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Maca (Lepidium meyenii)
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Pflanzenkompendium

Maca Lepidium meyenii

Stand: Oktober 2026 · Recherche und Redaktion: Botanical Desire

Maca, Lepidium meyenii Walp., ist eine Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae), deren natürliches Verbreitungsgebiet von Südperu bis in den Nordwesten Argentiniens reicht. In den Anden wird sie laut Bundesinstitut für Risikobewertung in großen Höhen bis zu 4.450 m als Feldfrucht angebaut; verzehrt wird das knollig verdickte Hypokotyl, der unterste Abschnitt der Sprossachse, umgangssprachlich Macawurzel genannt — frisch nach dem Erhitzen oder getrocknet, etwa als Mehl. Leitsubstanzen sind Glucosinolate, vor allem Glucotropaeolin, sowie die Macamide, eine Gruppe von Fettsäureamiden. In der EU gilt die Knolle laut Novel-Food-Katalog der Kommission nicht als neuartiges Lebensmittel; Extrakte erfasst dieser Eintrag nicht.

Dieser Beitrag beschreibt die Pflanze und gibt veröffentlichte Studien wieder. Die genannten Ergebnisse gelten für die dort untersuchten Extrakte, Mengen und Zubereitungen — nicht für Produkte von Botanical Desire. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung. Ausführlicher Hinweis am Seitenende.

Auf einen Blick

Botanischer Name
Lepidium meyenii Walp. [9]
Synonym
Lepidium peruvianum G.Chacón [9]
Familie
Brassicaceae (Kreuzblütler) [9]
Verwendeter Pflanzenteil
Hypokotyl-Knolle („Macawurzel“) [1]
Leitsubstanzen
Glucosinolate (vor allem Glucotropaeolin), Macamide [1] [3]

Zum Nachlesen

Maca: Inhaltsstoffe

Getrocknete Macawurzeln enthalten nach einer Zusammenstellung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) rund 59 Prozent hydrolysierbare Kohlenhydrate, etwa 10 Prozent Protein, 8,5 Prozent Ballaststoffe, 2,2 Prozent Fett und 4,9 Prozent Mineralstoffe (als Asche), frische Knollen etwa 80 Prozent Wasser; das BfR stützt sich dabei auf eine Analyse aus dem Jahr 1994 [1]. Für getrocknetes Maca nennt das BfR Glucosinolat-Gehalte von 0,5 bis 2 Prozent, in erster Linie Glucotropaeolin (Benzylglucosinolat) und m-Methoxyglucotropaeolin [1]; die französische Lebensmittelbehörde AFSSA gibt für diese beiden Glucosinolate zusammen etwa 1 Prozent an [2]. Die Macamide sind laut einer analytischen Arbeit bislang nur aus Maca bekannt; in getrockneter Ware verschiedener Händler lag ihr Gehalt zwischen 0,0016 und 0,0123 Prozent [3]. In dem gelatinisierten Maca-Pulver einer Humanstudie wurde allein für das Macamid N-Benzylhexadecanamid 1,68 mg je Gramm Trockenmasse gemessen [5] — die Angaben streuen je nach Ware und Verarbeitung stark.

  • Glucosinolate — schwefelhaltige Pflanzenstoffe der Kreuzblütler; laut BfR 0,5 bis 2 Prozent der getrockneten Wurzel, vor allem Glucotropaeolin und m-Methoxyglucotropaeolin [1]
  • Macamide — benzylierte Fettsäureamide; in Handelsware 0,0016 bis 0,0123 Prozent [3], im gelatinisierten Pulver einer Studie N-Benzylhexadecanamid 1,68 mg je Gramm [5]
  • Kohlenhydrate — rund 59 Prozent der getrockneten Wurzel [1]
  • Protein — etwa 10 Prozent der getrockneten Wurzel [1]
  • Ballaststoffe — 8,5 Prozent der getrockneten Wurzel [1]

Forschungslage

Selbsteinschätzung und Laborwerte in einem RCT

In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie mit drei Gruppen nahmen Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren 12 Wochen lang täglich 3 g eines sprühgetrockneten Ethanolextrakts aus rotem oder schwarzem Maca oder ein Placebo ein; 175 von 193 Teilnehmenden schlossen die Studie ab, je etwa die Hälfte in Lima (150 m) und im Hochland. Gefragt wurde, ob die Teilnehmenden eine Zunahme ihrer Stimmung, ihrer Energie und ihres sexuellen Verlangens wahrnahmen. In Lima war der Anteil, der eine Zunahme der Stimmung angab, ab Woche 1 in beiden Maca-Gruppen höher als in der Placebogruppe (p = 0,0017), der Anteil mit einer wahrgenommenen Zunahme der Energie ab Woche 2. Beim selbst eingeschätzten sexuellen Verlangen unterschieden sich die Gruppen in Lima nicht. In Lima unterschieden sich auch Nüchternglukose, Blutdruck, Hämoglobin und Body-Mass-Index nicht von der Placebogruppe (Gonzales-Arimborgo et al., 2016 [4]). Zur Einordnung: Gemessen wurde die selbst wahrgenommene Veränderung auf einer Fünf-Punkte-Skala, nicht ein Messwert. Eine Korrektur für die vielen Vergleiche (zwei Orte, drei Gruppen, mehrere Zeitpunkte) nennt der Methodenteil nicht, und im Hochland stieg die Stimmung auch unter Placebo. Untersucht wurde ein Extrakt, nicht die Knolle als Lebensmittel; Extrakte und Placebo stellte ein peruanischer Hersteller her, und der Seniorautor leitet ein Unternehmen, das Nahrungsergänzungsmittel produziert. Eine Meta-Analyse zu diesen Messgrößen gibt es nicht.

Spermiogramm und Hormonwerte in einer kleinen Pilotstudie

In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Pilotstudie nahmen gesunde Männer zwischen 20 und 40 Jahren 12 Wochen lang täglich 1,75 g gelatinisiertes Maca-Pulver oder ein Placebo ein; ausgewertet wurden 18 Teilnehmende (11 Maca, 7 Placebo). Weder zwischen den Messzeitpunkten noch zwischen den Gruppen fanden die Forschenden statistisch signifikante Unterschiede der Spermiogramm-Werte; die Spermienkonzentration lag in der Maca-Gruppe zu Beginn bei 77,27 und am Ende bei 87,80 Millionen je Milliliter, in der Placebogruppe bei 106,71 und 100,28. Auch die gemessenen Hormonwerte (unter anderem LH, FSH, Östradiol, Testosteron) änderten sich nicht signifikant (Melnikovova et al., 2015 [5]). Zur Einordnung: Die Pilotstudie war sehr klein, die Placebogruppe lag schon zu Beginn höher, und das Pulver stellte ein peruanischer Hersteller. Eine systematische Übersicht aus dem Jahr 2022 beschrieb diese und eine weitere Studie an gesunden Männern, ohne sie statistisch zusammenzufassen; deren Ergebnisse waren uneinheitlich. Alle eingeschlossenen Studien bezogen ihr Maca laut den Autoren der Übersicht von einem Unternehmen mit eigenem Maca-Produkt (Lee et al., 2022 [6]). Eine Meta-Analyse mit Daten an Gesunden gibt es nicht.

Leistungstests in kleinen Crossover-Studien

In einer Crossover-Pilotstudie mit 8 trainierten Radfahrern war die Zeit über 40 Kilometer nach 14 Tagen mit einem Maca-Extrakt kürzer als zu Beginn (P = 0,01), unterschied sich aber nicht von der Zeit nach Placebo (P > 0,05) (Stone et al., 2009 [7]). In einer doppelblinden Crossover-Studie mit 10 trainierten Basketballspielern unterschieden sich Sprunghöhe (P = 0,352), Wurfgenauigkeit, Sprintzeiten, Ermüdungsindex (P = 0,266) und Laktatabbau (P = 0,258) nach zwei Wochen mit täglich 2 g Maca nicht von den Werten nach Placebo (Wu et al., 2025 [8]). Zur Einordnung: Beide Studien waren sehr klein und kurz; von beiden war nur die Zusammenfassung zugänglich, Finanzierung und Herstellerbeteiligung ließen sich deshalb nicht prüfen. Gegenüber Placebo zeigte keine der beiden Studien einen Unterschied in den Leistungstests.

Mengen in Studien
  • Als Lebensmittel — laut BfR werden die frisch geernteten Knollen vor dem Verzehr erhitzt oder getrocknet und dann in Wasser oder Milch gekocht, zu Brei oder Saft verarbeitet oder als Mehl für Brot und Gebäck genutzt; Belege für den Verzehr roher Macawurzeln fand das BfR in der Literatur nicht [1]
  • In Studien — 1,75 g gelatinisiertes Pulver am Tag über 12 Wochen [5], 2 g am Tag über zwei Wochen [8] oder 3 g eines Ethanolextrakts am Tag über 12 Wochen [4]
  • Lebensmittelstatus in der EU — laut Novel-Food-Katalog der Kommission sind die Knollen von Lepidium meyenii kein neuartiges Lebensmittel; Extrakte führt der Eintrag nicht [10]
  • Bewertung des BfR (2007) — systematische Untersuchungen fehlten; in einigen Tierversuchen seien Effekte auf die Geschlechtsorgane und den Hormonhaushalt beobachtet worden, die unerwünschte Effekte hervorrufen könnten. Für den Menschen gebe es bisher keine konkreten Belege für unerwünschte Effekte, die Datenbasis sei aber unzureichend, und es bestünden erhebliche Unsicherheiten. In Studien an gesunden Männern mit 1,5 g und 3 g Maca am Tag über 12 Wochen trat laut BfR bei 3 g eine vorübergehende Erhöhung des 17-Hydroxyprogesteronspiegels auf. Je nach Herstellung — etwa als wässriger oder alkoholischer Extrakt — und je nach Farbsorte könnten sich Maca-Zubereitungen unterschiedlich verhalten. Eine unbedenkliche Verzehrsmenge von Maca in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln lasse sich aus den vorliegenden Daten nicht ableiten [1]
  • Bewertung der AFSSA (2004) — die französische Behörde verweist auf möglicherweise gefährliche Alkaloide; weitere möglicherweise giftige verwandte Stoffe könnten enthalten sein. Die herkömmliche Zubereitung mit Erhitzen könne das Risiko beseitigen, andere Herstellungsverfahren seien ohne Nachweis der Unbedenklichkeit nicht wünschenswert. Die in Tierversuchen beobachteten hormonellen Effekte deuteten auf ein mögliches Risiko für den Menschen hin, zumal die dort gegebenen Mengen denen in Nahrungsergänzungsmitteln vergleichbar seien; die Humanstudien reichten nicht aus, um Unbedenklichkeit für den Hormonhaushalt festzustellen, und um ein Risiko des Wurzelpulvers auszuschließen, seien weitere Angaben nötig. Wegen Verwechslungsgefahr sei der botanische Name zu prüfen. Laut dieser Stellungnahme hatten die dänischen Behörden den Verkauf von Maca-Wurzelpulver in Nahrungsergänzungsmitteln ausgesetzt [2]
  • Bewertung des dänischen Lebensmittelinstituts DTU (2020) — die Tierversuche zeigten nach Einschätzung des DTU allgemeine Giftigkeit und schädliche Effekte am Fortpflanzungssystem männlicher und weiblicher Tiere; aus ihnen lasse sich keine Menge festlegen, unterhalb derer kein Risiko schädlicher Effekte besteht; es sei nicht auszuschließen, dass 2 g Maca am Tag als Nahrungsergänzungsmittel die Hormonwerte von Frauen in und nach den Wechseljahren beeinflussen [11]
  • Unerwünschte Ereignisse — in der Studie mit 3 g Extrakt über 12 Wochen wurden keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse und keine Abbrüche deswegen berichtet [4]; in einer Studie an Männern mit 1,5 g oder 3 g Maca am Tag über 12 Wochen wurden laut BfR keine von Placebo abweichenden unerwünschten Ereignisse beobachtet, die Studie sei darauf aber nicht ausgelegt und nur begrenzt aussagefähig [1]; die Pilotstudie [5] macht dazu keine Angaben, von [7] und [8] lag nur die Zusammenfassung vor

Wie belastbar die Studien sind

  • Selbsteinschätzung und Laborwerte in einem RCT: Datenlage vorläufig — eine Studie mit 175 Teilnehmenden fand in Lima häufiger eine selbst wahrgenommene Zunahme von Stimmung und Energie als unter Placebo, dort beim sexuellen Verlangen und bei Glukose, Blutdruck und Hämoglobin keinen Unterschied; untersucht wurde ein Extrakt, eine Meta-Analyse fehlt.
  • Spermiogramm und Hormonwerte in einer kleinen Pilotstudie: Datenlage vorläufig — eine Pilotstudie mit 18 ausgewerteten Männern fand keine signifikanten Unterschiede gegenüber Placebo; eine systematische Übersicht beschrieb die Studien an gesunden Männern als uneinheitlich, eine Meta-Analyse mit Daten an Gesunden gibt es nicht.
  • Leistungstests in kleinen Crossover-Studien: Datenlage vorläufig — zwei sehr kleine Studien fanden in den Leistungstests keinen Unterschied gegenüber Placebo.

Evidenzgrade: stark bezeichnet mehrere Meta-Analysen mit konsistenter Richtung, moderat einzelne oder wenige kontrollierte Studien mit überwiegend positiver Richtung, vorläufig präklinische oder inkonsistente Befunde. Einschränkend gilt: Die Studien an Gesunden sind wenige, meist klein und kurz; sie setzten unterschiedliche Präparate ein — gelatinisiertes Pulver oder Extrakte —, und in mehreren stellten Hersteller das Präparat oder waren Autoren wirtschaftlich beteiligt. Eine Meta-Analyse zu Humandaten an Gesunden gibt es bislang nicht.

Maca: Studien im Detail

[4] Gonzales-Arimborgo et al. (2016) — RCT: Selbsteinschätzung und Laborwerte über 12 Wochen

  • Journal: Pharmaceuticals
  • Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie mit drei Parallelgruppen an zwei Orten (Lima, 150 m; Cerro de Pasco, 4.340 m)
  • Teilnehmer: Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren ohne Medikamente; 197 randomisiert, 193 begonnen, 175 abgeschlossen
  • Dosierung: 3 g eines sprühgetrockneten Ethanolextrakts (70 Prozent Ethanol) aus rotem oder schwarzem Maca am Tag über 12 Wochen; Placebo Maltodextrin
  • Kernergebnis: in Lima Anteil mit selbst wahrgenommener Zunahme der Stimmung ab Woche 1 höher als unter Placebo (p = 0,0017), der Energie ab Woche 2; sexuelles Verlangen ohne Unterschied; in Lima Nüchternglukose, Blutdruck, Hämoglobin und BMI ohne Unterschied zu Placebo
  • Limitationen: Selbsteinschätzung einer Veränderung; keine Korrektur für Mehrfachvergleiche genannt; im Hochland Anstieg der Stimmung auch unter Placebo; Extrakt statt Lebensmittel
  • Finanzierung: öffentliche Forschungsförderung Perus (CONCYTEC/CIENCIACTIVA, FONDECYT) und Universidad Nacional Daniel Alcides Carrión; Extrakte und Placebo von Enterprise A-1 del Perú hergestellt; der Seniorautor leitet Cayenatur EIRL, ein Unternehmen für Nahrungsergänzungsmittel
  • DOI: 10.3390/ph9030049 · PMID: 27548190

[5] Melnikovova et al. (2015) — Pilot-RCT: Spermiogramm und Hormonwerte

  • Journal: Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine
  • Studientyp: randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Pilotstudie mit Parallelgruppen
  • Teilnehmer: 20 gesunde Nichtraucher zwischen 20 und 40 Jahren, 18 ausgewertet (11 Maca, 7 Placebo)
  • Dosierung: 1,75 g gelatinisiertes gelbes Maca-Pulver am Tag (5 Kapseln à 350 mg) über 12 Wochen
  • Kernergebnis: keine statistisch signifikanten Unterschiede der Spermiogramm-Werte zwischen den Zeitpunkten und zwischen den Gruppen; Spermienkonzentration Maca 77,27 → 87,80, Placebo 106,71 → 100,28 Millionen je Milliliter; Hormonwerte ohne signifikante Änderung
  • Limitationen: sehr kleine Stichprobe; Placebogruppe schon zu Beginn mit höheren Werten; keine Angaben zu unerwünschten Ereignissen
  • Finanzierung: im Volltext keine Angabe; Maca-Pulver von Andean Roots SRL gestellt
  • DOI: 10.1155/2015/324369 · PMID: 26421049

[6] Lee et al. (2022) — Systematische Übersicht: Spermiogramm-Werte

  • Journal: Frontiers in Pharmacology
  • Studientyp: systematische Übersicht mit Meta-Analyse; die Studien an gesunden Männern nur beschreibend ausgewertet
  • Teilnehmer: 5 randomisierte Studien, davon 2 an gesunden Männern (nur beschreibend ausgewertet)
  • Dosierung: je nach Studie gelatinisiertes Pulver oder Extrakt, 1 bis 5 g am Tag
  • Kernergebnis: für gesunde Männer keine statistische Zusammenfassung; Ergebnisse der beiden Studien uneinheitlich
  • Limitationen: wenige, kleine Studien; laut Autoren stammte das Pulver in allen Studien von einem Unternehmen mit eigenem Maca-Produkt
  • Finanzierung: Korea Institute of Oriental Medicine; keine Interessenkonflikte erklärt
  • DOI: 10.3389/fphar.2022.934740 · PMID: 36110519

[7] Stone et al. (2009) — Crossover-Pilotstudie: Zeitfahren

  • Journal: Journal of Ethnopharmacology
  • Studientyp: Crossover-Pilotstudie mit Placebo
  • Teilnehmer: 8 trainierte männliche Radfahrer
  • Dosierung: Maca-Extrakt über 14 Tage
  • Kernergebnis: 40-km-Zeit nach Maca kürzer als zu Beginn (P = 0,01), aber nicht kürzer als nach Placebo (P > 0,05)
  • Limitationen: sehr kleine Stichprobe; kurze Dauer; nur die Zusammenfassung zugänglich
  • Finanzierung: nicht geprüft (Volltext nicht zugänglich)
  • DOI: 10.1016/j.jep.2009.09.012 · PMID: 19781622

[8] Wu et al. (2025) — Crossover-Studie: Leistungstests im Basketball

  • Journal: Journal of Physiological Investigation
  • Studientyp: doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie
  • Teilnehmer: 10 trainierte Basketballspieler
  • Dosierung: 2 g Maca am Tag über zwei Wochen
  • Kernergebnis: Sprunghöhe (P = 0,352), Wurfgenauigkeit, Sprintzeiten, Ermüdungsindex (P = 0,266) und Laktatabbau (P = 0,258) ohne Unterschied zu Placebo
  • Limitationen: sehr kleine Stichprobe; kurze Dauer; nur die Zusammenfassung zugänglich
  • Finanzierung: nicht geprüft (Volltext nicht zugänglich)
  • DOI: 10.4103/ejpi.EJPI-D-25-00037 · PMID: 40960048

Quellenverzeichnis

  1. Bundesinstitut für Risikobewertung (2007). „Risikobewertung macahaltiger Nahrungsergänzungsmittel“. Stellungnahme Nr. 024/2007 des BfR vom 3. April 2007. https://www.bfr.bund.de/cm/343/risikobewertung_macahaltiger_nahrungsergaenzungsmittel.pdf
  2. Agence française de sécurité sanitaire des aliments (2004). Avis relatif à l’évaluation du risque pour la santé du consommateur de l’emploi de la poudre de racine de maca dans les compléments alimentaires, Saisine n° 2004-SA-0155, 8. September 2004. https://www.anses.fr/fr/system/files/NUT2004sa0155.pdf
  3. McCollom MM, Villinski JR, McPhail KL, et al. (2005). „Analysis of macamides in samples of Maca (Lepidium meyenii) by HPLC-UV-MS/MS“. Phytochemical Analysis, 16(6), 463–469. DOI: 10.1002/pca.871 · PMID: 16315492
  4. Gonzales-Arimborgo C, Yupanqui I, Montero E, et al. (2016). „Acceptability, Safety, and Efficacy of Oral Administration of Extracts of Black or Red Maca (Lepidium meyenii) in Adult Human Subjects: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Study“. Pharmaceuticals, 9(3), 49. DOI: 10.3390/ph9030049 · PMID: 27548190
  5. Melnikovova I, Fait T, Kolarova M, et al. (2015). „Effect of Lepidium meyenii Walp. on Semen Parameters and Serum Hormone Levels in Healthy Adult Men: A Double-Blind, Randomized, Placebo-Controlled Pilot Study“. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine, 2015, 324369. DOI: 10.1155/2015/324369 · PMID: 26421049
  6. Lee HW, Lee MS, Qu F, et al. (2022). „Maca (Lepidium meyenii Walp.) on semen quality parameters: A systematic review and meta-analysis“. Frontiers in Pharmacology, 13, 934740. DOI: 10.3389/fphar.2022.934740 · PMID: 36110519
  7. Stone M, Ibarra A, Roller M, et al. (2009). „A pilot investigation into the effect of maca supplementation on physical activity and sexual desire in sportsmen“. Journal of Ethnopharmacology, 126(3), 574–576. DOI: 10.1016/j.jep.2009.09.012 · PMID: 19781622
  8. Wu PS, Wu SH, Jiang RS, et al. (2025). „The Impact of Lepidium meyenii (MACA) Supplementation on Basketball-related Performance and Antifatigue Ability: A Double-blind Crossover Study“. Journal of Physiological Investigation, 68(5), 297–304. DOI: 10.4103/ejpi.EJPI-D-25-00037 · PMID: 40960048
  9. Royal Botanic Gardens, Kew. Plants of the World Online: „Lepidium meyenii Walp.“. https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:286286-1
  10. Europäische Kommission. Novel-Food-Katalog, Eintrag „Lepidium meyenii Walp.“ (POL-NF-09281), Stand 16. Januar 2026. https://ec.europa.eu/food/food-feed-portal/screen/novel-food-catalogue/search
  11. DTU Fødevareinstituttet (2020). Risikovurdering af rod og kimstængel fra Lepidium meyenii (maca), 23. Oktober 2020. https://backend.orbit.dtu.dk/ws/files/313315879/Risikovurdering_af_rod_og_kimst_ngel_fra_Lepidium.pdf
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