaxanthin-Dipalmitat und 10,6 mg all-trans-β-Carotin; im selben Öl entfielen 49,4 Prozent der Fettsäuren auf Palmitinsäure, 28,0 Prozent auf Palmitoleinsäure und 11,7 Prozent auf Ölsäure [3].
In Beeren zweier Unterarten fanden sich 26 Flavonolglykoside mit Isorhamnetin und Quercetin als wichtigsten Grundbausteinen, zusammen 23 bis 250 mg je 100 g frische Beeren [7]. In zwei finnischen Sorten der Unterart rhamnoides waren es durchschnittlich 103 und 110 mg je 100 g, im Norden Finnlands mehr als im Süden [8].
Der Saft von sieben Sorten enthielt je 100 ml 1,9 bis 7,1 g Zucker, vor allem Fructose und Glucose, und 3,1 bis 5,1 g Fruchtsäuren, vor allem Äpfel- und Chinasäure; sein pH-Wert lag bei 2,7 bis 2,9 [11]. Der Gehalt an Vitamin C schwankt stark mit Unterart und Erntezeit: Im Saft wilder Beeren der Unterart sinensis aus China lag er bei 4 bis 13 g je Liter, im Saft von Beeren der Unterart rhamnoides aus Europa und der Unterart mongolica aus Russland bei 0,02 bis 2 g je Liter [9]. Ganze Beeren enthielten 56 bis 140 mg Tocopherole und Tocotrienole (Vitamin E) je kg, davon 76 bis 89 Prozent α-Tocopherol [10].
Was ist Palmitoleinsäure?
Palmitoleinsäure ist eine einfach ungesättigte Fettsäure mit 16 Kohlenstoffatomen, in der Kurzschreibweise 16:1n-7; nach der Lage ihrer Doppelbindung zählt sie zu den Omega-7-Fettsäuren [1, 4]. In Pflanzenölen kommt sie nur selten in großen Anteilen vor; beim Sanddorn steckt sie fast ausschließlich im Öl aus Fruchtfleisch und Schale, nicht im Kernöl [1, 2, 3]. Wie viel ein Sanddornöl enthält, hängt deshalb davon ab, woraus es gewonnen wird: Eine Analyse von sechs Nahrungsergänzungsmitteln mit Sanddornöl aus dem US-Handel fand zwischen 0,2 und 35,1 Prozent Palmitoleinsäure — am meisten in einem als reines Beerenöl bezeichneten Produkt, 0,7 bis 30,5 Prozent in Mischungen aus Fruchtfleisch- und Kernöl, 8,4 Prozent in einer Mischung mit Sonnenblumenöl und 0,2 Prozent in einem Produkt mit Magnesiumstearat [4]. Alle Autoren dieser Analyse arbeiteten bei einem Unternehmen, das Algenöl mit Palmitoleinsäure entwickelt und die Untersuchung finanzierte [4].
- Fettsäuren — Palmitoleinsäure, 12,1 bis 39,0 Prozent des Öls aus Fruchtfleisch und Schale, daneben Palmitin- und Ölsäure; im Kernöl vor allem Linolsäure und α-Linolensäure [1, 2]
- Carotinoide — 1,5 bis 18,5 mg je 100 g frische Frucht, vor allem Zeaxanthin-Ester, daneben β-Carotin und Lutein [3, 5, 6]
- Flavonole — Glykoside von Isorhamnetin und Quercetin, 23 bis 250 mg je 100 g frische Beeren [7, 8]
- Proanthocyanidine — nur vom B-Typ, 390 bis 1.940 mg je 100 g Trockenmasse [12]
- Phytosterole — 340 bis 520 mg je kg ganze Beere; im Fruchtfleisch überwiegend Sitosterol [13]
- Vitamine — Vitamin C 0,02 bis 13 g je Liter Saft, je nach Unterart; Vitamin E 56 bis 140 mg je kg ganze Beere [9, 10]
Forschungslage
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Flavonole im Blutplasma in einer Placebostudie
In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie aßen gesunde Erwachsene drei Monate lang täglich 28 g Sanddornbeeren oder ein Placebo; 229 Personen beendeten die Studie (Larmo et al., 2009 [14]). Danach lag die Konzentration der Flavonole Quercetin und Isorhamnetin im nüchtern abgenommenen Blutplasma um 3,0 ng/ml (P = 0,03) beziehungsweise 3,9 ng/ml (P < 0,01) höher als nach Placebo; bei Kaempferol war der Unterschied von 0,7 ng/ml nicht signifikant (P = 0,08) [14]. Nach einem einzelnen Frühstück mit Sanddornbeeren fanden sich bei vier Personen im Blutplasma ausschließlich Glucuronide von Isorhamnetin und Quercetin, also an Glucuronsäure gebundene Formen; im Urin lagen 95 Prozent der ausgeschiedenen Flavonole in dieser Form vor, 5 Prozent unverändert (Lehtonen et al., 2010 [15]). Zur Einordnung: Die Aussage zur Konzentration im Blut stützt sich auf eine einzelne große Studie, die Heterogenität lässt sich deshalb nicht beurteilen; die Aufnahmestudie derselben Arbeitsgruppe mit vier Personen ist sehr klein. Beide messen nur, ob und in welcher Form die Stoffe ins Blut gelangen, keine Folge für Gesundheit oder Wohlbefinden. Die Dreimonatsstudie förderten laut ihren beiden Veröffentlichungen eine Graduiertenschule, eine Stiftung und ein Stipendienfonds der Universität Turku, die Finnische Kulturstiftung, die finnische Innovationsagentur Tekes sowie die Unternehmen Pakkasmarja, Riitan Herkku, Valioravinto und Vinkkilä Organic Product [14, 16]; eine Person aus dem Autorenteam war laut den Angaben zu den Autoren zugleich beim finnischen Unternehmen Aromtech Ltd. tätig [14]. Die Finanzierung der Aufnahmestudie ist aus der Zusammenfassung nicht ersichtlich.
Blutfette in einer Placebostudie mit Gesunden
In derselben Dreimonatsstudie mit täglich 28 g Sanddornbeeren unterschieden sich Gesamt-, HDL- und LDL-Cholesterin sowie die Triglyceride im Serum nicht von Placebo; die Autoren beschreiben die Teilnehmenden als gesunde Erwachsene mit normalen Blutfetten und gesunder Ernährung (Larmo et al., 2009 [14]). Zur Einordnung: Der Befund stammt aus derselben Studie wie das vorige Kapitel und ist deshalb keine unabhängige Bestätigung; als Einzelstudie lässt er keine Aussage zur Heterogenität zu. Er gilt für Erwachsene mit normalen Blutfetten. Gefördert wurde die Studie wie im vorigen Kapitel beschrieben, auch von Unternehmen, und eine Person aus dem Autorenteam war zugleich beim Unternehmen Aromtech Ltd. tätig [14, 16].
Mengen in Studien+
- Als Lebensmittel — im Novel-Food-Katalog der Europäischen Kommission sind Früchte (Beeren), Blätter und Blüten des Sanddorns als Lebensmittel nicht neuartig; Kerne und Kernöl sind nur in Nahrungsergänzungsmitteln nicht neuartig, in anderen Lebensmitteln gelten sie als neuartig [22, 19]
- Fruchtsaftrecht — die EU-Fruchtsaftrichtlinie führt Sanddorn unter den Früchten mit saurem Saft, der zum unmittelbaren Genuss nicht geeignet ist; Sanddorn-Nektar muss mindestens 25 Prozent Fruchtsaft oder Fruchtmark enthalten [23]
- In Studien — täglich 28 g Sanddornbeeren über drei Monate [14]
- Weltgesundheitsorganisation (WHO), Monografie zu frischen Sanddornfrüchten (2010) — sie beschreibt die arzneiliche Verwendung. Zu unerwünschten Reaktionen fand die WHO keine Angaben. Treten Zeichen einer Überempfindlichkeit auf (Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Schwellungen von Mund und Haut), dürfen Sanddornfrüchte nicht erneut verwendet werden. Verschlimmern sich Beschwerden, halten sie länger als eine Woche an oder treten unklare Beschwerden wie Nachtschweiß, erhöhte Körpertemperatur oder Gewichtsverlust auf, soll ein Arzt aufgesucht werden. Zu Wechselbeziehungen mit Arzneimitteln, zu Krebs erregenden oder erbgutverändernden Eigenschaften und zur Fruchtbarkeit, zu Schwangerschaft, Stillzeit und zur Verwendung bei Kindern fand die WHO keine Angaben [17]
- Stofflisten des Bundes und der Bundesländer (Pflanzenliste, Stand Oktober 2020) — die Sanddornfrucht ist als Lebensmittel und als Arzneistoff verzeichnet und auf Liste B geführt, der Liste der „Stoffe, für die eine Beschränkung bei der Verwendung in Lebensmitteln empfohlen wird"; eine Begründung nennt der Eintrag nicht [18, 19]. Nach dem Vorwort der Listen werden Stoffe, die sowohl als Lebensmittel als auch als Arzneistoff bekannt sind, streng formal auf Liste B gesetzt, auch Lebensmittel des täglichen Verzehrs in üblichen Aufnahmemengen [19]. Unter „Risiken" gibt der Eintrag die Hinweise der WHO-Monografie zu Überempfindlichkeit und Arztbesuch wieder, dazu einen Tierversuch, nach dem die mittlere tödliche Dosis eines Fruchtextrakts aus Ethanol und Wasser bei Mäusen über 1.000 mg je kg Körpergewicht lag, gespritzt in die Bauchhöhle [18]
- Berichtete Fälle — ein Fallbericht beschreibt bei einem 45-jährigen Mann eine Gelbfärbung der Haut, die sich über drei Monate entwickelt hatte; nach Ausschluss anderer Ursachen führten die Autoren sie auf einen hohen Sanddornverzehr über sechs Monate zurück [20]. Eine systematische Übersicht zu 30 Früchten, die in China als Lebensmittel und medizinisch verwendet werden, zählt Sanddorn zu den zwölf Früchten, zu denen Berichte über unerwünschte Ereignisse vorliegen; über alle Früchte waren es überwiegend Magen-Darm-Beschwerden, gefolgt von allergischen und neuropsychiatrischen Beschwerden [21]
- Behörden — eine eigene Bewertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) oder des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und eine Monografie des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur liegen in den hier zitierten Quellen nicht vor. Eine Höchstmenge für die Frucht nennt keine der hier zitierten Stellen; Aussagen zu Schwangerschaft, Stillzeit und Kindern liegen über die Angabe der WHO hinaus in den hier zitierten Quellen nicht vor
Wie belastbar die Studien sind
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- Flavonole im Blutplasma in einer Placebostudie: Datenlage moderat — nach drei Monaten mit täglich 28 g Sanddornbeeren lagen Quercetin und Isorhamnetin im Blutplasma von 229 Gesunden höher als nach Placebo; eine Aufnahmestudie mit vier Personen fand die Flavonole im Blut ausschließlich als Glucuronide.
- Blutfette in einer Placebostudie mit Gesunden: Datenlage vorläufig — nach drei Monaten mit täglich 28 g Sanddornbeeren unterschieden sich Gesamt-, HDL- und LDL-Cholesterin und Triglyceride bei 229 Gesunden nicht von Placebo.
Evidenzgrade: stark bezeichnet mehrere Meta-Analysen mit konsistenter Richtung, moderat einzelne oder wenige kontrollierte Studien mit überwiegend positiver Richtung, vorläufig präklinische oder inkonsistente Befunde. Einschränkend gilt: Beide Befunde beruhen auf einer einzigen Studie einer Arbeitsgruppe der Universität Turku, ergänzt um eine Aufnahmestudie derselben Arbeitsgruppe mit vier Personen; die Studie förderten auch Unternehmen, und eine Person aus dem Autorenteam war zugleich beim Unternehmen Aromtech tätig. Gemessen wurden Konzentrationen und Blutwerte, keine Folgen für die Gesundheit. Studien an Personen mit Beschwerden, mit veränderten Blutwerten oder mit Übergewicht und Studien, die ein Öl- oder Extrakthersteller gefördert oder geleitet hat, sind hier nicht als Befund referiert.
Sanddorn: Studien im Detail
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[14] Larmo et al. (2009) — RCT: Flavonole und Blutfette
- Journal: European Journal of Nutrition
- Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie
- Teilnehmer: 229 gesunde Erwachsene mit normalen Blutfetten, die die Studie beendeten (dieselbe Studie wie [16]: 254 randomisiert)
- Dosierung: täglich 28 g Sanddornbeeren oder Placebo über drei Monate
- Kernergebnis: Quercetin im Plasma um 3,0 ng/ml (P = 0,03), Isorhamnetin um 3,9 ng/ml (P < 0,01) höher als nach Placebo, Kaempferol nicht signifikant (0,7 ng/ml; P = 0,08); Gesamt-, HDL- und LDL-Cholesterin und Triglyceride unverändert
- Limitationen: einzelne Studie; gemessen wurden Konzentrationen im Blut, keine Folgen für die Gesundheit
- Finanzierung: ABS Graduate School, Turku University Foundation, Finnische Kulturstiftung (Regionalfonds Varsinais-Suomi), Turku University Scholarships (Siiri Suominen Fund); laut [16] zusätzlich Tekes, Pakkasmarja Inc., Riitan Herkku Inc., Valioravinto Inc., Vinkkilä Organic Product; eine Person aus dem Autorenteam (Baoru Yang) zugleich bei Aromtech Ltd., Tornio
- DOI: 10.1007/s00394-009-0011-4 · PMID: 19288149
[15] Lehtonen et al. (2010) — Aufnahmestudie: Flavonolglykoside in Blut und Urin
- Journal: Journal of Agricultural and Food Chemistry
- Studientyp: Aufnahmestudie nach einzelnen Mahlzeiten, ohne Kontrollgruppe
- Teilnehmer: vier Personen
- Dosierung: ein Frühstück mit Sanddornbeeren der Unterart sinensis, an einem zweiten Studientag mit Preiselbeeren
- Kernergebnis: nach Sanddorn im Plasma ausschließlich Glucuronide von Isorhamnetin und Quercetin; im Urin 95 Prozent der ausgeschiedenen Flavonole als Glucuronide, 5 Prozent unverändert; im Stuhl nur Glykoside
- Limitationen: sehr kleine Stichprobe, je eine Mahlzeit
- Finanzierung: aus der Zusammenfassung nicht ersichtlich
- DOI: 10.1021/jf9029942 · PMID: 20050706
Quellenverzeichnis
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- Tudor C, Bohn T, Iddir M, et al. (2019). „Sea Buckthorn Oil as a Valuable Source of Bioaccessible Xanthophylls“. Nutrients, 12(1), 76. DOI: 10.3390/nu12010076 · PMID: 31892138
- Correa M, Zhou X, Athanasiadis D, et al. (2026). „Palmitoleic acid content and composition-based nutritional quality of commercial omega-7 oils and supplements“. Frontiers in Nutrition, 13, 1871452. DOI: 10.3389/fnut.2026.1871452 · PMID: 42459804
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- World Health Organization (2010). WHO monographs on medicinal plants commonly used in the Newly Independent States (NIS), Monografie „Fructus Hippophaës recens“, S. 187–200. Genf: WHO. ISBN 978-92-4-159772-2. https://iris.who.int/handle/10665/44059
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- Richtlinie 2012/12/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. April 2012 zur Änderung der Richtlinie 2001/112/EG des Rates über Fruchtsäfte und bestimmte gleichartige Erzeugnisse für die menschliche Ernährung. ABl. L 115 vom 27.4.2012, S. 1, Anhänge III und IV. https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32012L0012
- Royal Botanic Gardens, Kew. Plants of the World Online: „Hippophae rhamnoides L.“. https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:323851-1
- GBIF Backbone Taxonomy und Catalogue of Life (ChecklistBank): „Hippophae rhamnoides L.“, Trivialnamen (Quelle u. a. Rote Liste der Gefäßpflanzen Deutschlands 2018); Rhamnus cathartica L., Frangula alnus Mill., Hippophae salicifolia D.Don, Hippophae tibetana Schltdl. https://www.gbif.org/species/3039285