Pflanzenkompendium
Hibiskus Hibiscus sabdariffa
Stand: Oktober 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire
Der Hibiskus, Hibiscus sabdariffa L., auch Roselle oder Rosella genannt, ist eine ein- bis zweijährige Pflanze aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae); verwendet werden die fleischigen Kelche und Außenkelche ihrer Blüten, die zur Fruchtzeit geerntet und getrocknet werden. Diese Blütenkelche sind rot bis dunkelviolett, bei weißen Sorten weiß bis beige, und schmecken stark säuerlich. Das Deutsche Lebensmittelbuch führt sie als Hibiskus (Blüten [Blütenkelche]) — mit Hibiskusblüten sind im Lebensmittel also die Kelche gemeint, nicht die Blütenblätter. Heimisch ist die Art im tropischen Westafrika bis in den Sudan; eingeführt ist sie heute in weiten Teilen der Tropen, etwa in Indien, China, Thailand, Mexiko und der Karibik. Aus den getrockneten Kelchen entsteht durch Aufkochen ein roter, saurer Aufguss, der je nach Region Zobo, Bissap oder Karkade heißt. Leitsubstanzen sind das Anthocyan Delphinidin-3-sambubiosid, in den untersuchten Kelchen das mengenmäßig größte Anthocyan, und die Hibiscussäure, eine organische Säure, die in einem untersuchten Hibiskusgetränk die häufigste der dort bestimmten Verbindungen war. Nicht zu verwechseln ist die Art mit Zierhibiskus wie dem Chinesischen Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis), der als Lebensmittel neuartig und nicht zugelassen ist, und dem Gartenhibiskus oder Straucheibisch (Hibiscus syriacus).
Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.
Auf einen Blick
- Botanischer Name
- Hibiscus sabdariffa L. [28]
- Weitere Namen
- Roselle [23], Rosella [28]; im Deutschen Lebensmittelbuch Hibiskus (Blüten [Blütenkelche]) [24]; als Getränk Karkade, Bissap, Zobo [30]
- Synonyme
- Sabdariffa rubra Kostel., Hibiscus digitatus Cav., Furcaria sabdariffa (L.) Ulbr. [28]; die Royal Botanic Gardens, Kew, führen die Art seit 2025 als Sabdariffa gossypiifolia (Mill.) M.M.Hanes & R.L.Barrett [26, 27]
- Familie
- Malvaceae (Malvengewächse), Ordnung Malvales [26, 28]
- Verwendeter Pflanzenteil
- Blütenkelche — Kelche und Außenkelche, zur Fruchtzeit geerntet und getrocknet [24]
- Herkunft
- tropisches Westafrika bis Sudan; eingeführt in weiten Teilen der Tropen [26, 29]
- Leitsubstanzen
- Delphinidin-3-sambubiosid (Anthocyan), Hibiscussäure [2, 3, 4, 5]
- Nicht zu verwechseln mit
- Chinesischem Roseneibisch (Hibiscus rosa-sinensis), als Lebensmittel neuartig und nicht zugelassen [23, 28]; Gartenhibiskus oder Straucheibisch (Hibiscus syriacus) [28]; Malvenblüten von Malva sylvestris [24]
Zum Nachlesen
Hibiskus: Inhaltsstoffe
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Im Datensatz „Roselle, raw“ des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) enthalten 100 g rohe Roselle 86,6 g Wasser, 0,96 g Eiweiß, 0,64 g Fett und 11,3 g Kohlenhydrate, dazu 215 mg Calcium, 208 mg Kalium, 51 mg Magnesium, 1,48 mg Eisen und 12 mg Vitamin C [1].
In den Kelchen von drei Sorten, angebaut im Gewächshaus unter drei Bewässerungsstufen, lagen die Anthocyane insgesamt bei 277 bis 1.660 mg je 100 g Trockenmasse, gerechnet als Cyanidin-3-glucosid; Delphinidin-3-sambubiosid war in allen neun Proben das mengenmäßig größte einzelne Anthocyan (134 bis 853 mg), gefolgt von Cyanidin-3-sambubiosid (99 bis 540 mg) [2]. Bei mäßig verringerter Bewässerung (65 statt 100 Prozent Feuchte) stieg der Anthocyangehalt je nach Sorte um 23, 72 bzw. 92 Prozent [2].
In einem mexikanischen Hibiskusgetränk, einer Abkochung der Kelche mit zugesetzter Citronensäure, Minze und dem Süßstoff Stevia, war die Hibiscussäure mit 231,5 mg je 100 ml die häufigste der dort bestimmten Verbindungen; dazu kamen 31,3 mg Hydroxycitronensäure, 51,4 mg Phenolsäuren und 60,4 mg Anthocyane, davon 39,9 mg Delphinidin-3-sambubiosid [3]. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gibt für den Kelch einen Oxalsäuregehalt von 0,55 Prozent an [7].
Was ist Delphinidin-3-sambubiosid?
Delphinidin-3-sambubiosid ist ein Anthocyan, ein roter Pflanzenfarbstoff aus der Grundstruktur Delphinidin, an die ein Zuckerrest gebunden ist. In einem Auszug aus Hibiskus war es das häufigste Anthocyan; seine Struktur wurde per Kernspinresonanz und Massenspektrometrie charakterisiert [4]. Die rote Farbe der Kelche geht auf die Anthocyane zurück [2], ihr saurer Geschmack auf organische Säuren [30]; im untersuchten Getränk war die Hibiscussäure die häufigste der dort bestimmten Verbindungen [3]. Anthocyane liegen unterhalb von pH 2 vor allem als stabile rote Form vor; mit steigendem pH-Wert entstehen farblose Formen [30].
- Anthocyane — Delphinidin-3-sambubiosid und Cyanidin-3-sambubiosid; insgesamt 277 bis 1.660 mg je 100 g Trockenmasse [2, 4]
- Organische Säuren — Hibiscussäure, eine organische Säure mit Fünferring (C6H6O7) [5]; im Getränk 231,5 mg je 100 ml, dazu Hydroxycitronensäure [3]; Oxalsäure 0,55 Prozent im Kelch [7]
- Phenolsäuren — vor allem Caffeoylchinasäuren sowie Isomere der Cumaroylchinasäure und der Caffeoylshikimisäure, zusammen 51,4 mg je 100 ml im Getränk [3]
- Mineralstoffe und Vitamine — je 100 g roh 215 mg Calcium, 208 mg Kalium, 12 mg Vitamin C [1]
Forschungslage
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Anthocyane im Blutplasma in einer kleinen Kinetikstudie
In einer Studie zur Aufnahme und Ausscheidung tranken sechs gesunde Freiwillige einmalig 150 ml eines Hibiskusauszugs mit 81,6 mg Delphinidin-3-sambubiosid und 62,6 mg Cyanidin-3-sambubiosid. Beide Anthocyane erreichten ihre höchste Konzentration im Blutplasma im Median nach 1,5 Stunden; je Milligramm aufgenommenem Stoff lag sie bei 0,015 ng/ml (Delphinidin-3-sambubiosid) bzw. 0,036 ng/ml (Cyanidin-3-sambubiosid), die Halbwertszeit bei 3,34 bzw. 2,18 Stunden. Mit dem Urin wurden binnen sieben Stunden nur 0,021 bzw. 0,016 Prozent der aufgenommenen Menge unverändert ausgeschieden (Frank et al., 2005 [6]). Zur Einordnung: Die Studie ist sehr klein und prüft eine einzelne Portion; sie misst nur Konzentrationen in Blut und Urin, keine Folge für Gesundheit oder Wohlbefinden. Der Erstautor arbeitete bei einem privaten Auftragsforschungsinstitut (IMFORM GmbH, Darmstadt); Geldgeber und Herkunft des Extrakts sind in den zugänglichen Studienangaben nicht genannt.
Mengen in Studien+
- Als Lebensmittel — die Blüten von Hibiscus sabdariffa sind laut Novel-Food-Katalog der Europäischen Kommission als Lebensmittel nicht neuartig; Hibiscus rosa-sinensis gilt dort als neuartig und ist nicht zugelassen [23]. Das Deutsche Lebensmittelbuch beschreibt Hibiskus (Blüten [Blütenkelche]) als Zutat für Kräuter- und Früchtetee [24]. Die Pflanzenliste von Bund und Ländern führt die Blüte als bekanntes Lebensmittel (Tee, Nahrungsergänzungsmittel) ohne Einstufung in eine ihrer Listen A bis C; die Samen, in Nahrungsergänzungsmitteln nicht neuartig, stehen in Liste C — Stoffe, die mangels ausreichender Daten noch nicht abschließend eingestuft sind [25]
- In Studien — einmalig 150 ml Hibiskusauszug mit 147,4 mg Anthocyanen [6]
- EFSA, Gutachten von 2009 — beantragte gesundheitsbezogene Angaben zu Hibiskus und Harnausscheidung bzw. Darmtätigkeit: Einen Zusammenhang von Ursache und Folge sah die EFSA in beiden Fällen nicht belegt; die eingereichten Belege, Lehrbücher und Monografien, enthielten keine wissenschaftlichen Daten dazu [8]
- EFSA, Compendium von 2012 — die Behörde führt den Kelch wegen Oxalsäure (0,55 Prozent) unter Pflanzenteilen mit Stoffen von möglicher Bedenklichkeit. Aus Tierversuchen nennt sie: weniger Spermien in den Nebenhoden und Gewebeveränderungen der Hoden bei Ratten nach wässrigem Kelchauszug; nach wasser-alkoholischem Auszug erhöhte Werte einiger Enzyme, die auf eine Leberschädigung hindeuten können; bis zu 80 Prozent Todesfälle in einzelnen Gruppen nach 300 oder 2.000 mg Auszug je kg Körpergewicht und Tag über 90 Tage. Welche Stoffe dafür verantwortlich sind, ist nicht bekannt; das Compendium urteilt laut eigener Angabe nicht über die Eignung als Lebensmittel und hat keinen rechtlichen Status [7]
- Weitere Hinweise einer Übersichtsarbeit — die Gehalte blausäurebildender Stoffe im Kelch schwanken je nach Sorte, sind aber niedrig; getrocknete Kelche und daraus bereitete Getränke waren in Untersuchungen mit Bakterien und Schimmelpilzen belastet; zu Allergien fehlen eigene Studien fast vollständig; Oxalat ist bei dafür anfälligen Personen mit einem Risiko für Nierensteine verbunden [30]
- Stillzeit — die US-Datenbank LactMed (Stand 15.10.2026) kennt keine Daten zum Übergang von Hibiskus-Inhaltsstoffen in die Muttermilch und keine zur Sicherheit für stillende Mütter und Säuglinge. Hibiskusblüten scheinen danach allgemein gut verträglich, allergische Reaktionen sind aber möglich, auch als Kreuzreaktion mit anderen Malvengewächsen wie Bisameibisch oder Eibisch; die US-Lebensmittelbehörde FDA stuft Hibiskus als Lebensmittel als „allgemein als sicher anerkannt“ (GRAS) ein [9]
- Schwangerschaft — Aussagen von Behörden liegen in den hier zitierten Quellen nicht vor. In Tierversuchen setzte bei den Nachkommen trächtiger Ratten, die Hibiskusauszug im Trinkwasser erhielten, die Pubertät später ein [21]; nach 500 bis 2.000 mg wasser-alkoholischem Kelchauszug je kg Körpergewicht in den letzten Tagen der Trächtigkeit fanden sich bei den Muttertieren eine Hemmung des Knochenmarks und bei den Neugeborenen Erbgutschäden im Mikrokerntest; die Autoren empfehlen daraufhin, Hibiskus nur unter Aufsicht von Fachpersonal zu verwenden [22]
- Unterschiede bei Arzneimitteln, gemessen an Gesunden — mit dem sudanesischen Hibiskusgetränk Karkadi lag die Menge des Arzneistoffs Chloroquin im Blut über die Zeit (Fläche unter der Kurve) bei 2,16 statt 7,52 mg·h/l mit Wasser; die Autoren halten eine entsprechend geringere Effektivität des Arzneistoffs für möglich [10]. Bei sechs Gesunden lag nach 40 mg Simvastatin mit Hibiskusgetränk die Clearance (die Rate, mit der der Arzneistoff aus dem Blut entfernt wird) um 44,6 Prozent höher und die Höchstkonzentration um 18,0 Prozent niedriger, das Verhältnis der Flächen unter der Kurve bei 0,646 (90-%-Konfidenzintervall 0,564 bis 0,758) und damit außerhalb des Bereichs, in dem zwei Gaben als gleichwertig gelten; die Autoren raten davon ab, das Getränk zusammen mit Simvastatin einzunehmen, bis mehr klinische Daten vorliegen [11]. Bei 200 mg Koffein war die Halbwertszeit um 13,6 Prozent kürzer, die Höchstkonzentration um 10,3 Prozent höher; die Gesamtmenge im Blut (Fläche unter der Kurve) blieb nahezu gleich (Verhältnis 0,992), die Spannen beider Werte reichten aber über die Gleichwertigkeitsgrenzen 0,8 bis 1,25 hinaus; die Autoren mahnen zur Vorsicht, wenn das Getränk zusammen mit Koffein oder ähnlich abgebauten Arzneistoffen (über das Enzym CYP1A2) eingenommen wird [12]. Bei 1 g Paracetamol unterschied sich die Aufnahme ins Blut nicht, die Ausscheidungsphase dagegen schon, mit 11,69 Prozent höherer Gesamtclearance [13]; bei Diclofenac fand sich im Urin der folgenden acht Stunden weniger des Arzneistoffs, wenn drei Tage lang täglich 300 ml Hibiskusgetränk dazu getrunken wurden, und die Autoren sehen zunehmend Bedarf, von pflanzlichen Getränken zusammen mit Arzneimitteln abzuraten [14]. Im Reagenzglas waren acht Enzyme des Arzneistoffabbaus (CYP) in Gegenwart eines wässrigen Kelchauszugs nur schwach gehemmt, halbmaximal erst über 100 µg/ml [12]
- Unterschiede bei Arzneimitteln, Fallberichte und Tierversuche — bei einer 59-jährigen Frau, die dauerhaft den Gerinnungshemmer Warfarin einnahm, stieg der Gerinnungswert INR nach kürzlichem Hibiskustee stark an; eine andere klare Ursache fanden die Autoren nicht; nach einer Pause von Warfarin, dem Absetzen des Tees und Gabe von Vitamin K normalisierte sich der Wert [15]. Ein weiterer Fallbericht beschreibt eine Hautreaktion nach Hibiskustee bei einer Person unter dem Arzneistoff Erlotinib [16]. Bei Ratten und Kaninchen lagen die Blutspiegel von Hydrochlorothiazid mit Hibiskusauszug höher und länger [17], bei Ratten die Fläche unter der Kurve von Amlodipin bei 125,0 statt 81,8 ng·h/ml [18]
- Aluminium und Mangan — in einer Analyse von Aufgüssen enthielt Hibiskus bis 1,2 mg/l Aluminium und bis 17,4 mg/l Mangan; beim Mangan halten die Autoren unerwünschte Folgen für wahrscheinlich; wegen des Aluminiums raten sie empfindlichen Personen, darunter Schwangeren, zu höchstens einem Liter Aufguss am Tag, Säuglingen unter sechs Monaten und Kindern mit chronischem Nierenversagen zu gar keinem [19]. Nach 16 Tagen mit Hibiskusaufguss lag Aluminium im Urin bei 15 bis 86 µg/l, höher als ohne; einzelne empfindlichere Freiwillige berichteten von Übelkeit und Schwindel; die Autoren raten Schwangeren und Menschen mit Nierenproblemen zur Vorsicht bei übermäßigem Verzehr und bezeichnen ihre Ergebnisse als vorläufig [20]. Behördliche Werte speziell für Hibiskus liegen in den hier zitierten Quellen nicht vor
- Unerwünschte Ereignisse in den Studien — im Aufguss-Versuch Übelkeit und Schwindel bei einzelnen empfindlicheren Personen [20]. Eine Höchstmenge für die Kelche nennt keine der hier zitierten Behörden
Wie belastbar die Studien sind
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- Anthocyane im Blutplasma in einer kleinen Kinetikstudie: Datenlage vorläufig — nach einer einzelnen Portion Hibiskusauszug waren die beiden Haupt-Anthocyane bei sechs Gesunden nur in sehr kleinen Mengen im Blut messbar (je Milligramm aufgenommenem Stoff 0,015 bzw. 0,036 ng/ml); mit dem Urin wurden weniger als 0,03 Prozent unverändert ausgeschieden. Eine Folge für die Gesundheit wurde nicht gemessen.
Evidenzgrade: stark bezeichnet mehrere Meta-Analysen mit konsistenter Richtung, moderat einzelne oder wenige kontrollierte Studien mit überwiegend positiver Richtung, vorläufig präklinische oder inkonsistente Befunde. Einschränkend gilt: Kontrollierte Studien an Gesunden mit Hibiskuskelchen sind selten und klein. Studien an Erkrankten oder an Menschen mit erhöhten Messwerten und die zusammenfassenden Auswertungen solcher Studien sind hier nicht als Befund referiert. Der Befund ist als vorläufig eingestuft, weil ihm eine einzelne, sehr kleine Studie mit einer einzigen Portion zugrunde liegt.
Hibiskus: Studien im Detail
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[6] Frank et al. (2005) — Kinetikstudie: Anthocyane im Blutplasma
- Journal: Journal of Clinical Pharmacology
- Studientyp: Studie zur Aufnahme und Ausscheidung (Pharmakokinetik) mit einer Einzelgabe
- Teilnehmer: sechs gesunde Freiwillige
- Dosierung: einmalig 150 ml Hibiskusauszug mit 81,6 mg Delphinidin-3-sambubiosid, 62,6 mg Cyanidin-3-sambubiosid und 147,4 mg Anthocyanen insgesamt (als Cyanidin-Äquivalente)
- Kernergebnis: höchste Plasmakonzentration im Median nach 1,5 Stunden; je mg aufgenommenem Stoff 0,015 ng/ml (Delphinidin-3-sambubiosid) bzw. 0,036 ng/ml (Cyanidin-3-sambubiosid); Halbwertszeit 3,34 bzw. 2,18 Stunden; im Urin binnen sieben Stunden 0,021 bzw. 0,016 Prozent der Menge unverändert
- Limitationen: sehr kleine Stichprobe; Einzelgabe; nur Konzentrationen in Blut und Urin; Herkunft und Herstellung des Extrakts nicht genannt
- Finanzierung: nicht offengelegt; Erstautor bei einem privaten Auftragsforschungsinstitut (IMFORM GmbH, Darmstadt)
- DOI: 10.1177/0091270004270561 · PMID: 15647413
Quellenverzeichnis
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